Pflegegrad und geistige Behinderung

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Pflegegrad und geistige Behinderung

Ungelesener Beitragvon w12 » 17.12.2016, 13:39

Hallo

Zur Sicherheit:

Eltern geistig und körperlich behinderter Kinder haben sicherlich durch die Änderung in Pflegegrade auf eine finanzielle Besserstellung gehofft.

Ist das aber wirklich so?

Die Kassen haben spät die Benachrichtigung über die Einstufung in den neuen Pflegegrad verschickt.
Warum??

Wenn bisher kein Antrag auf eingeschränkte Alltagskompetenz gestellt worden ist, dann erfolgt nicht automatisch die Einstufung in einen 2 Stufen höheren Pflegegrad!

Der Bestandsschutz gilt zwar für die alte Pflegestufe, aber in 2017 wird neu beurteilt, wenn man einen Antrag auf höhere Einstufung stellt.
Mobilität ist nicht mehr wichtig.
Der Mensch hat zu Hause zu bleiben, haushaltswirtschaftliche Versorgung ist unwichtig.

Das ist erst ein subjektiver Eindruck.
Ich rate allen noch vorsichtshalber dieses Jahr den Antrag zu stellen.

Ob das zutreffend ist, kann man später noch in Ruhe untersuchen.

Gruß
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Re: Pflegegrad und geistige Behinderung

Ungelesener Beitragvon Uwe Kruppa » 31.12.2016, 03:08

Hallo liebe Forenmitglieder

Da auf diesen Beitrag innerhalb von 7 Tagen keine Diskussion eröffnet worden ist, dient diese Mitteilung dazu, ihn aus der Hauptzeile “unbeantwortete Fragen“ zu entfernen.

Selbstverständlich kann hier jederzeit eine Diskussion gestartet werden.

Herzlichen Dank für euer Verständnis.

Gruß

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Re: Pflegegrad und geistige Behinderung

Ungelesener Beitragvon w12 » 07.02.2017, 14:41

Hallo

Die Pflegestufe 3 mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz kommt in Pflegegrad 5.
Vorher gab es einen Entlastungsbetrag in Höhe von 208 Euro, ab 01.2017 125 Euro für alle.

Bestandsschutz, ja in besonderen Härtefällen.
Ansonsten, da das Pflegegeld um 173 Euro erhöht worden ist, also die Differenz übersteigt, gibt es keine 208 Euro mehr sondern nur noch 125 Euro.
Ja, so sieht Belohnung für pflegende Angehörige aus.

Das ist so wie mit dem Kindergeld. Man vergisst öffentlich zu erwähnen, dass dieser Betrag von der Hilfe wieder abgezogen wird.

Arbeiten neben der Regelaltersrente
Egal, ob Sie vorher schon eine Altersrente bezogen haben oder ob Sie Ihre Rente jetzt
erst in Anspruch nehmen: Bisher brauchten Sie selbst keine Rentenversicherungsbeiträ¬ge mehr zu zahlen, wenn Sie nach Erreichen der Regelaltersgrenze neben Ihrer Rente noch gearbeitet haben. Nur der Arbeitgeber
hatte seinen Beitragsanteil an die Renten¬versicherung abzuführen. Auf Ihre Rente hatte das allerdings keinen Einfluss. Vom 1. Januar 2017 an haben Sie die Wahl: Grundsätzlich sind Sie ab Erreichen der Regelaltersgrenze versicherungsfrei. Zu¬künftig können Sie aber Ihrem Arbeitgeber gegenüber erklären, dass Sie auf die Versi¬cherungsfreiheit verzichten und weiter auch eigene Beiträge zur Rentenversicherung zahlen möchten.

http://www.deutsche-rentenversicherung. ... nFile&v=15

Und die pflegenden Menschen?
Nichts mehr mit Rentenerhöhung oder Ehrensold.

Gruß
w12
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