Wohngeld als Untervermieter

Wohngeld, BAFÖG, Unterhalt, usw...

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€rich
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Wohngeld als Untervermieter

Ungelesener Beitragvon €rich » 02.08.2018, 00:51

Hallo,

da ich ab Dezember vermutlich arbeitslos bin und dann 10 Monate später auch kein ALG1 mehr bekomme habe ich eine Frage zum Wohngeld. Und zwar habe ich aktuell eine 3 Zimmer Wohnung angemietet und zwei Zimmer untervermietet an Studenten.

1.Was ist nun die Miete, die ich dem Amt gegenüber angeben muss? Die für die gesamte Wohnung (glaub ich nicht) oder umgerechnet der Anteil der auf mich entfällt?


2. https://www.wohngeld.org/wohngeldgesetz ... aph14.html

Hier steht:

(3) Zum Jahreseinkommen gehören nicht:

1. Einkünfte aus Vermietung oder Verpachtung eines Teils des Wohnraums, für den Wohngeld beantragt wird;


Das heißt dann, dass ich theoretisch wenn ich beide Zimmer für jeweils 10 000€ vermiete im Monat 20 000€ - Miete an den Eigentümer kassieren kann und trotzdem für das Amt kein Einkommen habe und Wohngeld bekomme?


3. Welches Einkommen ist Wohngeld relevant? Was ist insbesondere mit Sportwetten, Roulette, Poker?

4. Wenn ich für das Amt kein Einkommen habe, aber trotzdem sagen wir mal 500€ pro Monat mache, beharrt das Amt dann trotzdem darauf, dass ich meinen Lebensunterhalt davon nicht bestreiten kann?

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Re: Wohngeld als Untervermieter

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 02.08.2018, 06:12

Guten Morgen €rich,

mir erschien es am sinnvollsten, wenn Du zum Arbeitsamt/Jobcenter/Amt für Wohngeld gehst, gehst und schon im vorweg die Möglichkeiten auslotest.
Da bist Du besser aufgehoben, insbesondere bei den Fragen nach Poker, Roulette und Sportwetten.

Ich kann Dir nur empfehlen diese Adresse zu notieren:

https://www.diako-nf.de/

Diese Klinik behandelt Spielsucht und ist führend in Deutschland.

LG Rolf
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Heinrich
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Re: Wohngeld als Untervermieter

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 02.08.2018, 06:32

Hallo €rich,

€rich hat geschrieben:4. Wenn ich für das Amt kein Einkommen habe, aber trotzdem sagen wir mal 500€ pro Monat mache, beharrt das Amt dann trotzdem darauf, dass ich meinen Lebensunterhalt davon nicht bestreiten kann?

wenn Du aus behördlicher Sicht kein Einkommen hast, dann bekommst Du auch kein Wohngeld. Schlicht und einfach.

Um Wohngeld beziehen zu können, braucht man ein Einkommen i.H.v. 80% des Sozialhilfeniveaus.

Falls Du professionell Glücksspiel betreibst, bist Du aus meiner Sicht selbständig, und ich gehe davon aus, daß eine entsprechende Gewerbeanmeldung vorliegt.

H.
Zuletzt geändert von Heinrich am 02.08.2018, 06:33, insgesamt 1-mal geändert.
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€rich
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Re: Wohngeld als Untervermieter

Ungelesener Beitragvon €rich » 02.08.2018, 10:15

Aktuell bin ich Bürozombie.

Zusatzfrage:

Auf dem Wohngeldantrag für BW steht die Frage ob man mehr als 60.000€ besitzt. In Berlin gab es ein Urteil, wo einer mit 80.000€ noch Wohngeld bekommen hat, das auch von einem höheren Gericht bestätigt wurde.

Kann ich mich dann darauf berufen oder kann da jedes Bundesland machen, was es will?

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Re: Wohngeld als Untervermieter

Ungelesener Beitragvon w12 » 02.08.2018, 11:36

Hallo €rich

Der Kläger bekam kein Wohngeld, da er auch ein wesentlich höheres Vermögen als 80.000 Euro hatte.
Es wurde lediglich die Frage bejaht, dass die Grenze individuell auch höher sein kann.
Die Frage, ob hier in der Regel von einer Höhe in 80.000 Euro ausgegangen werden muss, wurde offen gelassen.

Wenn bei dir spezielle Gründe vorliegen, dann kannst du es ja versuchen.

Gruß
w12
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Re: Wohngeld als Untervermieter

Ungelesener Beitragvon Tami87 » 17.08.2018, 09:54

Also an sich musst du die Gesamte Miete angeben. Und die Einnahmen aus der Untervermietung musst du aus regelmäßiges Einkommen deklarieren.

Moderation: Hallo "Tami87"...
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Re: Wohngeld als Untervermieter

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 18.08.2018, 12:42

Hallo Erich,

was hast Du für eine Edelwohnung das Du eine Untermiete (nach eigenen Angben) von 10- 20 Tausend Eure im Monat generieren kannst und das für ein paar Zimmr und keine Wohnungen? Dann muss schon die ganz Wohnung für Dich ne Miete von 30-40 tausend Euro im Monat kosten. Aber das müsste schon ein halber Palast sein. Hier in userem Ort gibt es schon mhrere Einfamilienhäuser wo für das gesamte Haus eine Mete von 1.000- 1.500 Euro im Monat anfallen. Und wenn Du die Zimmer für Studenten vermiten möchtest, dann müssen das aber Studenten aus sehr reichen Häusern sein. Aber die können sich dann auch für den Preis schon ne eigene Wohnung von Papas Geld leisten.

Du hatest ja auch irgndwo wo Du de Frage nach dem Elternunterhalt gestellt hast angegben das du Dir mit Mühe 200.000 Euro gespart hast. Also mit diesem Geld im Hintergrund wird das eh nichts mit Wohngeld, gehe ich von aus.

Eher wird man Dir dan Raten vom Palast in eine kleiner Wohnung umzziehen- Dreist wenn es das Wohngeldamt akzeptert das du solche Einnahmen und dann auch evtl. solche Miete zu zahlen hast, füs JC ist dann Deine Mieteinnahme so hoch das man Dir sagen wird das Du von dem Geld leben kannst und die Wohnung dürfte dann auch eine sehr unangemessene hohe Miete haben. Und wenn das JC dann noch mitbekommt wie hoch Dein Vermöen ist, winken die eh ab.

Im übrigen, egal wie hoch oier niedrig Deine Einnahmen bzw. Ausgaben sind, dem Amt hast Du gneau diese Zahlen mitzuteilen wie sie sind und auch nachzuweisen. Stellt das Amt fest das falsche Angaben getätigt wurden machst du Dich des Betrugs schuldig.

Angela
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