Mehrbedarf oder Sonderbedarf

§§ 68 ff SGB XII Umfang der Leistungen, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, Altenhilfe, Blindenhilfe, Hilfe in sonstigen Lebenslagen, Bestattungskosten...

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Blauerblitz
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Mehrbedarf oder Sonderbedarf

Ungelesener Beitragvon Blauerblitz » 31.03.2017, 11:03

Hallo ihr lieben Mitleser/rin,

Teil 1-2 sehe unten Inkontinenz

ich bin 29 Jahre alt und habe eine Zeit Rente aufgrund einer schweren Chornischen Erkrankung.
Daher bekomme ich aufgestocktes Grundsicherung.

Nun kann ich aufgrund meiner Chronischen Krankheiten viele Rezeptpflichtigen Medikamente nicht einnehmen.

Daher verschreibt mein Fach Gastro Privat (grüne Rezepte) weil ich die Rote Medikamente Rezepte Nicht vertrage.

Daher entstehen mir eine Menge Monatliche Kosten die, die Grundsicherung nicht anerkennt.

Es ist schon so weit das ein Klage verfahren lauft.

Ich habe schon alles in Web / Internet durchsucht und habe nur dies gefunden

Sonderbedarf für Arzneimittel für Grundsicherungsempfänger
Link http://www.forum-sozialhilfe.de/phpBB3/ ... php?t=5585 Ist von dieses Forum

Mein Fach Arzt hat ein Attest geschrieben dies reicht aber nicht aus, nun suche ich für den Gericht Termin Unterlagen,
damit ich weiter kommen und damit der Richter dies besser Nachvollziehen kann.

Teil 2-2
Ich leide Zusatzloch noch eine Stuhl & Harn Inkontinenz Daher muss ich Komplett alle meine Inkontinenz Pflege Produkte selber bezahlen,
daher versuche ich das selbe wie oben

Daher entstehen mir auch hohe Wasser Kosten, weil ich an Chronischen Durchfallen leide.


Ich bin für jede Hilfe sehr dankbar.


Mit freundlichen Grüßen

Blauerblitz
Zuletzt geändert von Blauerblitz am 31.03.2017, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.

Phil.1977
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Re: Mehrbedarf oder Sonderbedarf

Ungelesener Beitragvon Phil.1977 » 31.03.2017, 13:08

Hallo!

Zu Teil 2/2 (Inkontinenz)

Du hast einen Anspruch auf eine abweichende Regelsatzfestsetzung gemäß § 27a Abs. 4 Nr. 2 SGB XII.

(4) Im Einzelfall wird der Regelsatz abweichend von der maßgebenden Regelbedarfsstufe festgesetzt (abweichende Regelsatzfestsetzung), wenn ein durch die Regelbedarfe abgedeckter Bedarf nicht nur einmalig, sondern für eine Dauer von voraussichtlich mehr als einem Monat

1. (...) oder
2. unausweichlich in mehr als geringem Umfang oberhalb durchschnittlicher Bedarfe liegt, wie sie sich nach den bei der Ermittlung der Regelbedarfe zugrundeliegenden durchschnittlichen Verbrauchsausgaben ergeben, und die dadurch bedingten Mehraufwendungen begründbar nicht anderweitig ausgeglichen werden können.


Wenn Du Deine Behauptungen fundiert belegst, ein ärztliches Attest über die Inkontinenz und ggf. die Notwendigkeit der Inkontinenz-(Pflege-) Produkte, aber auch der sonstigen Hilfsmittel (Inkontinenz-Vorlagen, Windeln etc.) sollte ausreichen, dann ist ein entsprechender Antrag, der die vier Tatbestandsmerkmale abdeckt, zweifelsohne begründet und müsste positiv beschieden werden.

Gruß
P.
Zuletzt geändert von Phil.1977 am 31.03.2017, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
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