Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Fragen zu Einkommen und Vermögen (§§ 11, 12 SGB II)

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Christiane M.
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Re: Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Ungelesener Beitragvon Christiane M. » 11.10.2018, 13:12

...ergänzend, mit zig Ämtern telefoniert, und der aktuelle Stand ist der, dass bei der Ausbildung weder BAB noch Bafög zuständig sind.

CuttySark
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Re: Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 11.10.2018, 15:46

Moin Christiane,

fangen wir mit den Zähnen an. Wenn Du nach China reisen willst, dann komme ich als guter Freund auf Deine Kosten mit, um die Optik Deiner Beißerchen zu prüfen. Lach!

Neeeeeeeeeeeeeee musste nicht. Du gehst zum Zahnarzt, wo Du immer hingehst und lässt einen Heil und Kostenplan erstellen. Dieser geht an Deine Krankenkasse und Dir gewährt man im Sozialhilfebezug den doppelten Festbetrag. Diese Kopie schickst Du an den Anbieter ausländischen Zahnersatzes und lässt ein Angebot erstellen. Das bestmögliche Material ist ZIRKON, wähle es aus. Dann bekommst Du den Preis für den Zahnersatz. Aus dem Heil- und Kostenplan geht weiter hervor, was der Zahnarzt bekommt. Du zahlst nichts zu.

Ich würde natürlich Variante 1 - wir zwei reisen nach China bevorzugen. Lach!

Uwe und w12 ich bitte Euch den von mir eingestellten Link zu akzeptieren. Bekomme garantiert keine Provisionen.

https://zahnersatzsparen.de/landingpage ... gJygPD_BwE

Liebe Grüße
Rolf
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Re: Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Ungelesener Beitragvon Christiane M. » 11.10.2018, 18:05

Vielen Dank! Super!

Aaaaaber....solange ich aus der Sozialhilfe rausgeflogen bin , um den Pflichtteil aufzubrauchen , bekomm ich keinen doppelten Festkostenzuschuss

w12
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Re: Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Ungelesener Beitragvon w12 » 11.10.2018, 18:23

Hallo Christiane M

Härtefallregelung = Einkommensabhängig und auch gleitende Härtefalregelung bei Überschreitung Mindesteinkommen.

Gruß
w12
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Christiane M.
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Re: Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Ungelesener Beitragvon Christiane M. » 11.10.2018, 19:17

Heißt die von der Krankenkasse fragen nur nach dem Einkommen und nicht nach dem Vermögen?
Aber die werden sicher stutzig, wenn sie sehen, dass ich nur knapp 400 Rente bekomme, sonst nichts. Das fällt doch einem Außenstehenden auf ,dass man davon nicht leben kann....mit Kind, Miete und allem.

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Re: Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 12.10.2018, 14:16

Moin Christiane M.,

bitte mache es nicht so kompliziert. Deine Erbe ist steuerfrei, ergo kein Einkommen für das Finanzamt. Anfallende Zinsen sind steuerpflichtig und stellen Einkommen da.

Ergo hast Du nur 400 € Einkommen und fertig.

LG Rolf
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Christiane M.
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Re: Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Ungelesener Beitragvon Christiane M. » 14.10.2018, 12:31

Rolf, ich denke aber die Fragen werden von den Ämtern kommen, wenn sie wissen dass wir ein Zweipersonenhaushalt haben, fragen sie automatisch, von was wir leben, wenn wir nur 400 Einkommen haben. Ist doch logisch.
Apropos Krankenkassenversicherung, dazu habe ich eine separate Frage eröffnet.

Ach, da ist mir noch eingefallen, dass ein Wäschetrockner eigentlich nicht zum "notwendigen Bedarf" gehört, wenn man ihn als Anschaffungskosten bzw. einmalige Beihilfe in der Sozialhilfe beantragt (gelesen im Netz). Heißt von dem Pflichtteil darf ich mir den gar nicht kaufen???

Würde heißen, Traum vom Wäschetrockner an den Nagel hängen. Denn es heißt weiterhin damit leben, dass wir lt. Vermieter unsere Wäsche nicht in der Wohnung trocknen dürfen und in den kälteren Jahreszeiten eklige muffelige Wäsche tragen und mit ebensolchen muffeligen Handtüchern unsere Haut abtrocknen müssen, weil die Wäsche im Keller so schlecht trocknet, wenn es kalt ist., und weil der Waschraum im Keller öfters stinkt und das in der Wäsche hängen bleibt.
Zuletzt geändert von Christiane M. am 14.10.2018, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Ungelesener Beitragvon Christiane M. » 14.10.2018, 13:51

CuttySark hat geschrieben:Moin Christiane,

fangen wir mit den Zähnen an. Wenn Du nach China reisen willst, dann komme ich als guter Freund auf Deine Kosten mit, um die Optik Deiner Beißerchen zu prüfen. Lach!



Liebe Grüße
Rolf


Ich versteh das als Witz, aber mal im Ernst: Sobald andere davon erfahren, dass man Geld bekommen hat, stehn sie als gute Freunde auf der Matte. Und wenn man kein Geld mehr hat, sind sie plötzlich alle wieder verschwunden....Das zum Thema "gute Freunde"

Christiane M.
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Re: Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Ungelesener Beitragvon Christiane M. » 14.10.2018, 20:28

Was ich dann noch als ganz große Gemeinheit emmpfinde , ist folgendes:
Habe ein minderjähriges Kind, welches bei mir wohnt. Ich soll also dann von der Erbschaft dieses Kind allein unterhalten, denn der bisher gezahlte Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt fällt mit dem Erbteil auch weg. Aber der fällt sowieso weg, wenn das Kind 15 ist und dann vom Sozialamt zum Jobcenter überwechseln muss.
Der Vater hat noch nie einen Cent Unterhalt bezahlt. Ich soll daher den fehlenden Unterhalt vom Kindesvater auch von meinem Erbe finanzieren. Eigentlich sollte es vom Gesetz gerechterweise so sein, dass der Vater in einem solchen Fall für seinen Unterhaltsteil , den er an das Kind zahlen muss, Grundsicherung beantragen muss, damit er dann das Geld auf mein Konto oder Konto vom Kind monatlich überweist. Aber nicht so, dass ich seinen Teil voll selbst von meinem Erbe zahlen muss, und er lacht sich eins ins Fäustchen.
Zuletzt geändert von Christiane M. am 14.10.2018, 20:31, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Grundsicherung und Erbfall - Fragen über Fragen

Ungelesener Beitragvon Christiane M. » 14.10.2018, 22:21

Zu meinem vorigen Kommentar: Bin ich da zuerst falsch informiert worden?
Ich habe nämlich gerade im Netz folgendes gefunden:
∙"Kinder im Alter von zwölf Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr können ebenfalls Unterhaltsvorschuss erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass sie nicht auf Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind oder dass der alleinerziehende Elternteil im SGB II-Bezug mindestens 600 Euro brutto verdient."

Trifft ja beides nicht auf uns zu, während wir das Erbe aufbrauchen müssen. Heißt der U-vorschuss wird während der Zeit weitergezahlt? Liege ich da richtig?


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