Eingliederungshilfe-Empfänger; Wechsel PKV in GKV

§§ 68 ff SGB XII Umfang der Leistungen, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, Altenhilfe, Blindenhilfe, Hilfe in sonstigen Lebenslagen, Bestattungskosten...

Moderator: Regelteam

Altes Ehepaar
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 1
Registriert: 24.02.2017, 17:04
Bewertung: 0

Eingliederungshilfe-Empfänger; Wechsel PKV in GKV

Ungelesener Beitragvon Altes Ehepaar » 24.02.2017, 17:18

Wertes Forum,
unser volljähriger, psychisch behinderter Sohn erhält Eingliederungshilfe (SGB XII; stationär).
Als Eltern zahlen wir einen entspr. Unterhaltsbeitrag(Pauschalbetrag) an den Sozialleistungsträger; darüber hinaus ist unser Sohn immer noch durch uns privat krankenversichert (d.h. Beihilfe + PKV).
Da uns altersbedingt der erhebliche "Verwaltungsaufwand",- auch psychologisch-, immer mehr belastet, stellt sich die Frage nach der Möglichkeit des Wechsels unseres Sohnes in eine gesetzliche Krankenkasse(er war noch nie in einer GKV)!?
Folgende Fragen dazu:

• Beantragt der Sozialleistungsträger oder unser Sohn eine entspr. GKV-Aufnahme, oder gilt das Verfahren im Rahmen der Gesundheitshilfe?
• Welche weiteren Kosten kämen im Rahmen der Unterhaltspflicht zusätzlich auf uns zu; z. B. Überleitung der GKV-Beitragskosten etc.?
• Welche Nachteile hätte unser Sohn in einer GKV (Zuzahlungen etc.)?
• Gibt es erfahrungsgemäß irgendwelche Besonderheiten/Auswirkungen, die ich noch nicht bedacht habe?

Auf Grund eines etwas gestörten Vertrauensverhältnisses zu dem betroffenen Sozialleistungsträger möchten wir uns nicht hinsichtlich o.a. Fragen an diesen wenden.
Für jegliche Antwort/ jeglichen Hinweis wären wir sehr dankbar!
Altes Ehepaar

CuttySark
Aktiver Nutzer
Aktiver Nutzer
Beiträge: 1622
Registriert: 25.05.2016, 19:16
Bewertung: 13
Bist du mit den Regeln des Forums einverstanden?: Ja
Wohnort: Brunsbüttel

Re: Eingliederungshilfe-Empfänger; Wechsel PKV in GKV

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 24.02.2017, 20:39

Guten Abend Altes Ehepaar,

eine für Sie schwierige Situation, die immer schwieriger wird, je älter Sie werden oder wenn einer von Ihnen
selber schwer erkrankt oder stirbt.

Bei Ihren Angaben möchte ich Ihnen keinen Rat erteilen, weil in meinen Augen zu viele offene Fragen im Raum
stehen. Deswegen würde ich mich in fachlich versierte Hände begeben. Sie müssen qualifiziert beraten werden.
Dazu gehört unter Umständen, dass ein Betreuer für Ihren Sohn bestellt wird, der Ihr Vertrauen hat. Egal ob es
ein weiteres Familienmitglied, ein Verwandter oder öffentlich bestellter Betreuer ist.

Vor allem würde ich davor warnen ohne qualifizierte Beratung die Versicherung zu verändern, weil Verträge in
der PKV vielfach bessere Leistungen haben, wie in der GKV. Bitte überlegen Sie sich mit wem Sie die Vorgänge
besprechen. Mir fallen spontan Verbände ein wie SoVD oder VDK und natürlich die kirchlichen Organisationen wie
Innere Mission und Caritas.

Wenn Sie Frage haben schreiben Sie uns bitte wieder an.

Liebe Grüße
Rolf
Ich bin Laie.
Die von mir gemachten Äußerungen und Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider und stellen auch keine Rechtsberatung dar oder ersetzen eine solche.


Zurück zu „Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten“