Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Notwendiger Lebensunterhalt, Regelbedarf, Inhalt der Regelsätze (§§ 27, 28 SGB XII)

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CuttySark
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Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 06.10.2016, 07:26

Moin, Moin,

die angekündigte Erhöhung der Regelleistungen in beiden Bereichen um stolze 5,00 € zum 1. Januar 2017 hat mich
in eine Art Freudentaumel gestürzt, den ich gebührend mit Sekt und Lachshäppchen gefeiert habe. Wie ergeht es
Euch mit der Drohung bald ein Leben in Saus und Braus zu führen?

Scheinbar gibt es echt noch Spinner, wie den Diplom Kaufmann Böker, der auf errechnete 575 € kommt. Ehrlich
gesagt möchte ich nicht, wie Kim Kardashian, Opfer von Überfällen auf meinen zu erwartenden Reichtum werden
und habe deshalb schon vorsichtshalber einen Waffenschein beantragt, um mich zu schützen.

http://tacheles-sozialhilfe.de/fa/redak ... 2017-E.pdf

Wie lange wollen wir es uns eigentlich noch gefallen lassen, vom Staat verarscht zu werden?

Liebe Grüße
Rolf
Zuletzt geändert von CuttySark am 06.10.2016, 07:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Angela1968
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Re: Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 06.10.2016, 09:56

Hallo lieber CuttySArk,

ich werde Dir jetzt sicherlich keine Freudentränen verursachen. Für die Beziehr der GRUSI nach SGB XIII tut mir ja auch die so hohe Regelbedarfsleistugnserhöhung leid. Sie können ja an ihrem Leistungsbezug nichts ändern, sei es durch Alter, Krankhet etc.

Aber beim gemeinen SGB II Beziehr sag ich mal so, wenn Dir diese Leistung nicht reicht, dann such Dir eine Arbeit. Ich weis selber wie schwer es ist eine zu finden. Aber ich war dann auch so das ich auch 450 Euro Jobs angenomen habe, ehe ich nichts habe. Und so lange sich ein SGB II Empfänger noch zu schade ist für einen 450 Euro Job sein kann, scheint doch der Regelbedarf zu genügen.

Mir ist klar das viele jetzt sagen werden dasist eine andere Zeit. Aber meine Eltern hatten keien Wahl hinsichtlich ihres Lohnes. Sie hatten nur die Wahl arbeiten, mit dem Geld was man verdient auskommen oder gar nicht arbeiten gehen, aber auch kein Geld bekommen und somit die Familie gar nicht ernähren können.

Wollte ich nur mal angemerkt haben.

Angela
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Re: Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 06.10.2016, 11:01

Moin, Moin LieblingsAngie,

Du nun schon wieder. Deine Antworten sind im höchsten Maße befremdlich..............
Mir reichen und reichten die Regelsätze noch nie, weil wir vom Staat beschissen wurden
und noch heute werden. Wenn ich Deppen nehme, wie die Bezieher beider Leistungen
der Sozialhilfe und unserem Wahlvolk nehme, muss ich mich nicht wundern, wenn diese
Leistungen gezahlt werden. Kämpfe trägt man auch noch im Jahr 2016, wie zu Zeiten
der Weber Aufstände in Schlesien auf der Straße aus und nicht vor der Glotze mit
Gersten-Kaltschale und Pringles.

Wenn Du nun schreibst:
<Aber beim gemeinen SGB II Bezieher sag ich mal so, wenn Dir diese Leistung nicht reicht,
dann such Dir eine Arbeit.
Liebe Angie Nachdenken löst manches Problem. Eine Lösung und zwar die aller aller
Schlechteste bietest du mir an und zwar Arbeit.

Mit Arbeit hat man Geld aber keine Zeit. Ohne Arbeit hat man Zeit aber kein Geld.
Erwachsensein ist ein Systemfehler.

Das scheinst Du nicht zu begreifen. Total von Dir enttäuscht bin.

Liebe Grüße
Rolf

Mal im ernst Angie, Wir brauchen einen Mindestlohn von 11,60€, wie ich schon mehrfach
betonte. Wer sich die Menschen, die einer Tätigkeit nachgehen, sich in diesem Punkt
nicht engagieren, bekommen sie ihre Löhne nie aus dem Keller.
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Re: Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 06.10.2016, 13:16

Hallo CuttySark,

eigentlich dürftest Du mich schon lange genug kennen, Ansonsten würdest Du meine Antworten nicht befremdlich finden. Warum ist Arbeit das schlechtest was ich Dir als Lösung anbieten kann? Früher gab es keine direkten Sozialleistungen und die Menschen waren drauf angewiesen eine Arbeit zu habe damit sie Geld zum Leben haben. Da wärest Du glücklich gewesen wenn ich Dir das als Lösung anbiete.

Selbstverstänlich gebe ich Dir recht wenn Du sagst, der Mindestlohn müsste angehoben werden, damit der Arbeitslohn für einen Volllzeitarbeiter so aussieht das er austeigen kann aus dem ALG II Bezug. Diese Lösung, neben Arbeit, finde ich richtg und toll.
Aber so ist es wirklich kein Wunder wenn keiner mehr arbeiten gehen möchte, wenn Sozialleistungen höher sind als wenn ich arbeiten gehe. Da gebe ich Dir auch recht. Da ist dann schon der richtige Schritt das de Regelseitung nicht mehr so angehoben wird.

Normalerweise soll ja zumindestens für die SGB II Empfänger das nur eine Notlösung sein und das Notwendigste abdecken. Das Notwendigste wäre für mich Wohnung, Essen und Trinken sowie Bekleidung und Körperpflege. Das ALG II soll ja nicht dazu dienen das Du noch ins Theater etc kannst. Wenn es so wäre, würde sich jeder AN benachteiligt fühlen der sich das trotz Arbeit nicht leisten kann.
Eine verwitwete Bekannte von mir denkt schon drüber nach ob sie nicht dafür sorgt das sie ihre Arbeit verliert um in den Genuss von ALG II zu kommen. Auf ihrer Arbeit hat sie mit etlcihen ALG II Empfängern zu tun die klarmachen wieviel sie sich trotz ALG II leisten können und wie doof man doch sein könnte zu arbeiten. Das kann es aber auch nicht sein. Umgekehrt wäre es richtiger.

Im übrigen kenne ich einige Arbeitsstellen die trotz Ausschreibung nicht besetzt werden, warum auch immer. Aber auch das hilft nicht. Die jeweiligen AG erhöhen deshalb nicht die Vergütung der Arbeitsstelle. Entweder bleibt sie unbesetzt oder muss dann von den anderen Arbeitskräften mit übernommnen werden.

Wie gesagt, es müsste aber eien andere Lösung für die SBG XIII Empfänger geben. Im Unterscheid zu den SGB II Leuten können und sollen sich diese ja nichts mehr dazuverdienen. Da sollte denn der Regelbedarf doch etwas höher ausfallen.

Angela
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sallyX
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Re: Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Ungelesener Beitragvon sallyX » 06.10.2016, 13:27

Das mit dem SGB XII sehe ich auch so, denn ich weiß nicht womit ich das verdient habe krank SO leben zu müssen.

sally

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Re: Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 06.10.2016, 13:34

Moin, Moin sallyX,

worin besteht der Unterschied von Menschen zwischen dem ALG II und dem SGB XII?
Warum meinst Du die Gruppe der SGB II Bezieher hätte keinen höheren Regelsätze
verdient? Du weilst schon so lange unter uns und dann diese Aussage? Das ist mir
ehrlich gesagt völlig unverständlich.

Natürlich triff einige Bezieher des SGB II Schuld aber das ist im SGB XII nicht anders.

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Re: Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 06.10.2016, 13:47

Hallo CuttySark,

und zwar mache ich deshalb den Unterschied weil die ALG II Empfänger arbeitsfähig sind und dadurch auch in die Lage versetzt werden, sofern sie eine Arbeit suchen und finden, nur teilweise bzw. gar keine Sozialleistungen beziehen zu müssen.

Die SGB XIII Empfänger sind eben nicht (mehr) oder nur sehr eingeschränkt arbeitsfähig und sind auf Grund fehlender anderer Leistungen bzw. zu niedriger Rente auf diese Leistung angewiesen. Selbst wenn sie arbeiten, würde sie der Arbeitsumfang den sie in der Lage sind zu arbeiten nicht aus dem Sozialleistungsbezug zu bringen.

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Teller

Re: Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Ungelesener Beitragvon Teller » 06.10.2016, 14:46

Sehe es genau so wie Angela, die dauerhaft Erwerbsunfähigen sind von vornherein völlig chancenlos und werden sich nie was dazu verdienen können, SGBII-Empfänger jedoch haben im Prinzip jederzeit die Chance Arbeit zu finden. Neulich hatte ich im Briefkasten einen Flyer von DHL, die bieten Fahrern 11,98 Euro die Stunde, das sind 2.030 Euro Brutto im Monat, ist nicht besonders viel, aber in jedem Fall besser als Stütze.

Trotzdem ist das viel zu wenig was die Leute bekommen, auch SGBII. Wenn man bedenkt wie locker man mal eben hunderte Milliarden zur "Rettung der Banken" ausgegeben hat wird einem schlecht.
Zuletzt geändert von Teller am 06.10.2016, 14:50, insgesamt 1-mal geändert.

Angela1968
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Re: Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 06.10.2016, 14:56

Hallo Teller,

also ich z.B. habe jetzt einen Stundenlohn von 9 Euro, ab Januar 2017 werden es 9,50 Euro und würde mich freuen einen Job mit knapp 12 Euro die Stunde zu ergattern.

Wie man das als nicht besonderns viel nennen kann ist mir schleierhaft. Es gibt viele Lete die nur für den allgemeinen Mindestlohn von 8,50 Euro arbeiten und sich freuen das sie wenigstens für diesen Arbeiten dürfen. Würden die sagen, na das ist ja nict so doll, aber besseer als Stütze könnte ich das mehr verstehen.

Angela
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sallyX
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Re: Höhe der Regelleistung SGB II und SGB XII

Ungelesener Beitragvon sallyX » 06.10.2016, 15:03

CuttySark hat geschrieben:
Natürlich triff einige Bezieher des SGB II Schuld aber das ist im SGB XII nicht anders.


Was denn für eine Schuld?

sally


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