Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Wohngeld, BAFÖG, Unterhalt, usw...

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w12
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Re: Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Ungelesener Beitragvon w12 » 26.04.2017, 08:36

Hallo

Nur weil wir schon mal den Namen “Freud“ gelesen haben, werden wir dennoch noch nicht mal den Status eines Hobbypsychologen erreichen.

Scheidungskind, dominante Brüder,
“lieb, ängstlich“, Zeichen einer Krankheit?
Gibt es bei Erwachsenen auch: Cocooning.

Also cool bleiben, nicht durch den Druck von außen beeinflussen lassen.
Lieber langsame Fortschritte erzielen, als mit der Brechstange arbeiten.
Beraten lassen (vielleicht auch Psychologischer Dienst in deinem KH).

Gruß
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Angela1968
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Re: Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 26.04.2017, 09:56

Hallo W12,

ich geh mal davon aus das Du mich nicht meinst mit dem Hobbypsychologen.

Die TE hat hier Hilfe gesucht bzw. sucht sie noch und ich berichte aus meinen Erfahrungen. Nicht mehr und nicht wengier. Was die TE draus macht, ihre Sache. Und mir fiele auch m Traum nicht ein hier die Erziehun oder so der TE zu verurteilen. Denn ich knn mir hier kein Urteil erlauben, da ich nicht weis wie die Erziehung bisher gelaufen ist.

Angela
Zuletzt geändert von Angela1968 am 26.04.2017, 09:56, insgesamt 1-mal geändert.
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w12
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Re: Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Ungelesener Beitragvon w12 » 26.04.2017, 11:31

Hallo Angela1968

Gut das du mich auf meinen Fehler aufmerksam gemacht hast.
Nur weil wir schon mal den Namen “Freud“ gelesen haben, werden wir dennoch noch nicht mal den Status eines Hobbypsychologen erreichen.

Es muss natürlich dort stehen:

Nur weil Angela1968 schon mal den Namen “Freud“ gelesen hat, wird sie dennoch noch nicht mal den Status einer Hobbypsychologin erreichen.

:mrgreen:

Gruß
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Marianluna
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Re: Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Ungelesener Beitragvon Marianluna » 27.04.2017, 00:19

Guten Abend Leute,

Angela hat nicht unrecht:
meine Tochter hat in der Tat wohl eine Art "Angststörung",
das ist so vor Jahren auch einmal diagnostiziert worden,
denn bereits vor Jahren hab ich über mein KH Kontakt gehabt zu einem Arzt für Kinder und Jugendpsychiatrie,
und meine Tochter dorthin geschleift.
Weil sie schon als Kind und Teenager immer furchtbar ängstlich war,
und vor allem Angst hatte, vorm fliegen, vor Pferden, vor Spinnen, vor Menschen usw. usf.

In der Diagnostik bin ich als Mutter im übrigen gut weg gekommen,
sagte mir der Psychiater, meine Tochter vertraue mir (Urvertrauen) und ich sei ihr Halt,
ihre (zweifellos starken, "dominaten", raubeinigen) Brüder sind auch gut weg gekommen.
Ihr Vater ist halb gut weg gekommen, da sagte sie dem Psychiater,
dass er immer ihre beiden Brüder bevorzuge,
und sie ihm nicht genüge, weil sie "so schwach" sei.

Zur Therapie gegen ihre Angststörung kam es leider nicht, weil sie diese verweigerte,
sie war 14.
Der Psychiater sagte mir damals, sie habe auch zuviel Phantasie, und würde sich immer
das schlimmste ausmalen, zum Beispiel Flugzeugabstürze, und deshalb nicht fliegen,
und sie habe ihm gesagt, das Leben sei sowieso eines Tages vorbei,
eines Tages müssen wir alle sterben, warum müssen wir uns dann alle so anstrengen,
wenn wir doch sowieso alle sterben müssen.

Ich habe im übrigen entschieden,
meine Tochter bei mir zu behalten und sie nicht als Maßnahme
gegen ihr Faulheit, damit sie endlich was macht,
"vor die Tür" zu setzen.
Weil mir das einfach zu grausam erscheint.
Dann bleibt sie halt bei mir, hilft mir bißchen im Haushalt, hängt herum und kann weiterhin in Ruhe überlegen,
was sie nun aus ihrem jungen Leben machen will.

Allerdings habe ich mir sie vorgeknöpft, stark kritisiert,
dass es so nicht weiter gehen kann, dass sie faul und nichtsnutzig in den Tag hinein lebt,
dass ich zwar für sie da bin, aber dass sie sich auch einmal überlegen muss,
welche Sorgen sie MIR macht, wie es MIR damit geht,
wenn sie keinen Weg für sich findet.
Sie weinte und versicherte mir,
dass sie nicht aus Faulheit nur eine Stunde im Geschäft war zum arbeiten,
sondern weil sie Angst vor Menschen habe,
den Kunden. Meine Geschäftsführerin habe sie vorn hin gestellt, mit Kundenkontakt,
und fremde Leute würden ihr Angst machen,
lieber hätte sie die alten Uhren repariert in der Kammer.
Sie sagte mir, sie habe überall Angst vor fremden Menschen, vor dem Bus fahren,
vor den Straßen, in denen sie läuft, usw., sie habe schon Angst,
wenn sie fremde Menschen auch nur ansehen.

Ich will sie nun überzeugen eine Therapie zu machen gegen ihre Angst,
das klingt mir alles nach Sozialphobie, wenn ich das als Laie sagen kann.
Vielleicht ist sie gar nicht so faul wie ich bis jetzt meine,
sondern das ist nur eine Folge dieser Ängste?
Keine Ahnung.
Als Mutter ist man natürlich nicht "Jesus", sondern auch nur ein Mensch,
der viele Fehler macht, und was ich ihr halt nicht mitgeben konnte fürs Leben,
können ihr dann andere geben oder?
Ich jedenfalls lasse meine Tochter nicht hängen,
das bringe ich nicht übers Herz, auch wenn es möglicherweise gut für sie wäre.
Und klar, ich würde sie am liebsten mal an den Schultern fassen und schütteln,
damit sie endlich aufwacht aus ihrer Lethargie!
Ich seh mal zu, dass sie eine Therapie macht wegen der Ängste,
und dann mutig dieses Leben in Angriff nehmen kann.

Danke und Gruß,

Marianne

w12
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Re: Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Ungelesener Beitragvon w12 » 27.04.2017, 07:59

Hallo Marianluna

Das ist der richtige Entschluss.

Geduld und positives Bestärken führt zum Ziel.

Gruß
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Re: Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 27.04.2017, 09:29

Hallo Marianluna,

Marianluna hat geschrieben:dass sie faul und nichtsnutzig in den Tag hinein lebt,

vielleicht ist sie ein bißchen faul, was ich nicht beurteilen kann. Aber nichtsnutzig ist sie garantiert nicht, da jeder Mensch zu irgendwas nutze ist.

Statt sie derart zu kritisieren, solltest Du sie lieber darin bestärken und ggf. unterstützen, herauszufinden, worin sie gut und "nütze" ist.

Vielleicht muß sie ganz einfach ihren Weg noch finden und braucht dazu evtl. etwas länger als andere. Wo ist das Problem?

Falls sie wirklich erkrankt sein sollte und an einer "Sozialphobie" leidet, läßt sich das Problem ggf. dadurch lösen, daß sie beruflich ganz einfach keinen oder wenig Kundenkontakt hat.

Man muß auch nicht immer gleich zum Arzt oder zum Therapeuten rennen, wenn mal Probleme auftauchen. Vielleicht geht's ja auch ohne. Aber versuchen kann sie es natürlich.

Ich wünsche ihr alles Gute.

H.
Ich bin La-la-laie, und meine Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung und/oder Einschätzung zur jeweiligen Situation dar, bzw. schildere ich, was ich selbst in der jeweiligen Situation tun würde.

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Re: Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 27.04.2017, 13:46

Hallo Marianluna,

ist kein Vorwurf von mir, nur eine Anmerkung. Ich kann mich noch genau daran errinnern das Du im Eingansthread extra betont hast das Deine Tochter vollkommen gesund, eben nur faul sei. Und auf einmal musst Du zugeben das es doch nicht so ist, im Gegenteil.
Hättest Du gleich die volle Wahrheit geschrieben wäre meine erste Antwort auch eine andere gewesen.

Was mich auch befremdet das es Dir nur wichtg war/ist bei der "Fallbesprechung" Deiner Tochter das alle Angehörigen gut wegkommen. So unter dem Motto, zum Glück ist keiner Schuld. Letztenendes ist es egal warum etwas ist wie es ist und wer Schuld hat oder nicht. Die Hauptsache ist das ihr geholfen wird.

Was mich auch wundert, sie war 14 und lehnte eine Therapie ab und ihr/Du hast es durchgehen lassen. Mit 14 kann sie so eine Etnscheidung nicht treffen. Da muss ich sagen da hättest Du als Mutter Mittel und Wege finden müssen das sie will. So hast Du nur dafür gesrgt das ihre Phobie schlimmer wird.

Wie gesagt, ich hatte durch das Mobbing in der Schule auch immer Angst. Meine Mutter hat das bemerkt und mich kleinschrittig unterstützt meine Angst zu überwinden. So errinere ich mich das meien Eltern an einem Tag zum Vereinsfest im Vereinsheim waren. Meine Eltern nahmen mich mit, da es sich um ein Familienfest handelte. Ich weis nicht warum ich noch mal zurückmusste nach Hause.. Als ich wieder zum Vereinsheim kam sassen meine Eltern schon drin. Mann hatte ich eine Angst, lauter mir fremde Leute. Meine Mutter winkte mir zu das ich reinkommen soll und zeigte mir wo sie sitzt. Sie selbst blieb sitzen und wartete bis ich nun zögerlich reinkam.
Solche Erlebnisse gab es viele.

Wenn Du schon Deiner Tochter erlaubt hast mit 14 zu entscheiden das sie keine Therapie braucht, dann hättest Du ihr ähnlch unter de Arme greifen müssen wie meine Mutter damals.

Toll und jetzt meckerst Du mit ihr und willst das nun über den Zaun brechen. Im Prinzip, tut mir leid wenn ich jetzt so hart werden muss,badet Deine Tochter nun das aus was Du als Mutter versäumt hast.

Du hast ihr nur gesagt was sie Dir für Kummer gemacht hast. Du darfst auch gerne vor Deiner Tochter zugeben das Du ihr damals mehr an Entscheidungsfreihet zugetraut hast und ihre Situation falsch eingeschätzt hast, um es diplomatisch und wohlwollend auszudrücken. Du hast inzwischen eingesehen das Du daher damals eine falsche Etnscheidung gegen ihr Wohl gefällt hast und das Du das wieder gut machen möchtest in dem Du ihr um so intensiver hilfst.

Mache nicht schon wieder den Fehler ihr zu überlasen ob sie Hile benötigt oder nicht. Mache ihr klar das sie auf jeden Fall Hilfe braucht. Wäre damals schon eine Therapie gemacht worden, hätte sie evtl. zwar immer noch ne Phobie, aber nicht so schlimm, Ich gehe davon aus das es ihr auf jeden Fall diesmal bei der Entscheidungsfindung hilft zu erfahen das damals schon von Euch, sowohl der Tochter als auch von den Eltern/Mutter eine Therapie nicht in Erwägung gezogen wurde und Deine Tochter ja nun selbst sieht wie weit die Ablehnung einer Therapie sie im Leben ebracht hat.

Entschuldige das ich doch etwas hart sein musste. Aber diese Gedanken schossen mir so druch den Kopf als ich Deine Antwort las. Gerne würe ich wissen wei es mit Dir, vor allem Deiner Tochter nun weitergeht udn ob nun diesmal eine Therapie angegangen wird. Aber nur wenn Du möchtest.
Ichh drück die Daumen das es bei Euch aufwärts geht.

Angela
Zuletzt geändert von Angela1968 am 27.04.2017, 13:49, insgesamt 2-mal geändert.
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vierzehnnothelfer
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Re: Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Ungelesener Beitragvon vierzehnnothelfer » 28.04.2017, 11:02

hat sie schon einmal daran gedacht, irgend etwas zu Hause zu machen, womit sie ein wenig Geld verdienen kann?
Es gibt durchaus solche Tätigkeiten und nicht alle sind schlecht bezahlt.

Marianluna
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Re: Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Ungelesener Beitragvon Marianluna » 15.05.2017, 01:15

Hallo Angela, w12, Heinrich, vierzehnnothelfer,

vielen Dank für eure Anregungen und Hilfestellungen.

Gebe kurz Rückmeldung, was sich getan hat in den letzten 3 Wochen: Nüscht.

Also nichts richtiges, nur ein bisserl was für wenige Wochen, die Pächterin vom Geschäft meiner verstorbenen Mutter hat ihr Reparaturarbeiten übergeben, die sie von zuhause aus machen kann (8,50/h, 2x/woche 2h), neue Armbänder anbringen, Batterien auswechseln, Zahnräder ölen usw.

Bei mir im KH werden Azubis gesucht und ich bin dran, dass sie sich bewirbt. Sie will sich das überlegen. Tut aber nichts dafür, verschiebt und verschiebt und verschiebt das Vorstellungsgespräch.

Mein geschiedener Mann war da und hat mit ihr geredet. Er will nach wie vor, dass sie bei mir auszieht, dass ich sie raus schmeiße, damit sie in die Eigenverantwortung kommt. Aber davor hat sie Angst, sie will nicht weg von mir.
Zum Arzt/Therapeuten wegen ihrer Ängste will sie auch nicht, weil sie selber wisse, was sie gegen ihre Angst unternehmen könne, das müsse ihr niemand extra sagen. Am liebsten wäre sie für immer Kind, am liebsten für immer bei mir, am liebsten für immer in ihrem "Kinderzimmer", denn die Welt da draußen sei einfach schrecklich, sagte sie.

Tja.
Sie packt ihr Leben nicht an.

Was soll man da machen, ich lasse sie jedenfalls nicht im Stich. Ich werde allerdings weiter dran bleiben, dass sie in die Pötte kommt.

Ich melde mich hier beizeiten dann nochmal, wenn sich was tut und sich weitere Fragen auftun.

Auch wenn das egoistisch klingt, aber ich habe auch ein eigenes Leben und eigene Pläne. Ich hab seit Jahren meinen festen Freund. Er kommt auch sehr gut klar mit meinen Kindern, und ich mit seinen, er ist auch geschieden. Wir verstehen uns super, kennen uns schon aus der Schulzeit. Wir wollten zusammen ziehen, sobald die Kinder aus dem Haus sind.
Das ist verbunden mit einem Ortswechsel, wir haben zusammen eine Dachwohnung für uns zwei erworben, am See, vor drei Jahren schon. Die ist grad geeignet für 2 Personen, also ein sehr großes Wohnzimmer mit Balkon, und ein Schlafzimmer, Küche, Bad. Da ist kein weiteres Zimmer mehr für Kinder, nur für Besuch, können im Wohnzimmer übernachten, Sofas kann man ja ausklappen. Die Wohnung ist jedenfalls für Zwei ausgerichtet, nicht für mehr als zwei Personen. Wir vermieten die Wohnung zur Zeit als Ferienwohung, immer kurzfristig. Ich hab mich echt drauf gefreut, auf die sogenannte "zweite Lebenshälfte" mit meinem Freund.

Aber ich komm nicht weg, kann meine Tochter nicht im Stich lassen. Ich muss wohl so lange für sie da sein, bis sie in ihr eigenes Leben findet. Hoffentlich werd ich darüber nicht alt und grau, und muss meine eigenen Lebenspläne darüber nicht begraben.
Wenn das so sein sollte - traurig, aber Kind ist wichtiger, ich brings sowieso nicht übers Herz, meine Tochter rauszuschmeißen.
Dann wäre halt die Frage, ob ich sie dem Sozialamt überlasse bzw. ihrer Erwerbsobliegenheit.

Grüße

Marianne

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Re: Unterstützung für Tochter, sozial und finanziell?

Ungelesener Beitragvon vierzehnnothelfer » 15.05.2017, 08:53

ich würde nicht alle Lebenspläne begraben. Sie ist 20. Sie kommt mit dem
Nichtstun durch. Das bedeutet, dass sie gar keinen Grund hat, irgendwas zu ändern.
Es hilft meines Erachtens nur eine etwas festere Hand aus Liebe, nämlich mit ihr zum Amt
zu gehen. Damit sie begreift, dass sie nicht das Recht hat, das Leben ihrer Mutter zu
zerstören. Aber mit Liebe. Solange sie mit dem Nichtstun durchkommt, hilft alles nichts.


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