sozialfall nach sscheidung

§§ 68 ff SGB XII Umfang der Leistungen, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, Altenhilfe, Blindenhilfe, Hilfe in sonstigen Lebenslagen, Bestattungskosten...

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CuttySark
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 17.03.2018, 13:27

Hallo Angie Du meine Herzallerliebste,

mit Dir bekomme ich so langsam aber sicher die Krise. Du solltest aufmerksam lesen. Er zahlt Unterhalt für 3 Kinder und es war eine freiwillige Vereinbarung. bnl6666 sagt, die sei ihm aufgeschwatzt worden, wobei "Dummheit" eine große Rolle spielen dürfte. Aus psychischer Not in dieser Situation Schitte gebaut und seinen drei Kindern gegenüber versagt zu haben, unterschrieb er.

Wenn Du nun schreibst: <nicht mehr arbeiten gehen wäre in meinen Augen erst mal keine Lösung>, dann hast Du völlig Recht aber
bnl6666 ist nicht psychisch erkrankt und Dein Vorschlag ist kontraproduktiv weil sich an der Grundkonstellation nichts ändern würde. Er bezieht weiterhin 6 Wochen seinen Lohn und danach wird diese noch verkürzt, so dass seine Not größer wird. Der Arbeitgeber kann ihn deshalb nicht kündigen, es sei denn das bnl6666 mehrfach Anlass dazu gegeben hat. Wäre es so, würde sich bnl6666 selber ins Knie schießen ob des zu erwartenden Zeugnisses. Da wäre ein Strick um den Hals der schnellere Weg der Abhilfe.

Du hast, sei mir bitte nicht böse, den Beitrag nicht richtig konsequent durchdacht.

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Lösungen!

LG Rolf
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Angela1968
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 17.03.2018, 13:47

Hallo CuttySark,

gerade wenn Kindesunterhalt zu zahlen ist wäre ich auch vorsichtig mit solchen Vorschlägen. Denn kommt ihm der Gesetzesgeber darauf das er sich erst auf eine solche großzüige Unterhaltszahlung geeinigt hat und sich dann absichtlich hilfebedürftig gemacht hat dürfte das ein Straftatbestand sein.

Auch wenn Du Probleme mit meinem Lösungsvorschlag hast, finde ich den dann besser. Du schreibst richtig das der TE nicht psychisch erkrankt ist. Aber sag doch mal ehrlich, eine gescheitete Ehe, Existenzangst wegen der doch sehr großzügigen Unterhaltvereinbarung können ein doch aber psychisch so fertig machen das man am Ende doch psychsch krank wird und es dann fraglich ist ob man jemals wieder arbeiten gehen kann vor lauter Existenzangst. Und wenn das eben nicht sicher ist, muss der AG entsprechend handeln

Ok, Du hast Recht, die ersten 6 Wochen wären also gehupft wie gesprungen. Aber dann muss er auf Grund seiner veränderten Einkommenssitution mitteilen das er nun nicht mehr in der Lage ist so großzgig Kindesunterhalt zu zahlen. Das muss e ja dann auch wenn er ALG I bzw. dann auch ALG II bezieht.Denn vom ALG I bzw. ALG II wird er erst recht nicht in der Lage sein diesen hohen Unterhalt zu zahlen.

So hatte ich mir das gedacht. Evtl. denke ich ja falsch. Aber letzendlich muss ja der TE entscheiden welchen Weg er geht.

Eine andere Überlegung wäre ja auch , da er ja nicht nach Düsseldorfer Tabelle zahlt, sondern mehr ob er nicht daavon nachträglich zurücktreten kann mit der Begründung das er das mit seinem derzeitigen Gehalt/Lohn nicht zahlen kann und er bei der Vereinbarung durch die Scheidung psychisch nicht auf der Höhe war. Das wäre natürloc die ehrlichste Lösung.

Angela
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CuttySark
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 17.03.2018, 16:59

Hallo Angie,

ich finde es toll, wenn Du einen neuen Vorschlag einbringst, der aber wieder nicht zu Ende gedacht ist. Natürlich belasten Trennungen menschliches Leben und vermutlich dürfte bnl6666 auch, wenn es für ihn unbemerkt abläuft erkrankt sein. Nur ist dieser Weg kontraproduktiv.

Wie immer die Berechnung zu Stande kam ist Sie falsch, deshalb braucht er den Umweg nicht über die Krankheit zu machen und geht den direkten Weg der anwaltlichen Beratung, der mit Erfolg beschieden sein muss.

NUR FÜR DEN NOTFALL IST PLAN B DA, DER GARANTIERT KLAPPT.

LG Rolf
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soehnke
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon soehnke » 14.05.2018, 15:51

Da ist aber gewaltig etwas schief gelaufen?!
Das kann doch nicht sein, dass ein Mensch von nur 300(!!!!)Euro leben soll!
Miete, Nebenkosten (Müllentsorgung, Hausmeister, Wasser etc.), Lebensmittel, Fahrgeld, private Versicherung (Normalerweise bist du unter 18 Jahren bei deinen Eltern mitversichert. Das gilt auch, wenn du über 18 Jahre bist und deine erste Berufsausbildung machst. Bist du über 18 Jahre und nicht mehr in der Ausbildung, gibt es zwar keine privaten Versicherungen, die man haben muss. Aber es lohnt sich ernsthaft über irgendwelche Risikolebensversicherungen etc. nachzudenken (kannt dir ENTFERNT hier was dazu durchlesen und dich informieren). So, dazu kommen noch Handy/Internet/Telefon, Rundfunk- und Fernsehbeitrag. Und bei all dem lassen wir die Freizeit (die sich eigtl jeder Mensch verdient) außen vor. Das ist also schlichtweg unmöglich, dass ein Vollzeit tätiger Mensch so viel seines Gehalts abgeben muss. Ein neuer Anwalt muss her. Das persönliche Gespräch mit der Ex würde ich auch suchen. Das kann ja nicht sein, dass ein Mensch so "herzlos" ist !

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