Rückkehr in Gesetzliche Krankenkasse verweigert

Fragen zu den Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts (§ 20 SGB II)

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w12
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Re: Rückkehr in Gesetzliche Krankenkasse verweigert

Ungelesener Beitragvon w12 » 13.02.2018, 16:00

Hallo

Um überhaupt solche Fragen beantworten zu können, kommt es doch auf die Details an.

Grundsätzlich wäre ein einfaches System, in dem jeder automatisch Mitglied der GKV ist, die einfachste und auch gerechteste Lösung.
Das ist aber nicht gewollt, um die privaten Versicherungen und die privilegierten Mitglieder dieser Gesellschaft, zu unterstützen.

Ob z.B. ein Obdachloser oder ein Drogenkonsument intensiv die Gesetzgebung verfolgt, darf im Regelfall angezweifelt werden, obwohl immer mehr Ärzte auf Drogen sind und immer mehr Rechtsanwälte unter die Räder kommen.

Dennoch muss man bemerken, dass bis 2013 die rückwirkenden Schulden erlassen worden sind.
Auch für Zeiten danach gelten ggf. abweichende Regelungen.

Die Kasse scheint ja ihre Verpflichtung zur Aufnahme anzuerkennen und eine vernünftige Regelung der verbleibenden ermäßigten Beiträge anzubieten.

Gruß
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Re: Rückkehr in Gesetzliche Krankenkasse verweigert

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 13.02.2018, 20:18

Guten Abend Kalle 12,

Deine Argumentation ist lustig: <Was mir gewaltig stinkt ist das es eigentlich ganz einfache Gesetze gibt und diese doch nicht funktionieren.> Die Gesetze funktionieren nur Du hast nicht funktioniert. Deine Aufgabe wäre es in 2007 gewesen Dich zu versichern. Hast Du es gemacht? Wenn Du schon Gesetze nicht befolgst ist es müßig über Andere zu diskutieren.

Gruß
Rolf
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Re: Rückkehr in Gesetzliche Krankenkasse verweigert

Ungelesener Beitragvon kalle12 » 13.02.2018, 20:58

Hallo Rolf,

sag mal ...so richtig verstehst Du nicht was ich meine oder ? Kann es sein das Du hier im Forum der Stinkstiefel bist und gerne attackierst ?
Das war jetzt das zweitemal das Du mich angreifst und mir etwas unterstellst. Du weißt nichts...gar nichts.. weder über mich oder die Umstände deshalb halt dich ab sofort aus meinen Threads raus !
Zuletzt geändert von kalle12 am 13.02.2018, 20:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Rückkehr in Gesetzliche Krankenkasse verweigert

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 14.02.2018, 16:22

Hallo Kalle,

komisch, W12 schreibt eigentlich dasselbe wie der User CuttySark. Nur W12 hat es besser und diplomazischer ausdrücken können als unser User CuttySark.

Du wirfst CuttySark vor ein Stinkstiefel zu sein. Seine Antworten waren aber immer höflich nett und freundlich.

Den einzigen den ich hier als Stinkstiefel und ungehobelten Klotz kennengelernt habe warst Du.

CuttySark, kann nichts dafür wie Dein Leben gelaufen ist. Wenn Du jemandem vorwerfen möchtest das Dein Leben nicht so optimal gelaufen ist musst Du Dich selbst dafür Verantwortlich machen und nicht andere.

Angela
Wer etwas möchte - sucht Wege
Wer etwas nicht möchte - sucht Gründe

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Re: Rückkehr in Gesetzliche Krankenkasse verweigert

Ungelesener Beitragvon kalle12 » 14.02.2018, 21:40

@ Angela,
ich habe niemanden verantwortlich gemacht für meine Situation was ich auch wohl deutlich in einem Satz geschrieben habe.
Rolf hat als erstes mir kriminelles Handeln unterstellt worauf ich noch gutwillend eingelenkt und nichts gesagt habe.
Dann unterstellt er mir ich habe nicht funktioniert.
Hallo ... gehts noch ? Wo war ich denn bis dahin ein ungehobelter Klotz oder Stinkstiefel ?
Pass auf Angela...halt auch Du dich bitte aus meinen Threads raus, ich habe keine Lust auf solch Forum-Gezicke.
Du hast hier über 2000 Beiträge bzw. Antworten/Post und Rolf 1000 ....ich denke das spricht für sich ! :clap:

w12
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Re: Rückkehr in Gesetzliche Krankenkasse verweigert

Ungelesener Beitragvon w12 » 16.02.2018, 14:18

Hallo

Ich habe es nicht diplomatischer formuliert, sondern bin nur anderer Meinung.

Kalle12 hat seinen Fehler eingesehen, er hat in weiser Selbsterkenntnis seine damalige Handlungsweise als blöd bezeichnet.

Also gut ist.

Wenn man der Verpflichtung zu einer KV nicht nachkommt, dann ist das kein Straftatbestand.
Die Verwendung von “kriminell“ ist absolut voll daneben.
Ich habe da vollstes Verständnis für die Reaktion.

Es gibt immer noch eine Anzahl von Menschen, die noch nicht in die KV zurückgekehrt sind.
Wenn man als SGB II/SGB XII Empfänger das Privileg genießt, durch das Amt versichert zu sein,
dann sollte man nicht mit Steinen werfen.

Das rückwirkend dann den Menschen, die in die Sozialhilfe fallen, die Beiträge aufs Auge gedrückt werden, macht doch keinen Sinn.

Gruß
w12
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Re: Rückkehr in Gesetzliche Krankenkasse verweigert

Ungelesener Beitragvon DennisBln » 19.02.2018, 12:23

Hallo, Kalle,

wenn ich das richtig verstehe, hast Du aufgrund von Selbständigkeit nicht mehr in die GKV eingezahlt. Hattest Du damals die GKV gekündigt? Denn falls nein, bestand und besteht ja durchgehend die Versicherung, demzufolge hast Du schlicht die Beiträge nicht entrichtet. Demnach kann Dich ja die GKV nicht neu versichern, denn Du bist ja noch dort versichert, der Versicherungsvertrag besteht ja demzufolge weiter. Wundern tut mich nur, daß nie Mahnungen, geschweige denn Post vom Hauptzollamt kamen. Solltest Du allerdings gekündigt haben, müßte Dich die GKV auf jeden Fall wieder pflichtversichern, da gibt es kein Nein. Unklar wäre dann aber, ob Du auch rückwirkend pflichtversichert wirst, falls ja, Arztrechnungen einreichen, evtl. sieht die Krankenkasse dann davon ab, rückwirkend Beiträge zu fordern, da möglicherweise die Erstattung der Behandlungskosten, selbst wenn es nur anteilig wäre, die zu fordernden Beiträge übersteigen würden.

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Re: Rückkehr in Gesetzliche Krankenkasse verweigert

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 19.02.2018, 17:09

Guten Abend DennisBln,

Kalle muss ja gekündigt haben sonst wäre da schon lange etwas passiert. Ich habe das Verhalten als kriminell gewertet, was es aber strafrechtlich nicht ist, wie ich feststellen musste.

<Nein, strafbar ist es nicht. Es kann aber trotzdem sehr teuer werden, nämlich dann, wenn man sich irgendwann doch versichern will. Dann muss man nämlich rückwirkend reduzierte Beiträge entrichten, was für viele potentielle Rückkehrer eine hohe Hürde ist. Maßgeblich für die Nachzahlungen ist die Zeit, in der man trotz Versicherungspflicht nicht versichert war. Nach vier Jahren sind die Schulden verjährt, die Frist beginnt nach Abschluss des laufenden Kalenderjahres. Wer sich jetzt anmeldet, muss also für die Zeit ab Oktober 2011 nachzahlen, wenn dazwischen kein Versicherungsschutz bestand.

Zwischen August und Dezember 2014 galt eine Amnestie, in dieser Zeit konnte man ohne Altlasten in die Krankenversicherung starten. Wer die Frist verpasst hat, muss bei einem Einstieg in die GKV für jeden unversicherten Monat rund 43 Euro plus Säumniszuschlag abdrücken, solange bis die Schulden getilgt sind. In der privaten Krankenversicherung lassen sich individuelle Absprachen treffen, seine Schulden muss man aber auch hier abtragen.>

LG Rolf
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