Jobcenter Einladung nach § 59 SGB II

Fragen zu den Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts (§ 20 SGB II)

Moderator: Regelteam

Nilo
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Jobcenter Einladung nach § 59 SGB II

Ungelesener Beitragvon Nilo » 21.01.2018, 09:59

Guten Tag,

Bin ziemlich neu Hier und würde mich gerne über eure Hilfe bzw Meinungen freuen.

Bin 30 Jahre alt Vater eines Kind und lebe zur Zeit mit meiner Lebensgefährtin.

Nun zu mein Problem:

Im Jahr 2017 bzw Juni habe ich eine Weiterbildung begonnen als LKW Fahrer mit ganzen Qualifikationen wo von Jobcenter genehmigt worden ist. bzw gefordert worden ist… obwohl ich schon eine Arbeitsstelle hatte wo ich mich selber gekümmert habe, das Einzige Problem war dass mein Chef den Führerschein C wollte, und nun hat sich das Jobcenter entschieden für dieser Weiterbildung anstatt mir nur die Kosten für den Führerschein C zu Genehmigen.

Bin natürlich sehr dankbar dass ich diese Möglichkeit bekomme habe und durchgezogen habe, natürlich werde ich mich nicht hier Halten sondern mich weiterbilden lauf der Zeit.

Nun habe ich mich selbst Bemüht um eine Arbeitsstelle wo für uns in Frage kommt.
In vielen Social habe die Anzeige freigeschaltet sowie Werbung etc.

Habe inzwischen viele anfrage erhalten wo sich Miserable angehört haben sowie Vorstellungsgespräche.. nun Fordert Jetzt das Jobcenter ein Termin mit der Arbeitgeber wo ich 1 Monat zuvor schon ein Gespräch hatte und nicht zustande gekommen ist, weil: Fernverkehr war im Spiel mit Übernachtungen zusätzlich Montage für Umzüge für eine Miserables Lohn.
Dieser Arbeitgeber wird jetzt nächste Woche auch mit dabei sein an den Termin vom Jobcenter!

Jedoch habe ich bereit ein Termin bei meiner Anwalt und werde die Situation schildern;
Am Montag den 22.01.2018 habe ich eine Probetag bei einer Speditionsfirma wo die Konditionen Besser sind,
Doch mein einziges Problem ist jetzt nur dass ich nicht Mobil bin da mein Auto unglücklicher weiße ein Motorschaden erlitten hat.
Arbeitsweg beträgt 25 Kilometer hin und 25 Km Zurück.

Beginn 19:00 Uhr Abend´s -05:00-5:30 Uhr ca.

Das ist unmoralisch und einfach nicht Konservativ, werde behandelt als Nichtsnutzer obwohl ich viel bis jetzt erreicht habe.

Bedanke mich Herzlich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich
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Re: Jobcenter Einladung nach § 59 SGB II

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 21.01.2018, 10:13

Hallo Nilo.

ich verstehe, ehrlich gesagt, nicht so ganz, was Du hier willst.

Wenn Du Leistungen vom Jobcenter beziehst, mußt Du auch bereit sein, zu Konditionen zu arbeiten, die Dir nicht gefallen.

Ob die Konditionen bei dem Arbeitgeber, mit der Termin sein wird, sozialrechtlich akzeptabel oder inakzeptabel sind, kann ich nicht beurteilen. Aber Du hast ja schon einen Termin beim Anwalt. Dieser Anwaltstermin ist hoffentlich vor dem Termin mit dem Arbeitgeber?

Zu Deinem kaputten Auto: wenn möglich, fahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu dem Probetag und zurück.

Vielleicht kannst Du vom Jobcenter ein Darlehen für die Reparatur des Autos bekommen, sofern man es noch reparieren kann.

Ansonsten fällt mir nur noch ein, daß man beim Jobcenter eine Mobilitätsbeihilfe beantragen kann. Genaues dazu weiß ich leider nicht.

H.
Ich bin La-la-laie, und meine Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung und/oder Einschätzung zur jeweiligen Situation dar, bzw. schildere ich, was ich selbst in der jeweiligen Situation tun würde.

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Re: Jobcenter Einladung nach § 59 SGB II

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 21.01.2018, 13:14

Hallo Nilo,

ich bin ehrlich gesagt ein wenig baff. Du bist mit 30 Jahren im Leistungsbezug, da frage ich mich, wie kommt man dahin? Du hast welche Ausbildung und welchen Schulabschluss? Zumindest hättest Du normalerweise einen Leistungsanspruch auf 12 Monate ALG I um dann in den Bereich ALG II zu wechseln.
Spätestens mit dem Eintritt in HARTZ IV hättest Du einen Blick in Deine Unterlagen nehmen sollen, dann wäre es Dir klar gewesen, dass Du die Arschkarte hast. Du bist gezwungen jedes Angebot anzunehmen. Worüber beschwerst Du Dich jetzt? Niemand hindert Dich daran exzellent bezahlte Stellungen anzunehmen oder ins Ausland zu gehen und dort Karriere zu machen.

Vielleicht wäre es sinnvoll für Dich, Dir Gedanken über Dich zu machen. Dabei wärst Du sicher gut beraten, wenn Du den hier eingestellten Text zur Korrektur, in die Duden Rechtschreibprüfung eingeben würdest. Ein Arbeitgeber erwartet heute mehr von einem Arbeitnehmer als von 8 bis 17 Uhr im Betrieb anwesend zu sein.

Liebe Grüße
Rolf
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Re: Jobcenter Einladung nach § 59 SGB II

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 21.01.2018, 14:54

Hallo Nilo,

Du schreibst selber:
Das ist unmoralisch und einfach nicht Konservativ, werde behandelt als Nichtsnutzer obwohl ich viel bis jetzt erreicht habe.


Ganz ehrlich, was hast Du denn erreicht in Deinem bisherigen Leben?

ALG II sagt mir das Du seit mindestens 1 Jahr und länger arbeitslos bist. Und das mit 30 und LKW Fahrer, Die werden doch gesucht und wenn Du als Busfahrer Dir ne Arbeit suchen würdest hättest Du noch mehr Chancen. Dann scheinst Du nur sehr unzureichend Deutsch zu können. Zumindestens was Deine Grammatik anbetrifft, Ich musste Deinen Thread mehrmals durchlesen, ehe ich ihn etwas verstanden habe.
Gut, Du bist LKW.Fahrer und musst mit Deinem Fahrzeug nicht sprechen, nur fahren.

Was ist daran unmoralisch erst mal ein nicht so gutes Arbeitsangebot anzunehmen. Ich z,B. habe es gemacht. Habe vor knapp 8 Jahren noch für 5 Euro die Stunde für 60 Stunden im Monat meine jetzihge Arbeit begonnen. Habe meine jetzige AGin von mir so uberzeugt das sie nir schon 2 Jahre vorher bevor ich einen gesetzlichen Anspruch auf Branchenmimdestlohn diesen bekommen habe.

Heutzutage arbeite ich für einen Stundenlohn von 10,05 Euro bei einer Wochenstundenzahl von 24 Stunden. Gut, ich bin immer noch auf ALG II abgewiesen,, aber auf einem guten Weg bald nichts mehr zu brauchen. Brauche von 760 Euro nur noch knapp 200 Euro. Und ich bin fast 50 und schwerbehindert.

Warum ist es für Dich nicht konservativ auch selbst für Dein Einkommen SELBST zu sorgen, auch wenn es erst mal nur ein Teil ist. Weist Du überhaupt was konservativ ist?

kon·ser·va·ti̱v, konservativ
Adjektiv

1.
an traditionellen Werten und überlieferten gesellschaftlichen Strukturen festhaltend.
"Der Politiker ist konservativ eingestellt."
Antonyme: progressiv
2.
nicht modern.
"Zu derartigen Anlässen trug er bevorzugt konservative Anzüge/Kleidung."
3.


Habe Dir gerade aus dem google- Wörterbich rauskopiert was konservativ bedeudet, Danach behauptest Du das es nicht modern ist sein Geld selbst zu verdienen und das es auch nicht den gesellschaftlichen Werten entspricht.

Und warum betonst Du dann das Du wie ein Nichtsnutz behandelt wirst, wenn es für Dich nicht modern ist und auch angeblich nicht den gesellschaftlichen Werten entspricht wenigstens zum Teil fürt Dich selbst aufzukommen

Dami beweist DU für mich eigentlich das Gegenteil. DIr ist es lieber von ALG II zu leben als eiine Arbeit anzunehmen. Ok, währest
Du alleinstehend würde ich sagen, sei es drum. Er ist für sich selbst verantwortlich.

Aber Du bist Familienvater, hast ne LG und Kind. Hast Deinem Kind gegenüber auch ne Vorbildfunktion und es möchte auch ernährt werden.

Sollte ich Dich auf Grund Deines missverständlichen Deutsch falsch verstanden haben, kläre mich auf und ich nin gerne bereit mich zu entschuldigen.

Angela
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Re: Jobcenter Einladung nach § 59 SGB II

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 21.01.2018, 15:06

Hallo Angie,

den Punkt mit "konservativ" habe ich bewusst unterschlagen, da mir klar ist, dass Nilo nicht wusste,was er da schrieb. warten wir seine Antwort ab.

Liebe Grüße
Rolf
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Re: Jobcenter Einladung nach § 59 SGB II

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 21.01.2018, 15:14

Hallo CuttySark,

ich habe bewusst provoziert und ja indirekt am Endfe meiner Anzwort drauf hingewiesen.

Und ich weis das ich auch Rechtschreibfehler mache, aber Grammatikfehler dürften mir eigentlich kaum unterlaufen. Nur in diesem Thread waren sie so gravierend und wenn sich der TE auch so bewirbt...
Deshalb war mein Hinweis drauf, das man auch nach mehrmaligem Lesen nicht so recht weis was er möchte.

Ansonsten ist es auch nicht meine Art auf Grammatkfehler und auch schon gar nicht auf Rechtschreibfehler hinzuweisen. Aber der TE provozierte ja auch indem er drauf hinwies was er schon in seinem Leben alles erreicht hat.

Angela
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Re: Jobcenter Einladung nach § 59 SGB II

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 25.01.2018, 06:42

Guten Morgen Angie,

natürlich ist eine gute Rechtschreibung vorteilhaft, aber es gibt eben auch Mitmenschen, die aus welchen Gründen heraus darüber nicht verfügen. Ich selbst wollte vor zehn Jahren einen Auffrischungskurs in der VHS machen. Leider war die Anfrage vergeblich, da keine Nachfrage vorliegt. Schwierig wird es mit Software für Windows 10. Es gibt zwar ein Programm von EPC Consulting. Mitarbeiter des Hauses Duden haben sich selbstständig gemacht und bieten dieses Programm an. Ich selbst finde es gut. Das Programm kostet aber 94,01 €.

https://www.epc.de/unsere-loesungen/der ... oft-office

Nicht jeder hat das Geld sich diese Lösung anzuschaffen, was ich sehr bedauere.

Liebe Grüße
Angie
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