Kostenübernahme ärztliches Attestes

Notwendiger Lebensunterhalt, Regelbedarf, Inhalt der Regelsätze (§§ 27, 28 SGB XII)

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eule21
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Kostenübernahme ärztliches Attestes

Ungelesener Beitragvon eule21 » 02.02.2017, 16:17

Hallo liebe Mitglieder,

ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum sonst bitte ich um Entschuldigung, aber ich bin etwas verzweifelt.

Ich habe einen Brief von meinem zuständigen Sachbearbeiter bekommen mit der Aufforderung ein ärztliches Attest einzureichen bezüglich meiner Erwerbsfähigkeit. Dies habe ich gemacht und gleichzeitig um eine Kostenübernahme gebeten und die Quittung mit eingereicht.
Nun möchte der Sachbearbeiter, dass der zuständige Arzt die Kosten erklärt und wie sich zusammen setzen mit einer GOÄ Nummer.
Ich habe bei meinem Arzt angerufen und das erzählt und sie kennen diesen Vorgang nicht und wollte sich mit Ihm in Verbindung setzen aber wie es so ist geht keiner an ds Telefon. So wie der SB es fordert sind das ganz andere Richtlinien dieser GOÄ..

Hat irgendjemand Rat was ich tun kann? Ich weiß dass es nach § 65a SGB I Aufwendungsersatz mir das Attest zurück erstattet werden muss.

Das macht mich kirre :(

Ich danke schonmal für eure Antworten und Ratschläge

LG Eule

CuttySark
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Re: Kostenübernahme ärztliches Attestes

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 02.02.2017, 16:26

Moin, Moin eule21,

verstehe nicht, was Dich kirre macht. Der Sachbearbeiter soll den Arzt anschreiben und ihn um Stellungnahme bitten,
wenn er dazu Fragen hat. Der Arzt ist für seine Rechnungserstellung verantwortlich.

LG Rolf
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Heinrich
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Re: Kostenübernahme ärztliches Attestes

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 03.02.2017, 05:06

Hallo CuttySark,

CuttySark hat geschrieben:verstehe nicht, was Dich kirre macht.

zu wenig oder gar keine Empathie?

H.
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Re: Kostenübernahme ärztliches Attestes

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 03.02.2017, 05:22

Halo eule21,

die "GOÄ" ist die "Gebührenordnung für Ärzte". Darin ist festgelegt, wieviel Geld der Arzt für eine Leistung verlangen darf. Die Nummer, die der Sachbearbeiter fordert, ist so eine Art Artikelnummer aus der GOÄ, anhand deren man erkennen, welche Leistungsart berechnet wurde.

Versuche, diese Nummer von dem Attest-austellenden Arzt in Erfahrung zu bringen und teile sie bei Erfolg dem Sachbearbeiter mit. Das würde ich selbst zunächst versuchen.

Ansonsten hoffe ich für Dich, daß Du den Kostenübernahmeantrag für das Attest schriftlich gestellt hast und daß der Sachbearbeiter dementsprechend auch schriftlich reagiert. So ist die Forderung des JC's nach der GOÄ-Nr. wenigstens nachweisbar.

H.
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Re: Kostenübernahme ärztliches Attestes

Ungelesener Beitragvon Uwe Kruppa » 03.02.2017, 08:27

Hallo „eule21“…

Diesem Sachbearbeiter reicht offensichtlich eine Quittung nicht. Er will eine „richtige“ Rechnung.

Eine Rechnung und eine Quittung unterschieden sich dahingehend, dass eine Quittung den Empfang einer Leistung bestätigt, während eine Rechnung eine Übersicht der erbrachten Leistungen und der daraus resultierenden Kosten darstellt.

Eine Quittung gilt als „Privaturkunde“ und belegt eine Zahlung oder eine erbrachte Leistung und ist darüber hinaus ein Beleg dafür, dass der Aussteller der Quittung die damit einhergehende Erklärung erbracht hat. Derjenige, der eine Leistung in Empfang genommen hat, kann somit, vereinfacht gesagt, beweisen, dass er die daraus resultierenden Schulden beglichen hat. Auf eine Quittung gehört neben der Bestätigung der erhaltenen Leistung und einer ordnungsgemäßen Datierung auch die Unterschrift des Empfängers.

Rechnungen gegenüber dem Patienten müssen die in § 12 GOÄ geforderten Angaben enthalten.
Pflichtangaben nach § 12 Abs. 2 GOÄ
=> Datum der Erbringung der Leistung,
=> bei Gebühren die Nummer und die Bezeichnung der einzelnen, berechneten Leistung einschließlich einer in der Leistungsbeschreibung gegebenenfalls genannten Mindestdauer sowie den jeweiligen Betrag und den Steigerungssatz,
=> bei Gebühren für vollstationäre, teilstationäre sowie vor- und nachstationäre privatärztliche Leistungen zusätzlich den Minderungsbetrag nach § 6a,
=> bei Entschädigungen nach den §§ 7 bis 9 den Betrag, die Art der Entschädigung und die Berechnung,
=> bei Ersatz von Auslagen nach § 10 der Betrag und die Art der Auslage (Übersteigt der Betrag der einzelnen Auslage 26,56 Euro, ist der Beleg oder ein sonstiger Nachweis beizufügen.).

Du solltest den Arzt um eine Übersendung der Rechnung zur streitgegenständlichen Quittung bitten. Diese kannst Du dann deinem Sachbearbeiter weiterleiten.

Gruß
Uwe Kruppa
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Ungelesener Beitragvon Uwe Kruppa » 03.02.2017, 08:29

Heinrich hat geschrieben:Hallo CuttySark,

CuttySark hat geschrieben:verstehe nicht, was Dich kirre macht.

zu wenig oder gar keine Empathie?

H.

Hallo „Heinrich“…

Moderation: So langsam reicht es mir. Nicht nur, dass deine subliminalen Provokationen (mich) nerven. Sie bringen dem Fragesteller nichts und verwirren nur.
Lagere das bitte in einen anderen Teil des Forums aus, oder (besser) hör auf damit. Künftig werde ich solche Beiträge im Frage und Antwortteil des Forums ohne Nachfrage löschen.


Gruß
Uwe Kruppa

BTW…Antworten auf diesen Beitrag bitte nur im „Forum zum Forum“!!
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