Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

und sich nicht um Hartz IV, Grundsicherung oder Sozialhilfe dreht.

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Tasso
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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon Tasso » 11.12.2013, 10:30

Vipinted64 hat geschrieben:Ich meine, dass es keine gute Argumentationsgrundlage ist, mit den Gründungsvätern der SPD anzufangen.


Hallo Vipinted64,

die SPD wurde 1863 gegründet. In den letzten 150 Jahren hat sich viel verändert. Den eingetretenen Veränderungen ist Rechnung zu tragen. Insoweit teile ich deine Auffassung.

Vipinted64 hat geschrieben:Was mich vielmehr ärgert, ist die Tatsache, dass die SPD nicht mal Kante zeigen kann, sich auf ihr Wahlprogramm beruft, und ihre Machtansprüche aufgibt und doch besser in die Opposition geht.


Klar, die SPD hätte sich einer großen Koalition verweigern können. Aber wären die Alternativen (Schwarz/Grün, Neuwahlen) besser gewesen?

Bei einer Schwarz/Grünen-Regierung hätten CDU/CSU gegenüber den Grünen mehr Gewicht, als sie gegenüber der SPD hat. Die Politik in den nächsten vier Jahre wäre naturgemäß "schwärzer". Bei Neuwahlen wäre mit einer Rückkehr der FDP und dem Einzug der AFD in das Parlament zu rechnen. Auch in diesem Fall wäre "schwärzer" regiert worden, als mit einer Großen Koalition unter Beteiligung der SPD.

Die SPD hat die Wahlen verloren. Durch den Eintritt in die große Koalition kann sie wenigstens einen Teil ihrer Vorstellungen vewirklichen.

Ich meine, die SPD beweist staatsmännische Verantwortung (nein, es geht dabei nicht darum, dass einige wenige SPD'ler ein Ministergehalt erhalten) beweist.

Grüße
Tasso
Zuletzt geändert von Tasso am 11.12.2013, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.

w12
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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon w12 » 11.12.2013, 11:04

Hallo

Klar, die SPD hätte sich einer großen Koalition verweigern können. Aber wären die Alternativen (Schwarz/Grün, Neuwahlen) besser gewesen?

Rot – Rot signalisiert nicht Halt oder Gefahr, da am Ende die Ampel umspringt auf Grün:
Freie Fahrt zu einer sozialen demokratischen Gesellschaft.

Grün auf schwarzem Grund ist kaum sichtbar.
Pinselt man gar schwarz über das Grün, dann wird auch nur der Zustand der jetzigen Zukunft
sichtbar: schwarzes Schwarz.

Gruß
w12
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Tasso
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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon Tasso » 11.12.2013, 12:02

Zum Thema

***dass die SPD ihre Machtansprüche aufgibt und doch besser in die Opposition geht.***
("SPD als Teil einer Großen Koalition vs SPD in der Opposition")

habe ich mich wie folgt geäußert:

°°°Klar, die SPD hätte sich einer großen Koalition verweigern können. Aber wären die Alternativen (Schwarz/Grün, Neuwahlen) besser gewesen?

Bei einer Schwarz/Grünen-Regierung hätten CDU/CSU gegenüber den Grünen mehr Gewicht, als sie gegenüber der SPD hat. Die Politik in den nächsten vier Jahre wäre naturgemäß "schwärzer". Bei Neuwahlen wäre mit einer Rückkehr der FDP und dem Einzug der AFD in das Parlament zu rechnen. Auch in diesem Fall wäre "schwärzer" regiert worden, als mit einer Großen Koalition unter Beteiligung der SPD.

Die SPD hat die Wahlen verloren. Durch den Eintritt in die große Koalition kann sie wenigstens einen Teil ihrer Vorstellungen vewirklichen.

Ich meine, die SPD beweist staatsmännische Verantwortung (nein, es geht dabei nicht darum, dass einige wenige SPD'ler ein Ministergehalt erhalten) beweist.°°°

Willst du zum Thema auch etwas sagen?

Mit freundlichen Grüßen
T
Zuletzt geändert von Tasso am 11.12.2013, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon w12 » 11.12.2013, 12:40

Hallo Tasso

Ich möchte zunächst folgende Bemerkung machen:
Willst du zum Thema auch etwas sagen?


Leider ist es gerade in Hilfsempfängerforen so, dass man dort oft persönlich angegriffen wird.
Ich möchte mit Vehemenz betonen, dass ich an derartigen persönlichen Auseinandersetzungen nicht
Interessiert bin.

Zum Thema (wobei bei der Threadlänge schwirrt mir schon der Kopf):

Vipinted64 hat geschrieben:
Was mich vielmehr ärgert, ist die Tatsache, dass die SPD nicht mal Kante zeigen kann, sich auf ihr Wahlprogramm beruft, und ihre Machtansprüche aufgibt und doch besser in die Opposition geht.


Klar, die SPD hätte sich einer großen Koalition verweigern können. Aber wären die Alternativen (Schwarz/Grün, Neuwahlen) besser gewesen?


Ich bin da nicht der Fachmann, aber gibt es nicht auch eine Rot-Rot-Grüne Koalition?

Die Spitzen der SPD haben das ausgeschlossen, zumindest mit Ihnen.
Einfache Frage, wer braucht die?

Sollte ich da etwas falsch verstanden haben (ich weiß, dass es untersagt ist, so was Schmutziges als Alternative zu nennen), so bitte ich um Nachsicht.

Gruß
w12
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CuttySark

Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 11.12.2013, 20:12

Hallo w12,

die ehemalige Arbeiterpartei SPD muss sich von Grund auf erneuern.
So etwas macht man in der Opposition mit einer neuen Führungsriege und einem Parteitag, wo ein Programm verabschiedet werden muss, was visionäre Zukunftszüge hat.
Will die SPD eine Volkspartei bleiben müssen Weichen gestellt werden.
Wir brauchen Beschlüsse zur Reform der Sozialversicherungsverträge und des Steuerrechts, wie es beispielsweise Paul Kirchof, Heidelberg vorschlug.
Wir brauchen einen Mindestlohn kombiniert mit einer Mindestrente deutlich über dem Sozialhilfeniveau angesiedelt.
Wir brauchen eine "Gleichstellung" aller Beitragszahler in der Sozialversicherung und eine solidarische Änderung, wie beispielsweise eine "Mindestrente von 1000 bis 1200€
mit einem Beitragssatz von XXX Euro den 100% aller Bundesbürger zahlen müssen.

Die Machtverhältnisse sind betoniert und daher hinderlich.

LG Rolf

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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon Pete123 » 26.12.2017, 14:11

4 Jahre später....und die SPD verkauft sich wieder.Wetten?
Gruß Pete123 :)

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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon Uwe Kruppa » 26.12.2017, 14:25

Hallo @all

Ich schließe diesen Thread mit der Begründung:

Er ist 4 Jahre alt und damit nicht aktuell. Es kann aber, im Rahmen der aktuellen (politischen) Diskussion gerne auf diesen Thread Bezug genommen werden.

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Freundliche Grüße
Uwe Kruppa
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