Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Wohngeld, BAFÖG, Unterhalt, usw...

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schaustdumal
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Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Ungelesener Beitragvon schaustdumal » 11.01.2018, 10:23

Hallo, ich bin Freiberufler und möchte gerne Wohngeld beantragen da meine Einnahmen knapp über den Hartz4 Satz geschrumpft sind ... Ich habe monatlich immer was zurückgelegt als Rücklagen ( 1000 E) , falls ich Reparaturen, Verdienstausfall , Anschaffung ect... ) muss ich das angeben und wenn ja wird es dann angerechnet ? oder kann ich Rücklagen bilden ?

Elfriede
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Re: Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Ungelesener Beitragvon Elfriede » 11.01.2018, 10:33

Hallo
Also Es wären 5000.-Euro die wir haben dürfen.

Angeben müsste man es.
Und dann mal schaun was dann kommt.
Gruss Elfriede

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Uwe Kruppa
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Re: Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Ungelesener Beitragvon Uwe Kruppa » 11.01.2018, 10:58

Hallo "schaustdumal"...

Angeben musst Du das auf jeden Fall!

Das Wohngeldgesetz (WoGG) selbst führt keinen eigenen Paragrafen zum Thema der Vermögensanrechnung (Schonvermögen) beim Wohngeld, stattdessen findet sich diese Regelung unter den sonstigen Ausschlussgründen zum Wohngeld im § 21 Nr. 3 WoGG. Dabei schreibt der Gesetzgeber, dass eine Inanspruchnahme von Wohngeld bei erheblichem Vermögen missbräuchlich wäre.

In welcher Höhe ein erhebliches Vermögen vorliegt, klären die Verwaltungsvorschriften zum § 21 WoGG http://www.verwaltungsvorschriften-im-i ... _SWII4.htm auf. Danach gilt beim Wohngeld eine Höchstgrenze für verwertbares Vermögen bei:

60 000 Euro für das erste zu berücksichtigende Haushaltsmitglied und
30 000 Euro für jedes weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglied
Bei diesen Beträgen handelt es sich nicht um einen Freibetrag auf das Vermögen sondern um eine Freigrenze. Wird der Höchstbetrag für das Vermögen überschritten, ist der Wohngeldanspruch ausgeschlossen.

Das bilden von betrieblich bedingten Rücklagen ist nur in sehr begrenzten Umfang möglich.

Betriebsausgaben sind die Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind (§ 4 Absatz 4 EStG; z. B. Kosten für Waren, Rohstoffe, Ausgaben für das eigene Personal, Gewerberaumkosten, Absetzung für Abnutzung, Zinsen für betrieblich veranlasste Schulden, die laufenden Kosten für ein im Betriebsvermögen befindliches Kraftfahrzeug). Bei der Berücksichtigung von Schuldzinsen als Betriebsausgaben ist § 4 Absatz 4a EStG zu beachten. Zu Einschränkungen der Abziehbarkeit bei bestimmten Betriebsausgaben, z. B. bei Aufwendungen für die Wege zwischen Wohnung und Betriebsstätte und für Familienheimfahrten, für Geschenke, für die Bewirtung von Personen aus geschäftlichem Anlass und bei Mehraufwendungen für Verpflegung, ist § 4 Absatz 5 EStG zu beachten.

Gruß
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Re: Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 11.01.2018, 11:22

Hallo Elfriede,

Elfriede hat geschrieben:Hallo Also Es wären 5000.-Euro die wir haben dürfen.

Du bist bei Grundsicherungsleistungen nach SGB XII. Hier geht's um Wohngeld.

H.
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Re: Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Ungelesener Beitragvon schaustdumal » 11.01.2018, 11:41

das ist ja nicht gerade aufbauend am besten das Geld abheben und unter die matraze legen

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Uwe Kruppa
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Re: Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Ungelesener Beitragvon Uwe Kruppa » 11.01.2018, 12:09

Hallo "schaustdumal"...

schaustdumal hat geschrieben:das ist ja nicht gerade aufbauend am besten das Geld abheben und unter die matraze legen


Wie bitte :eek:

Wenn Du mehr als 60.000,00 EUR (als Alleinstehende/r, bei Familie plus 30.000,00 EUR je Familienmitglied) frei verfügbares Vermögen besitzt dann brauchst Du doch kein Wohngeld. :wundern:

Gruß
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Re: Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Ungelesener Beitragvon Elfriede » 11.01.2018, 12:15

Klar heinrich
Wohngeld Freibeträge sind mehr.
Aber generell bei Behörden.
Denen trau ich nicht.
Hab einmal das theather gehabt weil ich keinen aktuellen kontoauszug von dem sparguthaben meiner Tochter hatte
Es wurde mir angedroht mit Finanzamt mit Staatsanwalt.alle konten offen legen


Nun konto auflösen belege vorlegen..hab ich gemacht.
Und schluss.
.
Wir haben kein Guthaben
Vertrauen in Behörden.ist bei mirNull Nulll Null
Sparguthaben nein nein nein.

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Re: Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 11.01.2018, 13:25

Hallo Elfriede,

Elfriede hat geschrieben:Wohngeld Freibeträge sind mehr.

warum nennst Du dann das Schonvermögen für Grundsicherung nach SGB XII? Das hat doch mit der Fragestellung nichts zu tun.

H.
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Re: Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Ungelesener Beitragvon schaustdumal » 11.01.2018, 14:37

Uwe Kruppa hat geschrieben:Hallo "schaustdumal"...

schaustdumal hat geschrieben:das ist ja nicht gerade aufbauend am besten das Geld abheben und unter die matraze legen


Wie bitte :eek:

Wenn Du mehr als 60.000,00 EUR (als Alleinstehende/r, bei Familie plus 30.000,00 EUR je Familienmitglied) frei verfügbares Vermögen besitzt dann brauchst Du doch kein Wohngeld. :wundern:

Gruß
Uwe Kruppa

wo habe ich erwähnt das ich 60.000 E habe ? was ich ahbe habe ich in meine Posting erwähnt

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Re: Selbstständig - will Wohngeld beantragen

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 11.01.2018, 15:52

Hallo Elfriede,

was ist bloß mit Dir passiert, wenn ich Deine Zeilen lese?

<Aber generell bei Behörden. Denen trau ich nicht. Hab einmal das theather gehabt weil ich keinen aktuellen kontoauszug von dem sparguthaben meiner Tochter hatte Es wurde mir angedroht mit Finanzamt mit Staatsanwalt.alle konten offen legen>

Diese Menschen, die dort in den Ämtern sitzen, sind Deine Angestellten. Sie haben Dich zu umsorgen und dazu gehört Beratung und Entscheidungshilfe. Auf der anderen Seite müssen Sie auch nach den Regularien ihres Arbeitgebers handeln, der uns alle beschützen muss, was er wie wir wissen nicht immer tut. Deshalb sollte sich der Leistungsempfänger über generelle Dinge im Klaren sein. Alle Zahlungen, die sich im Rahmen der Sozialhilfe bewegen, immer schön über ein Konto abwickeln. Sparvermögen immer nur in Form von Bargeld, Auto nie in Form von Besitz sondern als Leasing. Geschenke nie als Bargeld annehmen sondern als Sachgegenstand und nie Quittungen unterzeichnen. Dann ist doch nie etwas nachvollziehbar.

Liebe Grüße
Rolf
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