SGB XII kontra Wohngeld

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CuttySark
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SGB XII kontra Wohngeld

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 06.07.2016, 06:29

Moin, Moin,

es war schon immer schwer an das Geld anderer Leute zu kommen. Derzeit trage ich mich mit dem
Gedanken einen erneuten Versuch zu starten.

Aktuell beziehe ich rund 62€ Grundsicherungsleistung. Im Januar wurde das Wohngeld um 40% er-
höht und ich will nun die beiden Leistungen vergleichen. Den Antrag auf Wohngeld habe ich gestern
gestellt. Mir ist bewusst, dass ich keinen Anspruch mehr auf den Erlass der Rundfunk und Fernsehge-
bühren von rund 18 € habe und diese entsprechend berücksichtigen müsste.

Würde ich mich spätestens im August aus der GRUSI verabschieden müsste ich die Erstattung von
500 bis 600 € Rückerstattung aus der Nebenkostenabrechnung nicht abführen. Bin ich da richtig
informiert?

Dann hat das Wohngeld ja eine "Besonderheit". Geprüft werden nur Kaltmiete plus Nebenkosten.
Die Heizungskosten werden nicht berücksichtigt. Würde ich mir nun das Verhältnis von Nebenkosten
und Heizung verändern, dann könnte ich diese "umgeschichteten" Kosten als Miete und Nebenkosten
mit dem rund 40 € höheren Satz berücksichtigen lassen, was als Folge logischerweise höheres Wohn-
geld nach sich ziehen würde. Den Vermieter würde ich nicht "schädigen", da in der Jahresabrechnung
beide Positionen miteinander verrechnet werden. Beim Wohngeld ist das aber nicht so.

Könnt Ihr meine Überlegungen verstehen?

Liebe Grüße
Rolf
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Re: SGB XII kontra Wohngeld

Ungelesener Beitragvon w12 » 06.07.2016, 15:27

Hallo CuttySark

Verstehen kann man alles.

Der Vermieter füllt eine Vermieterbescheinigung aus.
Mit seiner Unterschrift bestätigt er die Richtigkeit seiner Angaben.

Gruß
w12
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Re: SGB XII kontra Wohngeld

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 06.07.2016, 16:08

Moin, Moin w12,

der Vermieter bucht in meinem Fall nur anders. Er bucht ab dem Tag meiner "Anweisung" 156 € Nebenkosten
zuzüglich 69,20 € Heizkosten = 225,20 € Gesamtkosten.
Bislang buchte er 116 € Nebenkosten zuzüglich 109,20 € Heizkosten = 225,20 € Gesamtkosten.
Im Laufe des Folgejahres wird das Konto durch die Abrechnung ausgeglichen.

Mir geht es aber auch um die Rückerstattung, die ich einbehalten kann, da ich nicht mehr im Bezug bin.

LG Rolf
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Re: SGB XII kontra Wohngeld

Ungelesener Beitragvon w12 » 06.07.2016, 17:30

Hallo CuttySark

Das Wohngeldamt fordert die letzte Abrechnung.
Wenn jetzt die Vorauszahlung nicht diesen Tatsachen genügt, dann….?

Gruß
w12
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Re: SGB XII kontra Wohngeld

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 25.07.2016, 06:52

Mittlerweile hat sich die Sachlage wieder verändert. Sachbearbeiterin A suggerierte mir einen Erstattungsanspruch.
Sachbearbeiterin lehnte meinen Wohngeld jedoch ab. Die Begründung:

Pauschaler Abzug nach & 16 von 10 % , was einem Betrag von 1.241,33€ entspricht.

Ich zahle jedoch allein 2.415,48 an meine gesetzliche Krankenversicherung ohne Zusatzversicherungen.

Mir wird also monatlich ein Betrag von 100 € nicht angerechnet.

Kann jemand dazu etwas sagen?

LG Rolf
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Re: SGB XII kontra Wohngeld

Ungelesener Beitragvon w12 » 25.07.2016, 11:34

Hallo CuttySark

Nach § 16 WoGG sind die Beiträge für die PKV wie die Beiträge für die gesetzliche Versicherung zu behandeln.
Auf die Höhe ist nicht abzustellen.
Es gilt der pauschale Abzug mit 10 %.

Gruß
w12
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Re: SGB XII kontra Wohngeld

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 25.07.2016, 16:26

Moin, Moin w12,

aber das ist doch ein Ding aus dem Tollhaus, bei dem ein Wohngeldbezieher regelrecht verarscht wird.
Zumindest ist das mein Empfinden, denn meine Kosten basieren auf den Berechnungen für die
gesetzlichen Krankenkassen.

LG Rolf
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