Erfahrungen mit Umzug in anderes Bundesland

Hilfen zu Unterkunft und Heizung (§ 29 SGB XII)

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jolanta12
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Erfahrungen mit Umzug in anderes Bundesland

Ungelesener Beitragvon jolanta12 » 12.06.2018, 22:13

Hallo.Wir haben vor, berufsbedingt in ein anderes Bundesland zu ziehen (von Bayern nach Hessen oder Rheinland-Pfalz).Die Kinder werden dann die 4. bzw. 6. Klasse hinter sich haben- Alternativ könnten wir es auch schon früher machen, dann hätte der Kleine aber die Grundschule noch nicht beendet.Ich würde mich sehr über ein paar Erfahrungsberichte freuen also z.B. wie es die Kinder weggesteckt haben, wie lange es dauerte, bis sie sich eingelebt hatten, was sinnvoll und hilfreich war und was vielleicht gar nicht usw.Vielen Dank

CuttySark
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Re: Erfahrungen mit Umzug in anderes Bundesland

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 13.06.2018, 04:39

Guten Morgen Jolanta,

Du stellst uns eine Frage, die Dir niemand beantworten kann und außerdem ist es sinnlos darüber zu diskutieren, weil der Würfel bereits gefallen ist.Zum einen kennen wir Euch als Familie nicht, zum anderen kennen wir die örtlichen Gegebenheiten nicht.

Sinnvoll wäre es mit dem Jugendamt der neuen Stadtverwaltung zu sprechen, die Euch Anregungen geben kann.

LG Rolf

Aus dem Bekanntenkreis weiß ich, dass eine Familie, die alle 2 bis 3 Jahre beruflich bedingt umgezogen ist, und zwar Europa weit, nie Probleme mit den Kindern hatte.
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Heinrich
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Re: Erfahrungen mit Umzug in anderes Bundesland

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 13.06.2018, 06:03

Hallo jolanta12,

CuttySark hat geschrieben:Sinnvoll wäre es mit dem Jugendamt der neuen Stadtverwaltung zu sprechen, die Euch Anregungen geben kann.

das Jugendamt würde ich schön außen vor lassen! Diese Behörde ist bekanntermaßen erst dann 'dran', wenn es Probleme gibt. Wenn es jedoch noch keine gibt ...

Ich denke, Du machst Dir einen zu großen Kopf, und jedes Kind reagiert auf Umgebungswechsel anders.

Im Übrigen ist das hier ein Forum, in welchem es um Sozialrecht und Sozialleistungen geht. Da paßt Dein Thema nicht so recht rein.

Vielleicht solltest Du mal nach einem Familienforum googeln. Darin kriegst Du dann vermutlich die gewünschten Informationen bzw. Erfahrungswerte. In diesem Forum haben die User i.d.R. andere Sorgen.

H.
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CuttySark
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Re: Erfahrungen mit Umzug in anderes Bundesland

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 13.06.2018, 13:07

Guten Morgen Heinrich,

wenn man(n) keine Ahnung hat, dann ist Dein Rat wirklich gut.
Danke für Deine Ausführungen.

LG Rolf
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Re: Erfahrungen mit Umzug in anderes Bundesland

Ungelesener Beitragvon w12 » 13.06.2018, 13:32

Hallo

Probleme des Kinder- und Jugendalters können genauso Gegenstand der Beratung sein wie allgemeine Fragen des täglichen Zusammenlebens.


https://www.hannover.de/Leben-in-der-Re ... t-Hannover

Gruß
w12
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Re: Erfahrungen mit Umzug in anderes Bundesland

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 13.06.2018, 19:03

Hallo w12,

ich habe meinen Kindern geraten sich im Fall von Schwierigkeiten immer an die Polizei zu wenden, wenn Eltern aus welchem Grund auch immer, nicht erreichbar sind. Hatte ich Probleme, die ich nicht zu lösen wusste, dann bin ich beispielsweise auf das Jugendamt zugegangen und habe mich beraten lassen. Über die Qualität der Beratung konnte ich nie klagen. Im Gegenteil, die Mitarbeiter der Ämter unterstützten mich in vielerlei Hinsicht.

Fall 1
In einem Fall stellte ich fest, dass das Jugendamt im Fall einer Familie "schlampig" arbeitete, der Familie bereits 2 Kinder entzogen hatte, sich aber um die verbliebenen 2 Kinder nicht kümmerte. Wenige Tage nach meiner Intervention kamen beide Kinder zu ihren Geschwistern in die Einrichtung.

Fall 2
Eine junge Frau, die ich im Job kennenlernte, hatte 2 Kinder und lebte mit ihrem gewalttätigen Mann zusammen, der die Kinder misshandelte und seiner Frau gewalttätig gegenüber war. Sie konnte ich nicht mehr schützen. Er brach ihr an diesem Abend das Nasen- und Schlüsselbein. Die Ärzte des Krankenhauses Oelde stellten Strafantrag und das Jugendheim halt der Frau und ihren beiden Kindern NRW zu verlassen.

Fall 3
Betraf mich selber. Hatte eine junge Frau mit 2 Kindern bei mir aufgenommen und musste feststellen, dass sie Alkoholikerin war. Besprach den Sachverhalt mit einem Bekannten vom Jugendamt Paderborn, der der Frau die Kinder kurzzeitig wegnahm und bei mir unterbrachte, dann den Vater informierte, der beim AG, PB einen Antrag einreichte seine Kinder zu versorgen, was bestens klappte.

Die wenigsten wissen, wie wichtig es sein kann mit Ämtern sinnvoll zusammenzuarbeiten.

LG Rolf
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