Diskussion zur Entscheidung einen regelwidrigen Satz aus einem Beitrag zu entfernen

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Phil.1977
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Re: Diskussion zur Entscheidung einen regelwidrigen Satz aus einem Beitrag zu entfernen

Ungelesener Beitragvon Phil.1977 » 21.08.2017, 13:31

Guten Tag!

1. Ich habe mich nicht über die Streichung beschwert. Ich lege aus den genannten Gründen lediglich Wert darauf, dass die Streichung nicht diskutiert wird.

2. Die allgemeine Warnung vor Sozialschmarotzern war zwar durch den Beitrag eines Vorredners motoviert, aber nicht auf diesen bezogen. Sonst hätte ich ihn direkt angesprochen. Der Plural diente gerade der Abgrenzung zu diesem Beitrag. Ein Regelverstoß sollte dadurch vermieden werden. Dass dies wegen der "Mehrzahl" der Vorredner fehlinterpretiert wurde, liegt allerdings in meiner Verantwortung als Absender des Beitrages. Einen Regelverstoß kann ich gleichwohl nicht erkennen.

3. Weshalb Dritte der Auffassung sind, meine Warnung vor destruktiven Sozialschmarotzern sei auf den Beitrag von Heinrich bezogen verwundert mich gleichwohl. Dessen Vorschlag, es langsam angehen zu lassen, ist ja durchaus vernünftig.

4. Nicht minder verwunderlich ist das Bedürfnis, CuttySark in Schutz zu nehmen. Rolf wird nicht müde, bei jeder Gelegenheit kundzutun, dass er es als Lebensaufgabe ansieht, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, gleichgültig ob sie ihm im (durchaus kritikwürdigen) System der Sozialhilfe zustehen oder nicht. Da ist es dann auch mal selbstverständlich, dass das Sozialamt die Erbschaft der Tochter finanzieren soll; Stichwort; "seine" Sterbegeldversicherung. Er dürfte eine direkte Anrede der kritisierten Art wohl eher als Auszeichnung empfinden, sieht er darin doch wohl eher ein Synonym für den "Klassenkampf", wodurch ich mich nun allerdings wieder beleidigt fühle könnte. Aber ob Rolf im echten Leben wirklich der ist, der zu sein er hier vorgibt, ist ja nochmal eine ganz andere Frage. Mit den Beleidigungen ist es deshalb ohnehin so eine Sache.

Gruß
P.
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w12
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Re: Diskussion zur Entscheidung einen regelwidrigen Satz aus einem Beitrag zu entfernen

Ungelesener Beitragvon w12 » 21.08.2017, 14:32

Hallo

Zunächst wäre zu definieren, was ein “Sozialschmarotzer“ ist.
Jemand, der eine Arbeit um und für jeden Preis verweigert?

CuttySark ist Grundsicherungsempfänger.
In seinem Alter und bei seinem gesundheitlichen Zustand, ist es sicherlich ein Teil seiner Lebensaufgabe, seine Hilfe zu maximieren.
Er ist also konstruktiv.

Eine Lebensversicherung hat auch etwas mit Würde zu tun.
Genug Geld zu haben, wenn man sozialverträglich verscharrt wird, damit man nicht so ins Grab gekippt wird.

Wer warnt vor “Sozialschmarotzern“ und möchte das Überwachungssystem noch verschärfen?
Ja, wer ist wer und gehört in welches Ministerium?

Gruß
w12
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Re: Diskussion zur Entscheidung einen regelwidrigen Satz aus einem Beitrag zu entfernen

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 21.08.2017, 18:01

Hallo Phill1977,

Du hast es jetzt geschafft das ich ein schlechtes Gewissen habe,weil Du den Begriff "Sozialschmarotzer" in den Raum geworfen hast ohne zu erklären wen Du meinst und warum Du einen solchen Begriff nutzt und ich mich darünber aufgeregt habe.

Wie konnte ich nur?

Angela
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Re: Diskussion zur Entscheidung einen regelwidrigen Satz aus einem Beitrag zu entfernen

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 21.08.2017, 20:24

Guten Abend Phil.1977,

was ist ein Sozialschmarotzer? Vielleicht erläuterst Du mir bitte den Begriff. Ich mache nichts anderes als bestehende Gesetze zu prüfen um zu sehen, wie ich die mir bewilligten Leistungen optimiere und das natürlich über alle Positionen der Leistunspalette. Krankenversicherung, SGB XII im gesamten Leistungsspektrum, Pflegeversicherung, Krankenhausaufenthalte usw. Was ist daran auszusetzen, frage ich dich? Bewilligt werden kann nur das, was der Gesetzgeber lang durchdacht in seinen Verordnungen, Gesetzen und Arbeitsanweisungen geregelt hat. Wenn Du nun schreibst:

Nicht minder verwunderlich ist das Bedürfnis, CuttySark in Schutz zu nehmen. Rolf wird nicht müde, bei jeder Gelegenheit kundzutun, dass er es als Lebensaufgabe ansieht, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, gleichgültig ob sie ihm im (durchaus kritikwürdigen) System der Sozialhilfe zustehen oder nicht

Ich kann dir nur sagen, dass ich niemals Leitungen bekommen habe, die außerhalb von Gesetzen geregelt wurden. Allerdings habe ich durch meine Berufstätigkeit gelernt Menschen in meinem Sinn zu beeinflussen. Nichts anderes machen Lobbyisten im Bundestag. Wir haben ein ganzes Heer von Spezialisten in der Wirtschaft, die nach Lücken im System der Gesetze Ausschau halten. Beipielsweise die Anwälte und Steuerberater die VW 1.000.000.000 € bei der Übernahme erspart haben. Clevere Leute, die ich zutiefst bewundere.

Wir Bürger werden seit Jahren von unseren Politikern abgezockt. Das SGB II und SGB XII ist ein Gesetzeswerk um die wirtschaftspoltischen Vorstellungen von Gerhard Schröder umzusetzen, die Schaffung des Niedriglohnsektors.

Warum gehst Du nicht gegen unsere Parteien vor?

Gruß
Rolf

wie wäre es denn Phil.1977, wenn die Bundesregierung die Regelsätze nachvollziehbar macht und mit den Sozialverbänden die Höhe der Leistungen bestimmen würde.

Bitte lies:

http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf ... studie.pdf

http://www.labournet.de/wp-content/uplo ... m_roth.pdf
Zuletzt geändert von CuttySark am 21.08.2017, 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
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