Höchstgröße von Wohneigentum

Hilfen zu Unterkunft und Heizung (§ 29 SGB XII)

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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Diät » 19.08.2019, 12:57

Hallo CuttySark,

ich habe auch einen gesetzlichen Betreuer und bin natürlich voll geschäftsfähig. Er ist auch Anwalt und hat mir etwas Beratung angeboten.

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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Diät » 20.08.2019, 10:31

Hallo Pete123,
ich gönne meinen Eltern natürlich noch viele gesunde Lebensjahre. Aber irgendwann, kann es sein, dass ich zumindestens einen Mindestanteil, auch an einem Reihenhäuschen erbe. Das, was ich hier durchdenke, ist eine Schenkung, die ja auch unterlassen werden darf.

Bei einer sehr kurzen Bargeldschenkung für den Kauf einer angemessenen Immobilie zur Eigennutzung geht es wohl darum, ob dieser sehr kurze Bargeldbesitz für mich für länger die Grundsicherung ohne Erwerbsarbeit unmöglich machen würde und es bei Gemeindewechsel es sogar zu einer Akteneinsicht durch das neue Amt für Grundsicherung kommen würde.

Die Frage wäre, ob jemand meiner Familie die Eigentumswohnung als Sachvermögen für mich als Schonvermögen kaufen dürfte.

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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Ghostwriter » 20.08.2019, 10:38

Hallo Diät,

Diät hat geschrieben:Die Frage wäre, ob jemand meiner Familie die Eigentumswohnung als Sachvermögen für mich als Schonvermögen kaufen dürfte.


Nein, dass ist leider nicht möglich. Schonvermögen während des Leistungsbezuges kann nur nachweisbar aus eigenem Einkommen, bzw. aus Ansparungen aus der Grundsicherung erfolgen!

Gruß Ghostwriter

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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 20.08.2019, 11:23

Moin Diät,

bitte höre doch mit dem ganzen Gesülze auf. Überlege für Dich, was du eigentlich willst und wie Du es willst. Dann gibst du Deinem Rechtsvertreter die Aufgabe, den Vorgang in Deinem Sinn zu lösen und fertig.

Mach es dir doch nicht so kompliziert. Egal, was immer wir sagen, muss eh zu eine Notar, weil Verfügungen zu Immobilien immer nur notariell beurkundet Bestand haben.

Ich klinke mich her aus.

Gruß
Rolf
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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Diät » 24.08.2019, 08:38

Vielleicht ist für andere hier mein dringender Informationsbedarf noch kein Gesülze. Ich weiß ja genau was ich will bzw. was ich auf keinen Fall zulasse. Es gibt keine Verrechnung von Vermögen durch die Grundsicherung. Es gibt auch kein beruflich degradierendes, geringqualifiziertes Jobben.

Mein Bewoh will meinen gesetzlichen Betreuer kontaktieren, dass er mir die Infos gibt. Danach konsultiere ich ggfs. auch noch einen Anwalt oder Makler.

Ich will entweder anrechnungsfreies Wohneigentum, ggfs. mit einer Grundsicherungspause wie von mir beschrieben, mit der Gundsicherung dann weiter oder Vermieter werden, sodass ich oberhalb des Existenzminimums bin und mir rückwirkend ab dann nicht mehr Grundsicherungsbezug mir die zuvorige Grundsicherung nicht in Rechnung gestellt wird.

Das Verleben sollen von Vermögen durch Anrechnen würde mich in den Suizid treiben.

Vermögen, dass mir z.Zt. gar nicht gehört, kann mir die Bedürftigkeitsprüfung auch nicht anrechnen.

Ich bewohne z.Zt. durch die Grundsicherung bezahlt eine 62 qm große eigentlich gute Wohnung im sehr teuren Düsseldorf, ertrage aber das chronische Ruhestören aus einer Wohnung über mir nicht. Dieses Ruhestören erzeugt mir immer wieder Suizidgedanken. Mein teures Bewoh von meinem persönlichen Budget versucht mich dagegen zu schützen.

Sozialleistungskürzen wollende Nachbarn haben keine Macht über mein persönliches Budget.

CuttySark
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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 24.08.2019, 09:07

Moin Diät,

wenn andere im Forum über Wohneigentum reden wollen, so sollen Sie es tun. Wir werden ihnen Hilfestellung zuteil werden lassen.

Du löst Dein Problem und wenn Du der Ansicht bist dies mittels Suizid zu machen, so ist das ausschließlich Deine Sache. Vielleicht schreibst du uns, wenn das Probem gelöst ist.

LG Rolf
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Re: Höchstgröße von Wohneigentum

Ungelesener Beitragvon Diät » 24.08.2019, 10:59

Ich habe durch offenbarte Suizidgedanken Hilfe gegen sehr aggressiv vorgetragene Sozialeistungskürzungswünsche meines persönlichen Budgets erhalten. Das Problem löste ich.

Da wo, Wohneigentum verrechnungsfrei nicht möglich sei, war man eindeutig. Da wo, ich vielleicht ich Chance habe, verweist man mich zu einem Anwalt, schließt aber zumindestens nicht aus, ich könnte meinen Willen erhalten. Mein Bewoh ist übrigens der Meinung eine anrechnungsfreie Eigentumswohnung wäre nicht ausgeschlossen. Ich bleibe momentan verunsichert, erhalte von meinem Bewoh aber noch eine Zeugenaussage, dass die Wohnung über mir ruhestört.

Dass mir angesagt wird, ich löse mein Problem ist ja nicht schlecht für mich. Angedeutet ist ja auch, dass ein Rechtsvertreter mein Problem in meinem Sinn lösen kann.


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