Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

und sich nicht um Hartz IV, Grundsicherung oder Sozialhilfe dreht.

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CuttySark
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Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 28.11.2018, 11:23

Moin, Moin liebe Foren Aktivisten,

Kosten der KdU müssen, wie jeder von uns weiß abgerechnet werden. Was ist aber, wenn die Sozialbehörde nicht reagiert? Die Abrechnung 2017 habe ich Anfang Oktober per Mail nachweislich eingereicht.

Kann ich den Vorgang nun für mich abschließen und auf die Reaktion warten oder bin ich verpflichtet den Vorgang anzumahnen? Fast 900 € wären mir zu Weihnachten willkommen.

Liebe Grüße
Rolf
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Ghostwriter
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Re: Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

Ungelesener Beitragvon Ghostwriter » 28.11.2018, 12:38

Hallo Cutty Sark,

etwas schwer verständlich, dein Text. Du hast eine Neben- / Betriebskostenabrechnung erhalten mit Gutschrift ? oder Nachzahlung ?

Dann bist du dem VM / bzw. der VM dir gegenüber zahlungsverpflichtet (Zahlfrist 30 Tage). Als LE gem. SGB XII reichst du diese NK / BK dem Sozialamt ein, die dir dann entweder im Folgemonat das Geld bei Nachzahung überweisen, bzw. deine Leistungen bei Gutschrift in gleicher Höhe einbehalten.

CuttySark hat geschrieben:Kann ich den Vorgang nun für mich abschließen

CuttySark hat geschrieben:bin ich verpflichtet den Vorgang anzumahnen


Der "Vorgang" ist doch erst erledigt, wenn - wie oben beschrieben - alles bezahlt / erstattet wurde.

Es wäre besser gewesen, du hättest deinen Beitrag ---bist doch erfahren hier ---- in der Rubrik "Fragen und Antworten zur Sozialhilfe .... Wohnen mit Sozialhilfe" eingestellt, statt im "Off Topic Bereich ....Was euch auf der Seele brennt"

Gruß GW
Zuletzt geändert von Ghostwriter am 28.11.2018, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 28.11.2018, 14:49

Moin Ghostwriter,

ich halte meinen Text für leicht verständlich, aber so ist das eben mit dem Verständnis. CDU/CSU und SPD verstehen sich ja auch nicht und die müssten sich doch bestens erstehen, tun es aber auch nicht.

Aufgrund hoher von mir geleisteter Vorauszahlungen bekomme ich immer Gutschriften. In den vergangenen Jahren, wies man mich an, nicht eher zu zahlen, bis der amtliche Bescheid in meinen Händen ist. Ergo warte ich auf den Bescheid. Der Beleg für die Vergangenheit liegt mir vor.

Nun geht es mir ausschließlich darum, ob ich mahnen muss, oder nicht?

Da der Vorgang meine Seele berührt, habe ich ihn logischerweise dort eingestellt, wo meine Seele angesprochen wurde.

Liebe Grüße
Rolf
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Ghostwriter
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Re: Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

Ungelesener Beitragvon Ghostwriter » 28.11.2018, 16:21

Cutty Sark,

nicht immer ist man da richtig, wo seine Seele ihn anspricht!

Du hast zwei Vertragspartner (VP) und einer davon kann dir nicht vorschreiben, wie du mit dem anderern VP umzugehen hast. Der eine VP ist dein VM, der gehalten ist, die NKA fristgerecht zu erstellen und abzurechnen ....mit dir als VP.

Der andere VP ist in deinem Fall dann das Sozialamt, da du Leistungen erhältst, die gem. der Gutschrift im Folgemonat zu kürzen wären. Da du nicht mehr und nicht weniger von der Gutschrift profitierst ......durchlaufender Posten! .......solltest du dem Sozialamt schon einen Hinweis geben, das die Abrechnung noch nicht erfolgt ist.

Vielfach ließt man immer wieder, das LB extrem hohe Nachzahlungen zu leisten haben, weil die lfd. NK einfach zu niedrig bemessen sind. Das ist in meinen Augen ein Fehler. Bei dir lese ich:

CuttySark hat geschrieben:Aufgrund hoher von mir geleisteter Vorauszahlungen


Ist natürlich auch falsch! Die NK -Vorauszahlungen sollten schon dem tatsächlichen Verbrauch angepasst sein! (Aber mit anderer Leut´ Geld kann man schon großzügiger umgehen, da man es ja bezahlt (abgerechnet) bekommt.

Gruß GW
Zuletzt geändert von Ghostwriter am 28.11.2018, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 28.11.2018, 17:39

Hallo Ghostwriter,

Du bist echt lustig.

Mein JC hat mir nach dem BWZ 20 Euro zuvil überwiesen. Ehrlich wie ich bin habe ich dem JC mehrmals schriftlich mitgeeilt und auch meinerAV SB das mündlich mitgeteilt damit sie das ihren Kollegen mitteilt.

Das war voriges Jahr für Januar- Juni. Bis jetzt hat man das Geld von mir nicht zurückgefordert und ich habe es aufgegeben es dem JC weiterhin nitzuteilen.

Angela
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Re: Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

Ungelesener Beitragvon Ghostwriter » 28.11.2018, 18:14

Angela,

ich finde es keineswegs lustig, weil ich in finanziellen Dingen "CENTGENAU" bin.

So wie ich CS verstanden habe, geht es um eine Gutschrift in Höhe von fast 900,- € und das ist viel Geld.

CuttySark hat geschrieben:Fast 900 € wären mir zu Weihnachten willkommen.


Wenn ich dann solche Sätze lese, verstehe ich den TE einfach nicht, denn er muss es dem Sozialamt eh erstatten, bzw. bekommt es als Leistung gekürzt.

An Nebenkosten kann man sich nicht bereichern!

Gruß GW

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Re: Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 28.11.2018, 19:28

Hallo Ghostwriter,

es lag nicht in meiner Absicht Dich zu beleidigen. Die Bmerkung war ironisch gemeint und hier auf meinen Fall bezogen.

Im übrigen kam es bei mir schon öfter vor das ich dem JC etwas (auch mehrmals) meldete wie es meine Pflicht ist und dann hat man die Meldung angeblich nicht erhalten. Erst kürzlich flatterte ein Mitwirkungsschreinen bei mir ein das ein Bausparvertrag nicht gemeldet wurde, Dabei wurde dieser mehrfach gemeldet, einmal bei Abschluss und jedes Jahr bei Zinsausschüttung.

Das ist nicht der einzige Fall. Da lässt sich ne ganze Liste schreiben.

Und dann wunderst Du ich das ich Deinen Rat ironisch lustig finde ?

Angela
Zuletzt geändert von Angela1968 am 28.11.2018, 19:37, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 28.11.2018, 20:26

Moin Ghostwriter,

jeder ist seines Glückes Schmied und ich gestalte natürlich mein Glück sehr, sehr überlegt. Dazu gehörte die Ausstattung meines Mietvertrages und ich nutze natürlich Gestaltungsräume, die ich auch von den Ämtern abgesegnet bekommen habe, denn sonst würden sie nicht zahlen.

Es scheint also keine rechtliche Regelung zu geben, wie ich zu verfahren habe, da meine Vorgehensweise entsprechend den Anweisungen der Ämter erfolgte, worüber ich die Nachweise vorliegen habe.

Ich möchte nun auch keinesfalls Druck auf meine geliebte Sachbearbeiterin ausüben und werde mich in Geduld üben. Schon meine Mama sagte immer: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Liebe Grüße
Rolf
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Re: Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 28.11.2018, 20:32

Moin, Moin Angie,

Ich sehe Du verstehst mich......... Man muss auch nicht immer alles besser wissen als die Sachbearbeiter. Wenn Dein Sachbearbeiter der >Meinung ist, dass es Zeit ist die 20 € einzufordern, so wird er es machen. Meine Sachbearbeiterin wird zu gegebener Zeit auch reagieren.

Liebe Grüße
Rolf (der sich in Bescheidenheit üben möchte)
Zuletzt geändert von CuttySark am 28.11.2018, 20:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist man eigentlich für sein Sozialamt verantwortlich?

Ungelesener Beitragvon w12 » 29.11.2018, 11:08

Hallo

Es gab mal ein Urteil, da wurde vom Hilfsbedürtigen vealangt, dass er die Unterlagen persönlich auf den Schreibtisch des Sachbearbeiters, in dessen Anwesenheitheit, ablegen sollte.

CuttySark, es ist doch Weihnachtszeit.
Telefonische Wünsche an die Sachbearbeiterin und als ein kleines Präsent, deine Rückzahlung anmahnen.

Gruß
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