Korrekte Angaben zum Wohngeldantrag/Steuerliche Auswirkung

Hilfen zu Unterkunft und Heizung (§ 29 SGB XII)

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soulpain
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Korrekte Angaben zum Wohngeldantrag/Steuerliche Auswirkung

Ungelesener Beitragvon soulpain » 30.07.2018, 14:52

Hallo zusammen,
momentan fremdel ich noch etwas mit dem Antrag auf Wohngeld. Grundsätzlich erstmal erfülle ich soweit beurteilbar kein Ausschlusskriterium, habe aktuell ein geringes Einkommen und keine sonstigen staatlichen Zuwendungen.

Den Antrag selbst habe ich noch nicht, aber die benötigten Informationen dafür auf www.wohngeldrechner.nrw.de gefunden. Konkret geht es um den Ort Aachen.

1. Da ich erst seit diesem Juli Halbtags 1050 Brutto arbeite und vorher Ganztags 2100 Brutto, gebe ich dann beim Jahresgehalt das "Mischgehalt" für 2018 an? Dann hätte ich keinen Anspruch. Oder gebe ich mein Jahresgehalt ab jetzt an, quasi wo ich absehbar in die schlechtere Finanzsituation reinkomme?

2. Meine Vermieter (älteres Ehepaar, keine Firma) mussten die Nebenkosten etwas kreativer abrechnen. Anteilig in der Miete sind es 100 EUR Nebenkosten. Ich kann nämlich mangels eigenem Stromzähler usw. nichts für die Wohnung genau beziffern. Es ist eigentlich ein Einfamilienhaus und aus der Geldnot heraus ist die 1. Etage vermietet. Wir haben uns dann so geeinigt auf gegenseitigem Vertrauen. Wäre es korrekt erst einmal diese 100 EUR als Nebenkosten anzugeben, weil sie so vertraglich festgehalten sind, auch wenn ich Strom- und Heizkosten etc. auf Nachfrage gar nicht näher beziffern könnte? In dem Rechner zumindest könnte ich auch die Nettomiete angeben und Nebenkosten mit Nein beantworten. Geht das später auch in dem Antrag?

3. Hat das Wohngeld steuerliche Auswirkungen in dem Sinne, dass ich eine Steuererklärung erstellen muss? Bisher habe ich keine gemacht. Es wäre dann ein entsprechender Mehraufwand. Dann müsste ich mir überlegen, ob es "einfachere" Zuschüsse gibt.

Danke für die Unterstützung
Grüße

CuttySark
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Re: Korrekte Angaben zum Wohngeldantrag/Steuerliche Auswirkung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 30.07.2018, 16:08

Moin, Moin soulpain,

Du kannst angeben, was Du willst, weil nicht Deine Angaben interessant sind, sondern die der Vermieter. Die sind gezwungen eine ordentliche Abrechnung zu erstellen, wie immer sie das auch machen.

Nicht mehr und nicht weniger. Darauf basiert dann eine mögliche Wohngeldzahlung.

LG Rolf
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