Wohngeld: Schwankendes Einkommen

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student2017
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Wohngeld: Schwankendes Einkommen

Ungelesener Beitragvon student2017 » 31.01.2017, 21:23

Hallo,

ich beziehe im Moment Wohngeld auf Grundlage meines ersten Gehaltes als Werksstudent (451,50 Euro) - ich habe zwar schriftlich mitgeteilt, dass ich durchschnittlich mit 530 Euro rechne, aber berücksichigt wurde nur die erste Lohnabrechnung.

Nun werde ich im Februar und März (Semesterferien) deutlich mehr arbeiten und dementsprechend verdienen. Ab April wird es dann wieder bei den 450 Euro liegen. Wie oben geschrieben gehe ich von durchschnittlich 530 Euro für 12 Monate aus.

Was genau muss ich jetzt tun? Soll ich jeden Monat die Lohnabrechnungen einreichen, oder nochmal schriftlich auf meinen geschätzten Verdienst hinweisen?

Viele Dank im Voraus

Simon

(Anspruch auf Bafög besteht nicht)

w12
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Re: Wohngeld: Schwankendes Einkommen

Ungelesener Beitragvon w12 » 01.02.2017, 10:58

Hallo student2017

Grundsätzlich ist man verpflichtet, Änderungen des im Wohngeldantrag angegebenen Einkommens zu melden, wenn dieses sich um 15 % erhöht.
Das würde ich mit der Mitteilung verbinden, dass die Änderung auf 2 Monate beschränkt ist.

27.32 Nicht nur vorübergehende oder einmalige Erhöhung des Einkommens und nicht nur vorübergehende oder einmalige Senkung der Miete oder Belastung
(1) Eine Erhöhung der Summe der positiven Einkünfte nach § 2 Abs. 1 und 2 EStG (§ 14 Abs. 1 WoGG) und der Einnahmen nach § 14 Abs. 2 WoGG ist nur dann nicht nur vorübergehend, wenn sie mehr als zwei Monate andauert. Einmalige Zahlungen (z. B. Weihnachts-, Urlaubsgeld oder Gratifikationen) sind kein Anlass zur Überprüfung nach § 27 Abs. 2 WoGG.
(2) Absatz 1 Satz 1 gilt entsprechend für die Verringerung der Miete oder Belastung. Einmalige Erstattungen bei der Miete (z. B. Erstattung von zu viel gezahlten Nebenkosten) bleiben unberücksichtigt.


https://www.jurion.de/gesetze/wogvwv_2016/26

So ist man auf der sicheren Seite.

Gruß
w12
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