Betreutes Wohnen

Hilfen zu Unterkunft und Heizung (§ 29 SGB XII)

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Runner
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Betreutes Wohnen

Ungelesener Beitragvon Runner » 27.07.2018, 22:29

Ich hoffe ich bin hier mit meinem Thema überhaupt richtig.. Falls nicht kann es natürlich gelöscht werden :ashamed:

Ich leider seit vielen Jahren an einer Essstörung und nach zahlreichen klinik Aufenthalten und der Einsicht es daheim nicht zu schaffen ist nun die Überlegung in ein therapeutisch betteures wohnen zu ziehen.
Ich bin mir aufgrund mehrerer Faktoren noch sehr unsicher, eine davon ist die Finanzierung.

Weiß evt jemand wie sowas läuft ? Ich bin 30 Jahre alt, habe mir nach dem letzten stationären Aufenthalt eine neue kleine Wohnung gemietet und eingerichtet. Kann ich die untervermieten? Wenn ja wie wäre das mit den mieteinnahmen ?
Meinen Job müsste ich wahrscheinlich aufgeben und wieviel Eigenkapital darf man haben? Können meine Eltern, die mittlerweile in Rente sind, rangezogen werden?
Ich habe etwas angst dass ich nach der zeit in der WG ohne Geld, Wohnung und job darstehe.
Aber vllt ist es auch nicht so "schlimm" und ich würde nicht alles verlieren ?
Vllt kennt sich da jemand aus ? Würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen!
Vielen dank und viele grüße!

CuttySark
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Re: Betreutes Wohnen

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 28.07.2018, 05:27

Moin, Moin Runner,

ich denke, Du gehst von falschen Überlegungen aus. Wenn Du ins betreute Wohnen gehst, dann ist das Deine Wohnung und Du kannst die andere Wohnung auflösen. Wohnungsvermietung wäre Einkommen, Einkommen wird angerechnet. An Deine Eltern geht man finanziell derzeit nicht ran.

Gegen Ängste anzugehen sind wir hier das falsche Forum. Das musst Du im Rahmen der Essstörung mitbehandeln lassen.

LG Rolf
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Heinrich
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Re: Betreutes Wohnen

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 28.07.2018, 06:21

Hallo Runner,

Runner hat geschrieben:Ich habe etwas angst dass ich nach der zeit in der WG ohne Geld, Wohnung und job darstehe.

wenn Du schon selbst sagst, daß Du für dieses "Experiment" (ich nenne das jetzt mal so) Deine Job aufgeben müßtest und wenn es Dir ansonsten gut geht (so liest sich Dein Beitrag), dann würde ich mir stark überlegen ob ich dieses Experiment überhaupt angehe!

Mit therapteutisch betreutem Wohnen kenne ich mich leider (oder Gott-sei-Dank) nicht aus aber vielleicht solltest Du Dein Vorhaben zunächst mit Fachleuten vor Ort (Dein behandelnder Arzt, Krankenkasse, etc. ...) besprechen.

H.
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Runner
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Re: Betreutes Wohnen

Ungelesener Beitragvon Runner » 28.07.2018, 08:00

Vielen dank für eure antworten aber es geht mir ja garnicht um die ängste sondern um meine fragen ;)
Also Wohnung müsste ich auflösen, ok.
Und wie schaut das mit Eigenkapital aus ?

Heinrich
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Re: Betreutes Wohnen

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 28.07.2018, 09:46

Hallo Runner,

solange Du keine Sozialleistungen (ALG 2 oder Sozialhilfe) beziehst, brauchst Du Dir m.E.n. keine Gedanken um Dein Vermögen zu machen.

Und so ganz erschließt sich mir nicht, wieso Du glaubst, Deinen Job für dieses therapeutisch betreute Wohnen aufgeben zu müssen?

Kann man das nicht kombinieren - therapeutisch betreut wohnen und arbeiten?

Vielleicht solltest Du Dich mal mit einer Sozialberatungsstelle (bspw. Caritas und/oder Diakonie) in Verbindung setzen, damit man dort Licht in Dein Dunkel bringt ...

H.
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Re: Betreutes Wohnen

Ungelesener Beitragvon TGT » 28.07.2018, 10:30

Hallo Runner,
du solltest dich an den Psychosozialen Dienst deines Wohnortes wenden. Dein behandelnder Arzt kann dir dafür eine Verordnung ausstellen. Dann wirst du mehrmals in der Woche (nach Absprache) in deiner Wohnung betreut und brauchst diese nicht aufzugeben.

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Re: Betreutes Wohnen

Ungelesener Beitragvon Smajser » 20.08.2018, 19:14

Da kann ich mich "CuttySark" nur anschliesen!


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