in die Nähe meines Kindes

Fragen zu den Leistungen für Unterkunft und Heizung (§ 22 SGB II)

Moderator: Regelteam

And
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in die Nähe meines Kindes

Ungelesener Beitragvon And » 07.11.2017, 21:59

Hallo,
ich arbeite seit einigen Jahren im Ausland im Tourismus.
Ich habe eine 2,5 jährige Tochter die in Deutschland bei ihrer Mutter lebt.
Ich bin 53 und mit der Mutter nicht zusammen.
Nach einem 1 Jahr dauernden Versuch in Deutschland wieder fuß zu fassen, ging ich schweren Herzens wieder ins Ausland, da ich eben nicht von Harz 4 leben wollte und auch in der Lage sein, zumindest Unterhalt für mein Kind zahlen zu können.
Ich liebe mein Kind und vermisse es sehr. Ich konnte sie bisher alle 3 Monate besuchen und seit sie 1,5 Jahre alt ist, mit ihr öfter skypen, damit der Kontakt aufrecht erhalten blieb und sie sich sicher sein sollte, daß ich sie nicht vergesse.
Wenn ich meine Tochter besuche verstehen wir uns sehr gut und sie zeigt mir wahnsinnig viel Zuneigung, was der Mutter aber nicht passt, da sie seit 8 Monaten einen Freund hat.
Sie sagt, er ist jetzt der Papa und ich nur der Erzeuger und sie ermöglicht uns seit meinem letzten Besuch vor über 2 Monaten nicht mal mehr miteinender zu skypen. So muss meine Tochter denken, dass ich sie einfach vergessen habe.
Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, jedenfalls habe ich beschlossen nach Saison Ende wieder nach Deutschland zurück zu kehren um näher bei meiner Tochter zu sein.
Wenn ich nach Deutschland komme habe ich erstmal keine Wohnung und keinen Job und werde auf Harz 4 angewiesen sein, bis ich was finde.
Meine Tochter wohnt 400 km enfernt von der Stadt wo ich herkomme und Menschen kenne, bei denen ich zumindest für einige Wochen eine Couch bekommen kann.
Ich müsste mich also erstmal dort anmelden um von Harz 4 aufgefangen werden zu können.
Denn in der Stadt wo mein Kind lebt kenne ich niemanden.
Doch muss ich dahin ziehen, sonst kann ich ja mein Kind trotzdem nicht sehen.
Ich suche vom Ausland aus schon nach allen möglichen Jobs dort in der Nähe, jedoch mache ich mir nicht so viele Illusionen, denn ohne Wohnung - keinen Job, ohne Job - keine Wohnung.
Aber mit Harz 4 ist es ja auch nicht einfacher umzuziehen, denn man sagte mir ich müsse mich erst von meiner Stadt wo ich Hilfe bekomme abmelden und in die Stadt ziehen wo mein Kind wohnt, mich dort anmelden und neu Harz 4 beantragen.
Nur, wie soll ich dort eine Wohnung bekommen, wenn ich die Mietübernahme ja erst dann bekomme, nachdem ich mich dort angemeldet habe (was ja nicht geht, weil ich ja die Wohnung noch nicht bekomme um mich dort anmelden zu können)
Versteht jemand mein Dilemma?
Weiss jemand was ich tun kann?
Vielen Dank

CuttySark
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Re: in die Nähe meines Kindes

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 08.11.2017, 08:04

Moin, Moin And,

da gibt es nicht viel zu verstehen. Die Umstände hast Du beschrieben und die Gefühle ebenso. Ich befürchte nur, dass Du Dir etwas vormachst.
Damit stehst Du aber nicht allein, denn das macht letztendlich jeder. Glaubst Du im Ernst in Deutschland noch einen Arbeitsplatz zu finden den
Du schon vor Jahren nicht bekommen hast. Was schwebt Dir denn vor? Den Wunsch Unterhalt zahlen zu wollen verstehe ich nicht, denn das Kind
hat es jetzt besser als zu dem Zeitpunkt, wenn Du auf der Matte stehst. Im ALG II Bezug ist die Mutter bekommt die Mutter "Unterhalt" (237/240 €
abzüglich Kindergeld 192 € - wird verrechnet)

Wenn ich Dich als Mutter vom Kind abschirmen will, ist das kein großes Problem und läufst mit Deinen Bemühungen, wie im Hamsterrad. Du solltest der Mutter mittels Jugendamt klarmachen, welche Rechte Du als Vater hast und dass der Lebenspartner der Frau ihr persönliches Spielzeug ist. Der Umzugsgedanke sollte direkt angegangen werden. Wenn dann in die Stadt ziehen in der Du leben willst, dann eine Wohnung suchen und dann von dort aus alles anzuleiern. Vor allem würde ich dafür sorgen, dass Du Bargeld in den Taschen hast und das in ausreichender Menge.

LG Rolf
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Heinrich
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Re: in die Nähe meines Kindes

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 08.11.2017, 09:48

Hallo,

CuttySark hat geschrieben:Glaubst Du im Ernst in Deutschland noch einen Arbeitsplatz zu finden den
Du schon vor Jahren nicht bekommen hast.

ich finde es schon sehr bedauerlich, daß in diesem Forum solche Sätze losgeschossen werden dürfen.

Zur Sache:

@And

vielleicht kann das Raphaelswerk Dir helfen. Einfach mal klicken.

Ansonsten solltest Du versuchen, Deiner Frau klar zu machen, daß sie mit Eurer Tochter nicht einfach machen kann, was sie will. Vorausgesetzt, daß sie nicht das alleinige Sorgerecht hat. Aber selbst das ließe sich ändern.

Wenn Du wieder in D bist, solltest Du versuchen, mit Deiner Frau zu sprechen und Dir ggf. anschließend rechtlichen Rat einholen, um Umgang mit Deiner Tochter zu ermöglichen. Entweder über's Jugendamt, einen Fachanwalt für Familienrecht oder eine entsprechende Beratungsstelle.

H.
Ich bin La-la-laie, und meine Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung und/oder Einschätzung zur jeweiligen Situation dar, bzw. schildere ich, was ich selbst in der jeweiligen Situation tun würde.

CuttySark
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Re: in die Nähe meines Kindes

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 08.11.2017, 13:49

Grüß Dich Heinrich,

Du solltest Dir erst die Forenregeln zu Gemüte führen, bevor Du Statements abgibst. Gegen welche Forenregeln verstoße ich, wenn ich schreibe:

glaubst Du im Ernst in Deutschland noch einen Arbeitsplatz zu finden den Du schon vor Jahren nicht bekommen hast?

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Gruß
Rolf
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And
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Re: in die Nähe meines Kindes

Ungelesener Beitragvon And » 09.11.2017, 16:44

Danke Heinrich, du hast verstanden um welchen Rat ich gebeten habe.

CuttySark
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Re: in die Nähe meines Kindes

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 11.11.2017, 07:10

Guten Morgen And,

wie wäre es denn, wenn Du Dir erst einmal einen Arbeitsplatz und eine Wohnung in Deutschland besorgst, um dann Deinen elterlichen Pflichten nachzukommen. Dann kommst Du nicht in den Genuss von HARTZ IV und kannst Unterhalt zahlen.

Keine Sorge, wir alle verstehen die deutsche Sprache.

LG Rolf
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And
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Re: in die Nähe meines Kindes

Ungelesener Beitragvon And » 11.11.2017, 17:09

Hallo Rolf,

vielen Dank, daß du dir bisher soviele Gedanken in meine Richtung gemacht hast, auf deiner ganz speziellen Art meinst du es wahrscheinlich gut.
Doch möchte ich dich bitten hier, was meine Frage betrifft, deine Kommentare in Zukunft zu unterlassen.
Ich finde die Art wie du schreibst und das was du schreibst extrem überheblich und nervig.

Ich an deiner Stelle würde mir Gedanken darüber machen ob es angemessen ist, in einem Forum wo es um Sozialhilfe - ergo Harz4 geht, den Leuten vorzuschlagen daß sie sich eine Arbeit suchen sollen, oder ihnen zu schreiben daß sie erstmal Geld brauchen.

Und ich würde mir auch nicht anmassen, jemanden den ich nicht mal kenne ungefragt daran zu kritisieren, daß er sich Gedanken macht seinen elterlichen Pflichten nach zu kommen.

Auch würde ich niemanden, dessen Vorgeschichte und Qualifikationern ich nicht mal kenne einen Satz wie "Glaubst Du im Ernst in Deutschland noch einen Arbeitsplatz zu finden den Du schon vor Jahren nicht bekommen hast." dahin schmettern. Denn als erwachsener Mensch wüsste ich daß ich damit nichts erreiche ausser jemanden evtl zu entmutigen oder ihm zumindest ein schlechtes Gefühl zu verpassen, wovon er mit Sicherheit schon sowieso zu Genüge haben dürfte, sonst wäre er ja nicht in diesem Forum.

Bei meiner Frage ging es lediglich um das Problem mit der Wohnung!
Heinrich hat dies Verstanden, du nicht.

Dir noch einen schönen Abend und weiterhin viel Erfolg in deinem Leben.

Angela1968
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Re: in die Nähe meines Kindes

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 11.11.2017, 17:58

Hallo Abd,

eigentlich habe ich CuttySark hier als Optimierer kennengelernt der auch weis wieviel an Sozialleistungen man rausschlagen kann.. Und ich weis das seine Meinung echt manchmal nervig sein kann. Aber jetzt muss ich mich doch über Deine Meinung über ihn wundern.

Du schreibst:
Ich an deiner Stelle würde mir Gedanken darüber machen ob es angemessen ist, in einem Forum wo es um Sozialhilfe - ergo Harz4 geht, den Leuten vorzuschlagen daß sie sich eine Arbeit suchen sollen, oder ihnen zu schreiben daß sie erstmal Geld brauchen.


Ich habe in beiden Foren Deinen Fall mit Interesse verfolgt. Was wäre denn so schlimm daran mit einer Arbeit nach Deutschland zu kommen die es Dir erlaubt auch eine Wohnung vom eigenem Einkommen bezahlen zu können , Dein Kind zu sehen und dann auch noch Unterhalt für Dein Kind zahlen zu können? Eigentlich kenne ich das so das Eltern ihre Kinder nicht nur erziehen, sondern auch finanziell für diese aufkommen. Und das erreicht man eben nicht mit dem ALG II Bezug

Warum ist es unbedingt Dein Ziel hier ALG II zu beziehen? Denke mal nicht das dies so schön ist.
Erstmal darfst Du nur eine Wohnung suchen die das JC in dessen Bereich Du ziehst für angemessen hält.
Dann wird Dir das JC alsbald ein Sofortangebot machen und wenn es gut läuft Dir ein Vermittlungsvorschlag nach dem anderen machen.
Auch musst Du Deine persönlichen Sachen offenbaren wie z.B. Deine Finanzen

Hast Du einen AG schreibt der Dir nur vor wann Deine Arbeitszeit ist und wie Du zu arbeiten hast. Ansonsten lässt der Dich in Ruhe.

Ich frage mich bei einigen , wie würden sie handeln wenn es keine Sozialleistungen gäbe? Ja genau so wie es CuttySark schon vorgeschkagen hat. Erst Arbeit und Wohnung suchen und wenn man das hat erst dann nach Deutschland zurückzukehren,.

Komisch, einer meiner Brüder hat auch ALG II bezogen mit seiner Frau. Jahrelang war die Arbeitssuche für ihn und seine Frau kein Thema. Man bezog ja ALG II. Beide wollten sie sogar EM-Rente beantragen, weil sie angeblich zu krank zum arbeiten sind. Dann starben die Schwiegereltern und mein Bruder und seine Frau waren zu reich für ALG II. Jetzt fährt mein Bruder sogar im 3 Schichtsystem Bus und seine Frau hat auch irgendeine kleine Arbeit angenommen für die sie sich im ALG II Bezug noch zu schade war.

Ich wurde immer vonbeiden belächelt das ich trotz Schwerbehinderung wenigstens einer Teilzeitarbeit nachgehe. Als ich fragte wie es es komme das man nun einer Arbeit nachgehe hiess es "Na es muss doch Geld in die Kasse kommen".

Angela
Zuletzt geändert von Angela1968 am 11.11.2017, 18:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: in die Nähe meines Kindes

Ungelesener Beitragvon And » 11.11.2017, 18:44

Hallo Angela,
Das ist doch selbstverständlich daß ich in erster Linie nach einem Job suche. Das habe ich doch in meinem ersten Post auch geschrieben.
Wenn ich einen Job bekommen sollte ( und ich suche in allen möglichen Richtungen 100 km im Umkreis des Wohnortes meines Kindes und bin mir auch für nichts zu schade) ist das natürlich optimal.
Ich bin nicht scharf darauf auf Harz 4 angewiesen zu sein, nur wie es aussieht muss ich damit rechnen, daß es zur Anfangszeit so sein könnte.

CuttySark
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Re: in die Nähe meines Kindes

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 11.11.2017, 21:24

Hallo And,

ich habe nur aufgegriffen, was Du von Dir gegeben hast:


Nach einem 1 Jahr dauernden Versuch in Deutschland wieder fuß zu fassen, ging ich schweren Herzens wieder ins Ausland, da ich eben nicht von Harz 4 leben wollte und auch in der Lage sein, zumindest Unterhalt für mein Kind zahlen zu können.

Daher ist es doch logisch, wenn ich schreibe:
wie wäre es denn, wenn Du Dir erst einmal einen Arbeitsplatz und eine Wohnung in Deutschland besorgst, um dann Deinen elterlichen Pflichten nachzukommen. Dann kommst Du nicht in den Genuss von HARTZ IV und kannst Unterhalt zahlen.

Ich hatte Dir zuerst geschrieben, dass es keine Probleme wegen des Kindes gibt, da die Kindsmutter Unterhaltsvorschuss beantragen kann und Kindesunterhalt ist in 2017 237 € und in 2018 € 240 € abzüglich 192 € Kindergeld.

Wenn Du schreibst dass ich überheblich und nervig schreibe so wundere ich mich darüber, denn Du hast den deutschen Arbeitsmarkt kennengelernt und bist deshalb ins Ausland gegangen, weil die Angebote dich geradezu überschwemmt haben.


Du schreibst:

Ich an deiner Stelle würde mir Gedanken darüber machen ob es angemessen ist, in einem Forum wo es um Sozialhilfe - ergo Harz4 geht, den Leuten vorzuschlagen daß sie sich eine Arbeit suchen sollen, oder ihnen zu schreiben daß sie erstmal Geld brauchen.

Du musst vor Reichtum bei Deiner Tochter 400 km vom Wohnort Deines Kindes unterkriechen um überhaupt zu überleben, dann musst Du leben, eine Wohnung suchen, einen Umzug stemmen. Kennst Du Möglichkeiten dies ohne Bargeld zu stemmen? Ich leider nicht. Wäre ich im Ausland "versackt" und mittellos, dann hätte ich mich nur an meine Eltern wenden müssen und Wohnung, Einrichtung, Auto und Lebensunterhalt in ausreichender Höhe stünden mir zu Verfügung. Das ist aber in Deinem Fall nicht gegeben. Ergo ist es logisch, dass ich Dir rate Dir aus dem Ausland eine Anstellung anzunehmen, denn es ist ja Dein Wunsch den elterlichen Unterhalt zu bezahlen.

Liebe Grüße
Rolf
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