wohngeld/Eingliederungshilfe

Fragen und Antworten zu Hilfen zum Lebensunterhalt in Sonderfällen nach § 34 SGB XII

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Hase1
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Hase1 » 26.05.2017, 14:24

Hallo W12,

was meinst Du genau, dass Du Dir mit Deiner Meinung ganz sicher bist ?
Ich habe keinen Schriftverkehr von dieser Eingliederungshilfe. Nicht 1 Blatt/keinen Vertrag.

Ich hatte ohne Anhörung eine 1-jahrige Unterbringung in dieser TWG.
Ich habe keinen Widerspruch eingelegt, in der 2-wöchigen Widerspruchsfrist.
Mir wurde zu Beginn nicht mitgeteilt, was auf mich zu kommt, finanziell & bzgl. Behandlung.
Den Vertrag habe ich nicht unterschrieben dazu.

Was meinst Du damit man trägt eine gewisse Verantwortung ?
Das ich hier falsch reagiert habe ?
Ich gebe mir immer am Schluss, die Schuld, weil ich hier alles über mich ergehen lassen habe, ohne von meinen Rechten Gebrauch zu machen.

Ich verstehe nur nicht eine Eingliederungshilfe soll ja dazu Dasein wieder am Leben teilnehmen zu können und nicht arm rauszukommen?!

Auch Dein aufgeführten $SGBXII, dass eigene Mittel/Einkommen können in "angemessenem " Umgang eingesetzt werden über einen längeren Zeitraum....

Denke ich dass über einen längeren Zeitpunkt nicht , wie bei von 1 Jahr nicht die komplette Rente eingezogen werden darf, damit ich nach Entlassung vor dem nichts stehe.

Meine Gesundheit ist für mich unbezahlbar.
Ich kann mit diesem Zustand, der in dieser Einrichtung sich so massiv verschlechtert hat, ggf.nie mehr arbeiten , geschweige von Lebensqualität!
Ich kann diese 10.000 € nie mehr mir erarbeiten...
was soll das bitte für eine Eingliedrungsmassnahme, sein.

Andere Patienten hatten kein Einkommen und haben hier kostenlos ein Zimmer und Lebensunteehaltunfskodten bekommen. Oder hätten Einkommen, nach deren Aussage und mussten nichts einsetzen. ..

Ich bin bedient und habe nicht noch Kraft ggf. einen weiteren Anwalt zu konsultieren.

Kann es sein, dass ich, schlecht behandelt worden bin und mir wurde das Geld genommen im vgl. zu anderen ??

w12, wenn Du mir nochmal Deine Meinung dazu sagen konntest, wäre ich Dir dankbar !

Grüsse,
H.

CuttySark
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 26.05.2017, 17:00

Moin, Moin Hase1,

Du kannst mir nicht erzählen, dass Du in eine stationäre Maßnahme gesteckt wurdest ohne Besprechungen, Verträge, Unterschriften.
Zumindest müssen diese Unterlagen beim Sozialamt und beim Maßnahmeträger liegen, denn wie Du selbst berichtetest wurde die
Rente angerechnet. Wie sollte so etwas ohne Abtretungsformulare gehen. Dann wurden Kosten für dich bezahlt. Niemand kann diese
Zahlung veranlassen, wenn keine Verträge vorliegen.

Willst Du Licht ins Dunkel bringen, dann bleibt Dir nichts anderes über als dich vertreten zu lassen.

Bitte lies:

http://www.betanet.de/betanet/soziales_ ... e-104.html

http://www.betanet.de/betanet/soziales_ ... n-109.html

Liebe Grüße
Rolf
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon w12 » 26.05.2017, 18:37

Hallo Hase1

Ich habe meine eigene Verantwortung für meine Antwort gemeint.

Ich bin mir sicher, dass meine Antwort korrekt ist.

Aber ohne genaue Kenntnis der Situation, besteht ggf. das Risiko einer Fehleinschätzung.
Das kann ich aber nicht klären.

Gruß
w12
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Hase1
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Hase1 » 26.05.2017, 21:00

Hallo,

da ich einen Betreuer habe(zu dem ich keinen Kontakt/gutes Verhältnis habe), der Zugriff auf mein Konto hat/Post und eine Unterbringung ohne nochmalige Anhörung , hat sie alles das gemacht, ohne mich über etwas zu informieren.
Meine Rente hat sie einfach von meinem Konto genommen ohne dass ich verfolgen Konto auf dem Kontoauszug wohin dieses Geld fliesst.

Ich hatte eine Anhörung auf einer anderen Station, bei der diese Maßnahme/Eingliederungshilfe von der Betreuerin in die Wege geleitet werden soll.
Ich habe damals deutlichst hesagt, dass ich diese Maßnahme im Moment nicht mochte.

ohne mein Einverständnis wurde ich trotzdem , in dieser Klinik zu dieser anderen Abteilung für diese Maßnahme gebracht und 2 Wochen später wurde ohne Anhörung eine Unterbringung für 1 Jahr beim Amtsgericht geholt.
Wie/wer das weiß ich nicht.
Dieses Schreiben habe ich erhalten mit Der Möglichkeit zum Widerspruch.
Diesen habe ich eben verpasst.

Ich wohne jetzt bei meiner Familie, die im Moment alles auffangen müssen.
ISchatten schon einmal eine berufl. Eingliederungshilfe ohne Druck mit guter Aufklärung.

Das hier War nichts ! Eine Eingliederungshilfe mit Druck/Unterbringung kann nicht zu einem guten Ziel führen. Meine Meinung !

Ich werde Deine links aufmerksam nochmals studieren !
Vielen Dank.

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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 27.05.2017, 04:57

Moin, Moin Hase1,

so bekommen die Dinge für mich nun langsam ein Gesicht. Ob ich zu einem Betreuer ein gutes oder schlechtes Verhältnis habe hat mit dem
grundlegenden Sachverhalt nichts zu tun. Insbesondere, wenn das Verhältnis angespannt ist, sollte der Betreuer besonders "hellhörig" sein.
Um dich zu "beruhigen" würde ich gemeinsam mit den Eltern und dem SoVD oder VDK den Vorgang aufarbeiten.

Mich stimmt das Verhalten Deiner Eltern ein wenig befremdlich. Du wirst sie informiert haben und sie müssten ja Stellung genommen haben.
Ich klinke mich jetzt aus diesem Beitrag aus, da mir keine Klärung möglich ist.

Mit herzlichen Grüßen
Rolf :)
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Heinrich
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 27.05.2017, 05:28

Hallo Hase1,

angesichts Deiner letzten Beiträge - da offensichtlich viele Dich betreffende Dinge ohne Dein Wissen geschehen und ohne Deine Zustimmung bzw. gegen Deinen Willen - kann ich Dir nur dringend erneut raten, Dich an eine Beratungsstelle zu wenden oder Dir eine Vertrauensperson zu suchen, die in der Lage ist, die richtigen Schritte einzuleiten, damit sich die Dinge in Deinem Sinne ändern.

Alles Gute

H.
Zuletzt geändert von Heinrich am 27.05.2017, 05:28, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin La-la-laie, und meine Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung und/oder Einschätzung zur jeweiligen Situation dar, bzw. schildere ich, was ich selbst in der jeweiligen Situation tun würde.

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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Hase1 » 27.05.2017, 13:40

Hallo Rolf,
auch wenn Du Dich hier ausklinkst, weil das wirklich kompliziert/Durcheinander ist, wollte ich zu meiner Familie etwas sagen.
Meine Familie hat mich Bis Sommer,da ich noch einen Guten Zustand ,aus der Einrichtung trotz Unterbringung zu bringen.
Dann ist mein Gesundheitszustand eingebrochen und ich habe um die Verlegung in eine Psychosomatik gebeten.
Das würde nicht gemacht !
Ab dem Zeitpunkt wollte, dass ich meinen Zustand , egal wo stationär irgendwo verbessere.
Und zu allem Übel, lässt sich oft meine Familie von der Betreuerin / Einrichtungen beeinflussen.
Das sind nette, gutmütige, leider etwas schwache/unsichere Menschen die dann oft das, was Ärzte /Einrichtungen sagen tun.
Der Arzt dort selbst, hat gesagt, dass vieles bei mir falsch gelaufen ist, und es nicht optimal für mich war, aber dass die Leistung jetzt erbracht wurde und ich jetzt einfach Pech hätte.

Ich werde mich nacheinander wo informieren und das komplexe Schildern.

Danke für Eure Bemuhungen .
Ich glaube trotzdem W12, hat recht, dass ich trotz allem mein Vermögen /Einkommen einsetzen muss, trotz Unterbringung !

Liebe Grüsse

Hase1
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Hase1 » 27.05.2017, 13:42

wollte schreiben: bis Sommer, letzten Jahres , wollte meine Familie mich aus der Einrichtung rausholen...
schreibe vom Handy :-(

Heinrich
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 27.05.2017, 15:37

Hallo Hase1,

Hase1 hat geschrieben:Der Arzt dort selbst, hat gesagt, dass vieles bei mir falsch gelaufen ist, und es nicht optimal für mich war, aber dass die Leistung jetzt erbracht wurde und ich jetzt einfach Pech hätte.

einfach "Pech haben" gibt's nicht. Manchmal muß man sein Glück selbst in die Hand nehmen ...


Hase1 hat geschrieben:Ich glaube trotzdem W12, hat recht, dass ich trotz allem mein Vermögen /Einkommen einsetzen muss, trotz Unterbringung !

Glauben ist nicht Wissen ...

Du solltest Dir bei dem ganzen Schlamassel dringend Beratung vor Ort suchen :achtung:

Auch ich klinke mich jetzt hier aus und wünsche Dir noch- und vorerst letztmalig

Alles Gute

H.
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Re: wohngeld/Eingliederungshilfe

Ungelesener Beitragvon Hase1 » 12.06.2017, 16:07

Hallo w12,

Ich habe mich nochmal bei einem 2.Anwalt informiert.
Er sagt auch dass die gesamte Rente unter bestimmten Voraussetzungen eingesetzt werden muss. Er braucht alle Unterlagen und es gibt eine Einkommensfreigrenze.
Ich müsste wahrscheinlich die gesamte Rente von 690 Euro zahlen. Wen er tätig wird.muss ich mit 300 Euro Anwaltskosten rechnen..

Unter $88 steht aber ja eigendlich dass es eine Einkommensgrenze gibt und der Patient nur in angemessenem Verhältnis für einen längeren Zeitraum zahlen.muss, Was zumutbar ist.

Die Einkommensfreigrenze beträgt sei 01.01.2017 818-, €

Da liege ich doch drunter und unverhälnismässig für/nach Entlassung ist das für mich doch auch 10.000 Euro abzüglich Taschengeld 110 Euro zahlen zu müssen.
Finde ich.

Wenn ich Dich nochmal um Rat fragen darf ?!

Viele Grüsse


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