Sozialhile - muss Elternteil einstehen?

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Rungholt

Sozialhile - muss Elternteil einstehen?

Ungelesener Beitragvon Rungholt » 19.04.2005, 09:06

Hallo,

ich bin zu 100% schwerbehindert, erwerbslos, laut Bescheid der BfA nur unter drei Stunden täglich arbeitsfähig und beziehe aufgrund schwerer Krankheit seit 2001 volle Erwerbsminderungsrente, das heißt monatlich 359 Euro. Hinzu kommt noch Wohngeld von 157 Euro im Monat vom Wohngeldamt. Grundsicherung steht bei mir (noch) nicht zur Debatte, da die Rente raffinierterweise immer wieder nur auf 2 Jahre befristet ist und nicht dauerhaft genehmigt wird, obwohl keine gesundheitliche Besserung zu erwarten ist. Die freiwillige Mitgliedschaft in meiner Krankenkasse bezahle ich ebenfalls selbst (da ich für eine Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Rentner nicht lange genug rentenversichert war).
Mit meinen "Einnahmen" liege also auf jeden Fall unter Sozialhilfeniveau. Dass ich diese Leistung bisher nicht beantragt habe, liegt daran, dass ich wegen gesparten Geldern immer noch um einiges über der Schonbetragsgrenze lag, wofür ich auch lange Zeit selbst gesorgt habe, indem ich sehr sparsam gelebt habe. Da meine Vorräte aber in absehbarer Zeit aufgebraucht sein werden, sehe mich bald gezwungen, Sozialhilfe (NICHT ALG 2!) zu beantragen.
Jetzt meine eigentliche Frage: meine Mutter (65) bezieht relativ hohe und mehrere Renten, ich selbst bin 33 Jahre alt. Muss ich damit rechnen, dass das Amt sich, im Fall von Sozialhilfe-Auszahlungen an mich, von meiner Mutter (aus Gründen der Verwandtschaft ersten Grades) Geld zurückholen wird, oder ist das (in Anbetracht meines höheren Alters o.ä.) eher unwahrscheinlich?...ich hätte dann jedenfalls wirklich Skrupel das zu beantragen...

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Re: Sozialhile - muss Elternteil einstehen?

Ungelesener Beitragvon w12 » 20.09.2012, 10:40

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