AU ALG II Empfänger VS. AU AN

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Heinrich
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Re: AU ALG II Empfänger VS. AU AN

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 23.10.2017, 08:53

Hallo Ihr zwei beiden,

ich lese erfreut, daß CuttySark die Qualität meiner Ratschläge offenbar zwischenzeitlich erkannt hat :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Aber Scherz beseite: wenn ein Leistungsempfänger gesundheitsbedingt einen Termin nicht wahrnehmen oder eine Bewerbung nicht schreiben konnte und dem Jobcenter eine AU als Nachweis nicht ausreicht, dann wird es dieses dem Leistungsempfänger schon mitteilen und er/sie muß sich um einen anderen Nachweis vom Arzt bemühen. Ein Zweizeiler vom Arzt sollte da reichen.

Macht doch kein Drama aus sowas

H.
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Colloredo
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Re: AU ALG II Empfänger VS. AU AN

Ungelesener Beitragvon Colloredo » 23.10.2017, 12:54

Hallo zusammen,

warum Durchfall oder eine Darmspiegelung dich davon abhält, Bewerbungen zu schreiben versteh ich nicht.

Aber wenn du so erkrankt bist, dass du keine Termine außer Haus wahrnehmen kannst, kann dir der Arzt eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Die muss das JC auf jeden Fall als wichtigen Grund akzeptieren.

Grüße

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Re: AU ALG II Empfänger VS. AU AN

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 23.10.2017, 15:38

Hallo Heinrich,

was nutzt einem ein Zweizeiler vom Arzt das es einem echt nicht möglich ist seiner Mitwirkungspflicht nachzukommen wenn einem Geld gestrichen wird deshalb. Ich z.B. hatte in meinem Beispiel von Ende 2012/2013 alles getan um meiner Mitwirkungspflicht nachzukommen und trotzdem lief ich Gefahr Geld zu verlieren und muste trotzdem ich gesundheitlich damals nicht in der Lage war zum JC zu kommen um das zu klären.

Aber schön zu erfahren das ihr euch um Sanktioen die Euch innerhalb von 3 Monaten über 400 Euro kosten könnten keine Gedanken macht so wie ich.

Angela
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Heinrich
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Re: AU ALG II Empfänger VS. AU AN

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 24.10.2017, 08:02

Hallo Angela1968,

Angela1968 hat geschrieben:was nutzt einem ein Zweizeiler vom Arzt das es einem echt nicht möglich ist seiner Mitwirkungspflicht nachzukommen wenn einem Geld gestrichen wird deshalb.

wenn der Arzt bestätigt, daß Du deiner Mitwirkungspflicht nicht nachkommen konntest, sollte das m.M.n. ausreichen. Denn wie sonst willst Du den Nachweis liefern?

Wenn das Jobcenter das Attest nicht anerkennt und trotz Attest Leistungen kürzt, mußt Du eben gegen die Kürzung in Widerspruch gehen und ggf. dagegen klagen.

Du solltest doch wissen, daß einem als Sozialleistungsbezieher die gebratenen Tauben nicht unbedingt in den Mund geflogen kommen.

H.
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Re: AU ALG II Empfänger VS. AU AN

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 24.10.2017, 19:56

Hallo Angie,

das Du Blödsinn schreibst, weißt Du in diesem Fall sehr wohl. Kennst Du einen einzigen Leistungsempfänger den eine Sanktionierung nicht trifft?
Sollte dieser Fall jemals bei Dir eintreten, so soll Deine Mutter den Arzt anrufen und ein Attest für Bettlägerigkeit ausstellen lassen.
Problem gelöst.

Gruß
Rolf
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