Miete wird nicht gezahlt ?

Fragen zu den Leistungen für Unterkunft und Heizung (§ 22 SGB II)

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Angela1968
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Re: Miete wird nicht gezahlt ?

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 29.03.2018, 22:59

Hallo Laufschuh,.

Nein, meine Mutter war nicht meine Vermieterin, sie ist es immer noch. Hätte ich mich sonst hier geäußert? Ich schreibe doch fast andauernd darüber. So das ich dachte das hier alle schon informiert darüber sind.

Angela
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kalle12
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Re: Miete wird nicht gezahlt ?

Ungelesener Beitragvon kalle12 » 29.03.2018, 23:22

Hallo und vielen Dank für eure Meinungen,
am 10. Dezember habe ich alle Anträge und Unterlagen abgegeben und erst Anfang Januar wurde rückwirkend der/die Regelsatz vorläufig für 6 Monate gewährt (?) und gezahlt. Die Bearbeitungszeiten bei dem Jobcenter sind 2-3 Wochen.
Ich habe ab hier direkt nachgefragt was mit der Miete ist und ab hier hat man mich immer hingehalten und kam mit neuen Forderungen zu Belegen und Unterlagen die ich vorlegen müsse u.a. ein Scheidungsurteil einer Ehe die solange zurückliegt das ich schon gar nicht mehr weiß wie die Frau aussah. Man hat quasi mein Leben der letzten 25 jahre durchleuchtet. Ich muss dazu sagen das es das erste mal ist in meinem Leben wo ich auf Hilfe angewiesen bin und mit so etwas zu tun habe.
Meine Mutter ist Rentnerin mit einer kleinen Rente und ich weiß nicht was das ein Unterschied macht. Ich habe mit ihr einen Mietvertrag abgeschlossen der Rechtskräftig ist und die Miete seit 1. Dezember steht aus weil ich davon ausging in den letzten Wochen das diese endlich gezahlt wird.
Immer wieder hat der Sachbaearbeiter bei Nachfragen mir gesagt ...ja wir brauchen jetzt das und jenes noch und dann kommt die Miete.
Für mich sind solche Vorgehensweisen Mafiamethoden und ich kenne mehrere Fälle wo Eltern auch Miete für Kinder gezahlt bekommen.
Ich glaube allmählich das es damit zusammen hängt das ich auf Arbeitsfähigkeit untersucht werden soll und bis dahin nicht vermittelt werden kann.
Danach würde ich ggf. ans Sozialamt verwiesen.

kalle12
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Re: Miete wird nicht gezahlt ?

Ungelesener Beitragvon kalle12 » 29.03.2018, 23:47

Nach Recherchen im Web fand ich mehrere Urteile über die Kostenübernahme der Miete bei bestehenden Mietverträgen zwischen Verwandten oder Eltern. Hier nach haben Eltern das Recht sofern ihre Kinder nicht unter 25 Jahre sind Miete zu verlangen und diese übernommen gewährt und gezahlt werden muss. Dabei spielen die persönlichen Verhältnisse der Eltern(Vermieters) überhaupt keine Rolle.
Da in meinem Fall keine Bedarfs/Hausgemeinschaft besteht in der Küche oder Badezimmer etc. geteilt werden muss das Jobcenter den bestehenden Mietvertrag anerkennnen.

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Re: Miete wird nicht gezahlt ?

Ungelesener Beitragvon Laufschuh » 30.03.2018, 00:08

Guten Abend Angela

Ok , Angela deine Mutter ist deine Vermieterin , ok .
Ich unterstelle bei @Kalle kommt es jetzt auf das "kleingedruckte" an !!

Das JC hat keinen Bock die Miete an seine Mutter zu überweisen , (Vorgaben , Richtlinien) .
Druckst rum , lässt sich vertrösten . Was willst du machen , verehrte Angela ?? Nix , gar nix .
Klagen .:lach
Entweder das Recht greift , oder nicht .(Mutter ist Rentnerin mit einer kleinen Rente) .
Ich unterstelle , wenn Mutter`s Rente einen gewissen Betrag unterschreitet , müsste im Rahmen
einer BG (Bedarfsgemeinschaft) , Anspruch bestehen !!
Frage an Kalle : Hat das JC exakt irgend etwas in Bezug auf deine Mutter nachgefragt ??

MvG Laufschuh

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Re: Miete wird nicht gezahlt ?

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 30.03.2018, 06:30

Guten Morgen Laufschuh,

eine interessante Betrachtungsfrage: Das JC hat keinen Bock die Miete an seine Mutter zu überweisen. Sei mir bitte nicht böse aber wir sind hier nicht auf KIKA.

Überwiesen wird nicht, weil sich ein Fehler eingeschlichen hat.

Gruß
Rolf
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Re: Miete wird nicht gezahlt ?

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 30.03.2018, 06:48

Guten Morgen Kalle 12,

es dürfte nicht so schwer sein Auflagen zu erfüllen, die Dir das JC macht. Für die Beantragung von Kosten der Sozialhilfe ist es notwendig Einblicke in das Scheidungsurteil zu werden, denn daraus könnte das JC eventuell Regress nehmen. Ein Griff in den Aktenordner oder die Schublade und schon ist das Problem vom Tisch. Was bitte schön, hat man denn von den 25 Jahren Leben durchforstet? Man hat quasi mein Leben der letzten 25 jahre durchleuchtet. Zumindest ist der Satz theatralisch.

Auch mit den Mafiamethoden greifst Du in die Trickkiste:Für mich sind solche Vorgehensweisen Mafiamethoden und ich kenne mehrere Fälle wo Eltern auch Miete für Kinder gezahlt bekommen.Ich glaube allmählich das es damit zusammen hängt das ich auf Arbeitsfähigkeit untersucht werden soll und bis dahin nicht vermittelt werden kann. Danach würde ich ggf. ans Sozialamt verwiesen. Wenn Du amtsärztlich untersucht werden sollst, dann spielt das bei der Beantragung keine Rolle, weil Überleitungsansprüche entstünden. Dieser Grund kann nicht relevant werden.

Bei einem Fremdvermieter stündest Du heute schon auf der Straße.

Gruß
Rolf
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Re: Miete wird nicht gezahlt ?

Ungelesener Beitragvon kalle12 » 30.03.2018, 08:32

Guten Morgen,

Hallo Rolf,
Du schreibst überwiesen wird nicht weil sich ein Fehler eingeschlichen hat und es dürfe nicht so schwer sein Auflagen zu erfüllen.
Vollkommen richtig...da gebe ich dir Recht nur habe nicht ich den Fehler gemacht und bin jeder Aufforderung sofort nach Erhalt nachgekommen.
Sage mir doch mal bitte warum bei der Abgabe der Anträge in der Leistungsabteilung und der Aufnahme des Sachbearbeiters durch diesen nicht hier schon z.Bsp. das Scheidungsurteil gefordert wurde. Denn hier hatte ich bereits alle notwendigen Informationen genannt, Geschieden vor 20 Jahren,ohne Kinder, die Frau kurz danach verstorben ect....nicht Relevant. Nach über 2 Monaten aber wird es dann gefordert.
Theatralisch ist nicht mein Satz sondern die Vorgehens/Arbeitsweise des System und die unverantwortliche Vorgehensweise wo man sich den Teufel drum schert ob ein Mensch auf der Strasse landet.
Ein Fehler hat sich meines Erachtens hier gar nicht eingeschlichen sondern es ist nach Prüfung von Jemanden entschieden worden nicht zu zahlen was mir wie reine Willkür vorkommt.
Zuletzt geändert von kalle12 am 30.03.2018, 08:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Miete wird nicht gezahlt ?

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 30.03.2018, 08:42

Hallo kalle12,

kalle12 hat geschrieben:Ich bin nicht Erwerbsunfähig


dieses Zitat von Dir:

kalle12 hat geschrieben:Nach Erkrankung im letzten Sommer kann ich nicht mehr arbeiten

aus Deinem 2. Beitrag in diesem Thread klingt anders.

H.
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Re: Miete wird nicht gezahlt ?

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 30.03.2018, 08:50

Hallo Laufschuh,

Laufschuh hat geschrieben:Bevor das JC , Miet-Zahlungen an deine Mutter überweist ,
wird es (das JC) prüfen ob das Notwendig ist , ansonsten bekommst du keine Miete für deine Mutter .
Dir steht der Regelsatz 416 eu. plus angemessene Nebenkosten zu . Möchtest du die Miete , muß sich deine Mutter
komplett ausziehen , und alles offenbaren .Vermögen!!. Dann entscheidet das JC .

für die Bewilligung der KdU sollte es meines Erachtens nach keine Rolle spielen, wer der Vermieter ist. Wenn hier allerdings im übertragenen Sinne "bei Muttern" gewohnt wird, sind Deine Ausführungen vielleicht nicht ganz falsch. Dennoch sehe ich gegenwärtig nicht, daß sich die Mutter "komplett ausziehen" muß, solange sie nicht in einer Bedarfs- oder in einer Haushaltsgemeinschaft mit dem Fragesteller lebt. Sie scheint in diesem Fall ausschließlich die Vermieterin zu sein und nichts anderes.

Angesichts der offensichtlich entstandenen Problematik halte ich eine Rechtsberatung vor Ort sehr wohl für begründet.

H.
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Re: Miete wird nicht gezahlt ?

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 30.03.2018, 09:03

Guten Morgen kalle12,

Du weißt, dass ich diese Frage nicht beantworten kann. Rhetorische Fragen bringen Dir absolut nichts: Sage mir doch mal bitte warum bei der Abgabe der Anträge in der Leistungsabteilung und der Aufnahme des Sachbearbeiters durch diesen nicht hier schon z.Bsp. das Scheidungsurteil gefordert wurde.

Letztendlich spielt es keine Rolle, welches Vorgehen theatralisch ist, deswegen hat die Mutter das Geld immer noch nicht auf dem Konto. Ist die Frau nach der Scheidung gestorben, so hättest Du die Sterbeurkunde beigefügt und das Problem wäre erledigt.

Auch welchen Eindruck Du hast, ist nicht entscheidungsrelevant.

Gruß
Rolf
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