Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

und sich nicht um Hartz IV, Grundsicherung oder Sozialhilfe dreht.

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Ralf1960
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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon Ralf1960 » 06.12.2013, 20:15

*llaacchh...

Hy W12,

naja - so schlimm ists nun auch nichbt das man von Sklaverei reden kann - oder 24 Stunden Arbeit. Die Mädels haben ja zu dem dreifachen Monatsverdienst ihrer Männer in der Heimat noch kostenlose Unterkunft und auch Verpflegun, müssen fdür An- und Heimfahrt nichts zahlen - hier werden noch reichlich Geschenke mitgenommen.

Eigentliche Arbeit ist auch nur der Haushalt und das Essen zu machen - ansonsten halt die Befindlichkeiten und ältere Menschen schlafen ja auch viel. Mit der Pflege haben unsere gar nichts zu tun, nur mal Windeln wechseln - den Rest macht der Pflegedienst. Aber es gibt auch andere Arbeitsstellen bei denen du völlig Recht hast - da wird ausgebeutet ohne Ende. Beliebt auch in Hotels.... wenn auch riskanter.

Ausbeutung ist hauptsächlich wenn diese Mafiaverdächtigen Vermittlungsfirmen drin hängen - die sich so sozial anbieten. Diese Halunken hatten wir auch schon, kassieren die alten Leut mit Vermittlungsprovisionen von 250 Euro im Monat ab und kassieren bei den Mädels auch noch ihren Obulus ab. Die hab ich "gefeuert " - da wollten die Herrschaften sogar per Anwalt Strafprämie einklagen... sind aber erbärmlich gescheitert.

Als ich das beim alten Herrn ohne Vermittlungsfirma ganz auf die gesetzliche Art regeln wollte wurde ich glatt abgewiesen von der Krankenkasse, vom Finanzamt aufgeklärt das eh keine Steuern zu zahlen sind in der gewünschten Konstellation und auch das Hauptzollamt hat mir durch ein längeres Telefongespräch die Wege aufgezeigt....

Anders geht es in Deutschland auch gar nicht - man kann niemanden in dieser Konstellation als Deutschen beschäftigen, man bräuchte drei Arbeitnehmer von denen zwei gar nicht arbeiten bräuchten und nur "auf Abruf " im Zimmer hocken.

Die Konstellationen die von der Bundesanstalt für Arbeit kommen sind absoluter Nonsens - gar nicht durchführbar ! Den Alten Mann als Arbeitgeber eines Kleinbetriebes... es geht gar nicht.

So wird hier noch eine Unfallversicherung bezahlt, nur als Sicherheit eben. Bei jedem Wechsel wird auch diese A! Bescheinigung überflüssigerweise abgeheftet aus reiner Angst das man irgendwem am Zeug flicken möchte.
Weils so schön war wird noch ne Meldung bei der Minijobzentrale gemacht - mit Pauschalversteuerung und RV Anteil, so kommen die Mädels mit dem Betrag der für selbstständige Tätigkeit in Deutschland erklärt werden muss immer auf die grüne Seite.

Ich weis wie es woanders abgeht... kein eigenes Zimmer - n Schlafplatz auf der Couch in der Wohnstube - neben Haushalt und kochen die ganze Pflege weil man das Pflegegeld kassieren möchte und nicht selten noch Gartenarbeit dabei weil man ja auslasten will.

Ich finde das man jeden Menschen auch menschlich behandeln muss - solche Dinge geschehen wenn die Erbschaftspolizei Vorgänge um die alten Leute "optimieren " möchte - mit wenig Geld möglichst viel abdecken damit vom Erbe genug übrig bleibt und man selbst sich nur noch als " Dirigent " der Sklavin aufspielen braucht und darstellt sich ja um alles zu kümmern. Man spart in einer Person den Gärtner, Pflegedienst, Putzfrau, Köchin und Gesellschafterin durch die " Optimierungsmaßnahmen " der Erbschaftspolizei - bezuschusst noch durch das Pflegegeld das brav kassiert wird und die Kosten dadurch auch noch optimiert.

Da geht auch mir der Hut hoch....

Gruß
Ralf
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CuttySark

Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 07.12.2013, 00:54

Hallo Ihr 2,

ich hatte 7 1/2 Jahren eine polnische Pflegerin und kann mich nicht über diese Zeit beschweren. Lach!
Ich wurde kostenlos gepflegt,die anderen mussten bar auf die Kralle zahlen und zwar 10€ Netto.
Dazu war sie noch ein paar Stunden bei der Diakonie beschäftigt um diese 165€ Freibetrag haben und um ihre Willigkeit zu demonstrieren.

Richtige Pflege ist nie verkehrt.

LG Rolf

Ralf1960
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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon Ralf1960 » 07.12.2013, 11:38

Hy Rolf,


hüstel.... das hätte ich gerne gesehen wie du " gepflegt " wirst.....

Nein, man kann sich wirklich nicht beschweren - wenn man Menschen auch wie Menschen behandelt gibt es in der Regel keinerlei Probleme.
Etwas Glück gehört aber auch dazu - wenn alte Menschen hilflos und weitegehend von Familie etc. im Stich gelassen wurden gibt es schnell eine " Übernahme " - auch hier
gab es beim alten Herren schon Versuche das Einkommen ohne Absprache zu erhöhen ( nennen wir es mal so ) auch hat er Glück gehabt das es noch Menschen gibt die sich
wundern wenn bekanntes " Inventar " verschwindet und die Tüten bei der Heimreise sich verdächtig vermehrt haben. Seitdem ist ein kleiner Tresor notwendig geworden.. leider.
Aber das war ein Einzelfall. Das gibt es sicher überall und in jedem Land das Langfinger nicht zu bremsen sind.

Bei dem alten Herren gibt es nichts das an Ausnutzung etc. grenzt, noch recht klar im Kof braucht er einfach nur Hilfe weil er nicht mehr aus dem Bett kann.

Ich habe auch in der Regel ein gutes Verhältnis zu den Mädels und wenn etwas nicht passt kommt beim nächsten Wechsel eben eine andere, die meisten organisieren in der Heimat gerne.

Nun kommt von der derzeitigen Hausfrau der Mann und die Kinder über die Feiertage, Platz ist genug... das gibt es sicher auch selten.

Gruß
Ralf
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CuttySark

Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 10.12.2013, 05:37

Hallo Ralf,

ich habe Polen insgesamt acht mal besucht und bin kreuz und quer durch gereist auf den Spuren meiner Vorfahren und um Land und Leute kennenzulernen. Mit meiner Pflegerin war ich nie dort.
Neben einem tollen Land Habe ich tolle tolle Menschen erleben dürfen, eine gepflegte Gastlichkeit mit bezahlbaren Preisen. Auffällig war die Weiblichkeit, die sehr unterschiedlich war.
Die Frauen waren "fraulicher". Kleider und Röcke in einem wesentlich höheren Maß als bei uns.

Hier in meinem Kreis arbeiten sehr viele Polinnen in Pflegeeinrichtungen, wie DRK, Caritas, Innere Mission und privaten Pflegeheimen. Die Damen haben einen guten Ruf aber leider nur wenige
haben einen Berufsabschluss. Daraus folgt man beutet sie im Niedriglohnbereich als Pflegehelferinnen aus.

LG Rolf

Ralf1960
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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon Ralf1960 » 10.12.2013, 09:14

Hy Rolf,

so ist das leider.... aber diese Art der Ausbeutung im Niedriglohnsektor findest du überall... auf Baustellen usw... Viele und auch legale Arbeitskräfte hier in Deutschland leben ein paar Jahre von der Hand in den Mund. teilen sich Wohnungen und Zimmer um Geld zu sparen und ins Heimatland zu transferieren. In meiner guten Zeit habe ich ganze Bautrupps gesehen die sich so bildeten.

Kein Wunder... was man im Heimatland verdient... da ist der Billiglöhner in Deutschland - DORT ein kleiner Kapitalist.

Für Haushaltshilfen usw rechnet es sich noch besser... diese haben in Deutschland null Ausgaben. haben in drei Monaten mehr verdient und nachhause gebracht wie die Männer in 8-9 Monaten dort verdienen.

Die Hinterseite einer jeden Medaillie... es versaut die Löhne in Deutschland. Ein guter polnischer Maurertrupp zieht den Rohbau fast für die Hälfte hoch.... usw. Da gibts kein: kann ich nicht, will ich nicht, kostet extra.... solche Leute sind besonders gefragt in Deutschland.

Gruß
Ralf
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CuttySark

Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 10.12.2013, 12:44

Hallo Ralf,

warum glaubst Du waren auf einmal die deutschen Bauunternehmungen für den Mindestlohn nach dem Entsendegesetz?
Aus Nächstenliebe sicherlich nicht.

Medaillen haben solltest Du wissen immer zwei Seiten.

Die Europäer, die sich heute Amerikaner nennen, hatten ihre Farbigen die ausgebeutet wurden. Damals noch vorteilhafter als heute, nämlich ohne Lohnzahlung.
Was haben sie heute? Ein Rassenproblem wie man in den Medien mitbekommt.

Wir holten unsere Gastarbeiter und bekamen Menschen.
Was haben wir heute? Nichts anderes als unsere europäischen Verwandten, die in Amerika leben.

LG Rolf

Ralf1960
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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon Ralf1960 » 10.12.2013, 14:23

Hallo Rolf,

wenn man so manche SF Filme sieht, Enterprise, the next Generation... Frieden auf Erden, Zahlungsmittel braucht man nicht mehr - niemand muss hungern... dann denkt niemand darüber nach.

Solange aber Geld eine Rolle spielen wird damit Reiche immer reicher werden und Arme eben immer ärmer für die Reichen arbeiten müssen... Solange man noch Überproduktionen lieber vernichtet um den Marktpreis hoch zu halten...
So lange wird das eine Fiktion bleiben !

In unserem Leben wird sich daran auch nichts mehr ändern... die nächsten Generationen stehen entweder vor dem Zusammenbruch oder es mag diese Fiktion irgendwann eintreten unter der Voraussetzung das Reichtum überflüssig geworden ist.

Derzeit zielen die Entwicklungen aber dahin das man Kosten niedrig hält um grössere Gewinne zu erzielen, also der Weg in Richtung der ausgeprägten Zweiklassen Gesellschaft. In der Vergangenheit war es so - und in der Zukunft wird es immer wieder so werden wenn sich nicht die ganze Welt gemeinsam verändert.

Was ist ein Mittelstand ? Logischerweise der Bereich ausserhalb der Armut bis zum Reichtum... je breiter die Schere zwischen Armut und Reichtum auseinanderklafft, umso relativer wird der Begriff " Mittelstand" - es ist einfach nur noch eine reine Auslegungssache wie man die Begriffe zuordnen will. Praktisch ist alles oberhalb Sozialniveau Mittelstand.... bis zur Million auf dem Konto.... Praktischerweise eine Ansichtssache eben.

Die Politik unseres Landes ist für mich nicht mehr durchschaubar - so sollte jedes Land / Regierung versuchen auch sich selbst zu schützen solange es die derzeitigen Verhältnisse in der Welt gibt. Jedes Land das versucht Idealbildern zu folgen wird untergehen wenn es versucht dem Grundsatz " Brot für die Welt " zu folgen. Es ist ja manchmal sogar unerwünscht da zu viel Solidarität zu zeigen und Menschen die eher am unteren Lebensstandard lebten waren glücklicher wie jene die
Industrialisiert wurden. Der Arbeiter und Bauernstaat ist auch ein Beispiel dafür. Der Neid galt zwar der westlichen Welt und dem Luxus, aber als man sie in die Konsumgesellschaft zwängte musste sie erleben welche Schattenseiten Leistungsdruck der " Luxus " mit sich brachte.... wie dünn doch das soziale Netz gestrickt war im Gegensatz zum alten System.



Gruß
Ralf
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CuttySark

Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 10.12.2013, 15:11

Hallo Ralf,

das wiederum glaube ich nicht, denn die Existenz des Menschen basiert auf Traditionen die Jahrtausende von Jahren alt sind.
Würde man heute einen Versuch starten und je 100 Männer und Frauen auf einer Insel völlig abseits ansiedeln, sie mit ein und denselben Materialien ausstatten, so gehörte diese Insel vielleicht nach einem Jahr einer Handvoll Leute.
Die anderen Inselbewohner wären ihrer Werkzeuge beraubt oder hätte diese verkauft.
Ich glaube so weltfremd bin ich als älterer Mensch heute nicht mehr um dies nicht zu erkennen.

Ich glaube eher an andere Dinge, wie beispielsweise eine breitere Basis für Gerechtigkeit. Warum ist eine Floristin mehr Wert als eine Ärztin? Warum ein Vorarbeiter mehr als ein Arbeiter und der wiederum mehr als ein Hilfsarbeiter?
Den einen gäbe es ohne den anderen nicht. Ich habe auch nichts gegen Löhne die gestaffelt sind. Geht der Herr ALDI zum EDEKA und kauft ein, dann zahlt er für den guten alten Mommark genauso 1,49€ pro 100 Gramm, wie ich es tue.
Aber Löhne können nicht so sein, wie bei Herrn Winterkorn oder Herrn Ackermann mit über 10 Millionen Euro und die anderen wissen nicht, wie sie ihren A....ch am gaggen halten können, wie hier ein Nachbar der mit 5,50€ Bruttolohn nach Hause geschickt wurde mit dem Rat sich den Rest vom Arbeitsamt zu holen.

Was wir brauchen ist eine Entlohnung, die bei 1200/1300€ liegt, bezahlbaren Wohnraum, Arbeit, eine ausreichende Rente und Gesundheitsvorsorge und eine Sicherheit in der wir leben können. Dafür denke ich lohnt es sich einzusetzen
und es bliebe für jeden Menschen noch genug zum Leben über. Es kommt darauf an, wie wir unsere Staatseinahmen verplanen.

In dem Dorf in dem ich beispielsweise lebte, war die Bevölkerung verdammt aktiv. Man baute dort eine eigene Gemeindehalle, einen Schießstand für den örtlichen Schützenverein mit allen Bürgern des Ortes. Ob Mann oder Frau, jeder war willkommen und half. So war es nicht nur bei der Schützenhalle, so wurden die Tennisplätze im Ort gebaut und jeder Ortsansässige hat die Möglichkeit die Dinge für wenig Geld anzumieten. Der Vorteil, man fühlte sich als Eigentümer und ging vorsichtig mit den Dingen um. Mit der Gemeindehalle wurde sogar noch Geld verdient. Unsere türkischen Mitbürger mieteten die halle an für ihre Hochzeitsfeiern, die bis zu 2000 Personen umfassten, was aber den Bereich unserer Halle sprengte.
800 Leute konnten aber dort feiern.

In den Mietsbauten sieht man es jeden Tag. Keiner ist verantwortlich und das objekt leidet und so ist es mit dem Staatseigentum auch.

LG Rolf

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Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon Vipinted64 » 11.12.2013, 01:18

Ich meine, dass es keine gute Argumentationsgrundlage ist, mit den Gründungsvätern der SPD anzufangen. Was mich vielmehr ärgert, ist die Tatsache, dass die SPD nicht mal Kante zeigen kann, sich auf ihr Wahlprogramm beruft, und ihre Machtansprüche aufgibt und doch besser in die Opposition geht.

CuttySark

Re: Die Arbeiterpartei SPD verkauft die Grundlagen der SD

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 11.12.2013, 07:19

Hallo Vipinted,

hatte die SPD denn ein Wahlprogramm?


LG Rolf


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