Erstantrag Grundsicherung nach §41Abs.3 SGB XII

Notwendiger Lebensunterhalt, Regelbedarf, Inhalt der Regelsätze (§§ 27, 28 SGB XII)

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Harry
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Re: Erstantrag Grundsicherung nach §41Abs.3 SGB XII

Ungelesener Beitragvon Harry » 01.04.2017, 22:51

Hi,

das Schwärzen auf dem Kontoauszug kann das Amt erst richtig neugierig machen.

Was auch verdächtig ist, ist das du nicht die KdU (Miete) und vielleicht noch den Stromanteil an deine Tochter überweist sondern die ganze Sozialleistung.

Da könnte man denkten, dass ihr gemeinsam haushaltet, besser wäre es den restlichten Teil abzuholen.

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w12 hat geschrieben:Du bist Hauptmieter, Tochter Untermieterin, zahlst aber nicht direkt die Miete.

Normalerweise sollte der Hauptmieter zahlen, also müsste deine Tochter dir Geld überweisen.

P.S. Überweisen, damit was schriftliches hat.

brauni66
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Re: Erstantrag Grundsicherung nach §41Abs.3 SGB XII

Ungelesener Beitragvon brauni66 » 02.04.2017, 01:03

Es ist völlig unerheblich wer zahlt. Vor allen Dingen unter dem Aspekt das meine Tochter 50% selber zahlt.

Das hat über 7 Jahre niemanden vom JC intressiert
Auch nicht zu dem Zeitpunkt wo meine Tochter angefangen hat zu Arbeiten .Ja, und ich weiß das die beiden Behörden unterschiedlich Ticken .

Ein Verdacht ist ja lange noch kein beweis. Und ich hatte hier in dem Thread schonmal geschrieben das völlig problemlos belegbar ist das Miete gezahlt wird ( wurde ) . Mein Vermieter wird das sofort bescheinigen !

Und ich frage das jetzt hier nicht zum ersten mal ....!? Wie kann man darauf kommen wenn ich meiner Tochter mein ALG 2 überweise das sie mich Finanziell unterstüzt ??? "Wäre sehr nett wenn mir das mal jemand Detailliert erklären könnte".

Trotzdem THX für Deine Antwort @ Harry

Heinrich
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Re: Erstantrag Grundsicherung nach §41Abs.3 SGB XII

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 02.04.2017, 08:32

Hallo brauni66,

ergoogel Dir mal, was Dein P-Konto, wenn Du tatsächlich eines hast, alles kann. Dann hat sich eine Hälfte Deines Problems aus meiner Sicht erledigt ;)

Und bei dem Termin erklär' doch einfach, warum Du das ALG 2 bislang auf das Konto deiner Tochter überwiesen hast. So wie Du es hier getan hast. Dann sollte sich meiner Einschätzung nach auch das Problem erledigt haben. und Du mußt nichts auschwärzen.

H.
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Re: Erstantrag Grundsicherung nach §41Abs.3 SGB XII

Ungelesener Beitragvon w12 » 02.04.2017, 11:41

Hallo brauni66

Das ist doch ganz einfach.

Alles läuft über das Konto der Tochter.
Ob sie für dich 400 Euro oder 600 Euro abhebt, das ist doch nicht nachvollziehbar.
So würde ich das auch sehen, da es der Lebenserfahrung entspricht.
Wenn Kinder ihre Eltern unterstützen finde ich das richtig.

Auch im SGB XII sollte der Begriff “Geldeswert“ nicht mehr auf Geschenke angewendet werden dürfen.
Das ist aber egal, da die Vermutung offiziell nicht greift.

Das Schwärzen der Auszüge, wobei ich ja den Betrag ersehen kann, erweckt sofort ein Misstrauen.
Warum nicht einfach die “Wahrheit“ erzählen.
Dann werden doch die Zusammenhänge klar.

Wohngemeinschaft, dabei denke ich an einen Zusammenzug in eine entsprechende Wohnung, getrenntes Wirtschaften etc..
Nach der Rechtsprechung im SGB II ist bei einer Wohngemeinschaft für jede Person die Angemessenheit bis zur Grenze eines 1-Familienhaushalts zu gewähren.
50% der Miete bedeutet also zunächst mal nichts.

Andere Möglichkeit, es ist der elterliche Haushalt, das Kind ist jetzt berufstätig und, da über 25 Jahre, fällt aus dem Bezug heraus.
Zum 01.07.2017 werden Änderungen bzgl. der Miete umgesetzt (§ 42a SGB XII).
Deshalb empfehle ich, einen schriftlichen Untermietvertrag zu erstellen.

Girokonto: Stichwort “eigene Rechnung“!

Ausgangsfrage war das Schwärzen des Überweisungsempfängers.
Das ist rechtlich nicht mit Datenschutzgründen zu belegen und deshalb sehe ich hier einen Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht.

Gruß
w12
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Re: Erstantrag Grundsicherung nach §41Abs.3 SGB XII

Ungelesener Beitragvon brauni66 » 02.04.2017, 16:06

Hi ,

Zu Heinrich : Unterschwellige Unterstellungen von wegen ....***wenn Du tatsächlich ein P-Konto hast*** kann man sich sparen ! Was sollte mich denn motivieren hier Fakten zu erfragen um Antworten zu bekommen mit denen ich dann nichts anfangen könnte weil das was ich frage nicht stimmt!!!
Würde ja einem Lungenarzt auch nicht erzählen das ich nicht Rauche obwohl es 2 Schachteln sind. Kopfschüttel .

Auf meine oben gestellte Frage : ***Wie kann man darauf kommen wenn ich meiner Tochter mein ALG 2 überweise das sie mich Finanziell unterstüzt ??? "Wäre sehr nett wenn mir das mal jemand Detailliert erklären könnte".*** gab es auch keine Anwort. Lieber die unterschwellige Unterstellung . :(

Was w12 schreibt von wegen das das ganz einfach ist , kann ich auch nicht nachvollziehen. Ob Lebenserfahrung beim JC oder beim Soz. relevant ist wage ich zu bezweifeln. Eine detalierte Erklärung wo zb im Gesetz steht das meine Tochter mich unterstüzt weil ich ihr mein ALG 2 überweise gibt es nicht.

Zum leidigen Thema schwärzen wo nur noch ihr drueber schreibt hat nichts mit " unwahrheit " zu tun. Meine intension war halt Datenschutz. Man findet zum Teil schon die Möglichkeit das man sachen schwärzen kann, zumindest Ausgaben. Bei Kontobewegungen die als guthaben zu erkennen sind leuchtet mir das schon ein .Nur weil man schwärzt lügt man nicht !!!!!!!

Wann würde man denn die HzL kürzen? Wenn man was überweist oder wenn man Geldeingänge auf dem eigenen Konto zu verzeichnen hat. Ich glaube es lässt sich leichter erklären warum ich es meiner Tochter überweise wie umgekehrt. ( problematik mit meinem konto wegen unwissenheit des p-kontos ). Wenn du das bis jetzt immer noch nicht verstanden hast dann tut es mir Leid. Mir jetzt immer wieder und wieder zu erzählen das man das nicht nachvollziehen kann entbehrt jeglicher Grundlage obwohl ich mich diesbezüglich auch schon per pn und auch öffentlich erklärt habe.

Aber vielleicht wird mir ja am Montag erzählt von dem Sachbearbeiter das mir teilweise Leistung verweigert wird weil ihm seine Lebenserfahrung sagt das meine Tochter micht unterstützt. LoL !

In diesem Sinne danke für die antworten , wobei ich auf einige Kommentare verzichten könnte. Es brauch sich niemand mehr die Mühe machen hier noch was zu schreiben . Es ist alles gesagt.

Gruß

w12
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Re: Erstantrag Grundsicherung nach §41Abs.3 SGB XII

Ungelesener Beitragvon w12 » 02.04.2017, 16:50

Hallo brauni66

Nur zum Abschluss.

Alles läuft über das Konto der Tochter.
Ob sie für dich 400 Euro oder 600 Euro abhebt, das ist doch nicht nachvollziehbar.
So würde ich das auch sehen, da es der Lebenserfahrung entspricht.
Wenn Kinder ihre Eltern unterstützen finde ich das richtig.


Vielleicht drücke ich mich nicht richtig aus.
Damit ist nicht ausgesagt, dass dem so ist, sondern so könnte es sein, ohne das es geprüft werden könnte.
Es bedeutet auch nicht, dass dir etwas gekürzt werden kann.
Und ja, wenn die finanziellen Möglichkeiten da sind, dann unterstützt man sehr oft seine Kinder oder die Kinder ihre Eltern.

Aber vielleicht wird mir ja am Montag erzählt von dem Sachbearbeiter das mir teilweise Leistung verweigert wird weil ihm seine Lebenserfahrung sagt das meine Tochter micht unterstützt. LoL !


Wenn er das macht, dann ist das rechtswidrig.

Aber glaube mir, es gibt viele Menschen, die lachen nicht, sondern weinen, wenn ihnen gesagt wird, dass die Hilfe verweigert wird.
Es bleibt dir unbenommen, deine Meinung über den Datenschutz beim Amt durchzusetzen.

Gruß
w12
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