Umzug bei Grundsicherung

Fragen und Antworten zu Hilfen zum Lebensunterhalt in Sonderfällen nach § 34 SGB XII

Moderator: Regelteam

Elfriede
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 372
Registriert: 04.05.2014, 19:07
Bewertung: 0
Bist du mit den Regeln des Forums einverstanden?: Ja
Wohnort: Hessen

Re: Umzug bei Grundsicherung

Ungelesener Beitragvon Elfriede » 23.11.2017, 09:36

Hallo colleredo
Ja. Ok das Amt
Stimmt also nicht aufgeben
Ich habe meine Umzüge vom Pflege geld bezahlt mit hilfe von verwandten.
Gruss Elfriede.

Heinrich
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 1317
Registriert: 26.10.2014, 06:46
Bewertung: 25
Bist du mit den Regeln des Forums einverstanden?: Ja

Re: Umzug bei Grundsicherung

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 23.11.2017, 10:33

Hallo,

Colloredo hat geschrieben:das Amt zahlt auch einem Rollstuhlfahrer einen Umzug nur, wenn er auch sozialhilferechtlich gesehen notwendig ist.

ich glaube, es gibt eine Rechtsprechung im Bereich ALG 2, daß ein Umzug zu gewähren ist, wenn der Antragsteller unter den gleichen Umständen auch als Nicht-Antragsteller (Nicht-Leistungsempfänger) umziehen würde.

Leider weiß ich nicht ob das auch für Sozialhilfeempfänger gilt.

Ansonsten kann ich es völlig nachvollziehen, in die Nähe der Klinik zu ziehen, wenn man da oft hin muß und weit(er) weg wohnt.

H.
Ich bin La-la-laie, und meine Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung und/oder Einschätzung zur jeweiligen Situation dar, bzw. schildere ich, was ich selbst in der jeweiligen Situation tun würde.

MarianneX
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 67
Registriert: 14.11.2017, 18:17
Bewertung: 0
Bist du mit den Regeln des Forums einverstanden?: Ja
Wohnort: im wilden Osten

Re: Umzug bei Grundsicherung

Ungelesener Beitragvon MarianneX » 23.11.2017, 10:37

Colloredo hat geschrieben:
das Amt zahlt auch einem Rollstuhlfahrer einen Umzug nur, wenn er auch sozialhilferechtlich gesehen notwendig ist.


... oder aber aus gesundheitlichen Gründen, wie ich bereits schrieb. Da sehe ich die einzige Ansatzmöglichkeit.

Mit freundlichen Grüßen MarianneX

Roby87
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 3
Registriert: 22.11.2017, 19:20
Bewertung: 0

Re: Umzug bei Grundsicherung

Ungelesener Beitragvon Roby87 » 23.11.2017, 17:36

hallo zusammen

danke für Eure schnelleren Komentaren und Antworten....diese Klinik wo ich hinfahre, diese ist die Einzige in ganz Deutschland,die auf meine Krankheit spezialisiert ist, habe mich auch schon mehrmal umgehört aber bin nur auf diese in Hessen gestoßen....mir wurde von den Ärzteteam auch gesagt,diese Diagnose und die dazugehörigen Behandlungen, können nur in dem Klinikum behandelt werden....nächstes Jahr muss ich 2 Mal hin, jetzt im Januar Neurochirurgisch (das kam jetzt neu dazu, ich muss da operiert werden,eventuell 2 mal, muss mal gucken ob die erste OP was bringt) aber ansonsten bin ich da urologisch in Behandlung seit 2013. Urologisch hatte ich schon 3 OP-s und fast alle 3 bis 6 Monate musste ich zur Nachkontrolle,aber wie es jetzt Neurochirurgisch ausgehen wird, ich gehe davon aus, dass ich nach meiner OP mehrmals da hin muss... Ich bin der Meinung, dass dies ein sehr trifftiger Grund ist, ich bin zwar selber Autofahrer.aber wenn sich mein Zustand verschlechtert, bin gar nicht in der Lage selber Auto zu fahren (UROLOGISCH)

MarianneX
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 67
Registriert: 14.11.2017, 18:17
Bewertung: 0
Bist du mit den Regeln des Forums einverstanden?: Ja
Wohnort: im wilden Osten

Re: Umzug bei Grundsicherung

Ungelesener Beitragvon MarianneX » 23.11.2017, 19:04

Lass dir das alles von ärztlicher Seite bestätigen (auch wenn es was kostet) und versuche dann "aus gesundheitlichen Gründen" den Umzug genehmigt zu bekommen.

Aber ohne ärztliche Atteste kommst du da nicht weiter. Am besten ist wenn da drauf steht, daß das alles "zwingend ärztlich/medizinisch notwendig ist". Gut wäre auch wenn der Arzt schreibt, daß dir die Hin- und Her-Reiserei eben aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dauerhaft zuzumuten ist. Daß du auf diese Klinik angewiesen bist, weil sie die einzige ist, und so weiter. Das müssen die alles auf dem Amt schwarz auf weiß sehen. Mit fettem Arztstempel und Unterschrift. Vorher kommen die nicht in die Gänge.

mit freundlichen Grüßen MarianneX

CuttySark
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 1668
Registriert: 25.05.2016, 19:16
Bewertung: 13
Bist du mit den Regeln des Forums einverstanden?: Ja
Wohnort: Brunsbüttel

Re: Umzug bei Grundsicherung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 23.11.2017, 20:12

Hallo MarianneX,

wäre es nicht sinnvoller in ein Betreutes Wohnen zu gehen?

Gruß
Rolf
Ich bin Laie.
Die von mir gemachten Äußerungen und Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider und stellen auch keine Rechtsberatung dar oder ersetzen eine solche.

MarianneX
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 67
Registriert: 14.11.2017, 18:17
Bewertung: 0
Bist du mit den Regeln des Forums einverstanden?: Ja
Wohnort: im wilden Osten

Re: Umzug bei Grundsicherung

Ungelesener Beitragvon MarianneX » 23.11.2017, 21:35

Das muß Roby87 selbst entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen, MarianneX

CuttySark
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 1668
Registriert: 25.05.2016, 19:16
Bewertung: 13
Bist du mit den Regeln des Forums einverstanden?: Ja
Wohnort: Brunsbüttel

Re: Umzug bei Grundsicherung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 25.11.2017, 00:04

Hallo MarianneX

Roby87 sollte in die Sozialberatung gehen und dort klären, was für ihn am sinnvollsten ist, denn als Rollstuhlfahrer plus seiner anderen Krankheiten sind sicherlich einige Dinge zu besprechen. Schwerbehinderung, Pflegestufe, Pflegeheim, Betreutes Wohnen, da ist der Umzug Bagatellkram.

LG Rolf
Ich bin Laie.
Die von mir gemachten Äußerungen und Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider und stellen auch keine Rechtsberatung dar oder ersetzen eine solche.

MarianneX
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 67
Registriert: 14.11.2017, 18:17
Bewertung: 0
Bist du mit den Regeln des Forums einverstanden?: Ja
Wohnort: im wilden Osten

Re: Umzug bei Grundsicherung

Ungelesener Beitragvon MarianneX » 25.11.2017, 15:19

hallo Rolf,

ja da würde ich zustimmen. Nur eine Sozialberatung kann da umfassend helfen. Mit solch einer Frage bin ich auch überfordert.

Mit freundlichen Grüßen MarianneX


Zurück zu „Hilfe zum Lebensunterhalt in Sonderfällen nach § 34 SGB XII“