sozialfall nach sscheidung

§§ 68 ff SGB XII Umfang der Leistungen, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, Altenhilfe, Blindenhilfe, Hilfe in sonstigen Lebenslagen, Bestattungskosten...

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bnl6666
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sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon bnl6666 » 16.03.2018, 12:27

hallo,vielleicht kann ich hier hilfe bekommen was ich tun kann.
Ich verdiene rund 1400 EUR und arbeite vollzeit.
durch die scheidung muss ich meiner frau knappe 1000 EUR zahlen.
momentan zahlen meine eltern miete,auto etc. bald ist deren Geld aber auch aufgebraucht.
welche möglichkeiten habe ich hier staatliche unterstützung zu bekommen.
Ich wäre dankbar wenn das anliegen des Posts beachtet wird und nicht "geh mehr arbeiten" kommt.
zu erwähnen wäre vielleicht noch das ich zusätzlich als Pflegeperson für meine Tante eingetragen bin und hier auch täglich helfe.
vielen dank im vorraus

Angela1968
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 16.03.2018, 13:34

Hallo,

von wem hast Du die Info das Du Deiner Frau 1.000 Euro zahlen sollst/musst. Und warum muss nach der Scheidung immer noch Unterhalt gezahlt werden? Ich knne das nur in der Zeit wo die Scheidung läuft bzw. wenn nach der Scheidung noch Unterhalt gezahlt werden musste,war der Geschiedene nicht in der Lage durch bestehende Schwerbehinderung selbst zu arbeiten.

Hier mal ein Link zum Thema:
https://www.scheidung.de/nachehelicher-unterhalt.html

Aus dem Link herauskopiert:
Der unterhaltspflichtige Partner darf einen bestimmten Betrag, seinen persönlichen Selbstbehalt, für sich selbst beanspruchen. Er beträgt derzeit 1.200 Euro (Stand 1.1.2017).


Angela
Zuletzt geändert von Angela1968 am 16.03.2018, 13:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Heinrich
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 16.03.2018, 15:01

Hallo bnl6666,

mußt Du 1.000 € einmalig an Deine geschiedene Frau zahlen oder monatlich? Ich tippe mal auf Letzteres.

In diesem Forum bist Du falsch, da es hier um Sozialrecht geht. Ich empfehle Dir ein Forum für Familienrecht bzw. gleich einen Fachanwalt für diese Rechtsgattung.

Der sollte Dein Problem klären!

H.
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 16.03.2018, 16:00

Hallo bnl6666,

wie kommst Du auf die Schnapsidee 1.000 € an Unterhalt zahlen zu müssen? Diese Information ist Unfug oder aber Du verschweigst und ganz wesentliche Dinge.

Vermögen / Kinder / 1.400 € Nettogehalt ist schon mit der neuen oder alten Steuerklasse gerechnet? / Was kannst Du absetzen?

Zuerst müssen Deine Eltern aufhören Dich zu alimentieren. Ich muss es so formulieren und nicht anders: Den Darlehnsvertrag den Du mit Deinen Eltern gemacht hast wurde nur gemacht, weil der angebliche Unterhalt Deiner Frau von 1.000 € von den Eltern zurückgefordert wird und dies nicht eine vorzeitige Erbauszahlung ist. Nur zur Anmerkung für Dich. Darlehnsverträge dürfen nicht nachträglich gemacht werden. Einige Schlaumeier wollen betrügen, was Du nicht willst.

Einen ersten Überblick bekommst Du durch einen Unterhaltsrechner. Ich stelle Dir hier einen ein obwohl der Betreiber des Forums das nicht gern mag.
Ich kenne diesen Anwalt nicht und kann logischerweise dazu nichts sagen. Entscheidend ist nur, dass Du weißt, was Du wirklich über den Daumen gepeilt zahlen müsstest. Selbstbehalt in der Sozialhilfe rund 800 € plus Fahrtkosten um zur Arbeit zu kommen.

https://www.scheidung.org/tools/

Dann wäre logischerweise zu fragen, was mit Deiner ehemaligen Herzallerliebsten ist? Verdient sie selber? Melde Dich gern wieder.

Gruß
Rolf
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon bnl6666 » 17.03.2018, 09:16

beim scheidungstermin wurde dies so festgesetzt,meine anwältin riet mir dem zuzustimmen,es war quasi ein vergleich und aus dem komme ich nicht mehr raus.und ich bin zu meinen eltern weil ich schlicht und einfach ab januar 2018 nicht mehr in der lage war miete,auto,strom zu zahlen.
da ist nichts verheimlicht worden oder anders beschrieben.
ich habe das Gefühl einfach eine verdammt unwillige anwältin gehabt zu haben.
Sie hat mir auch abgeraten den haustand aufzuteilen,hat alles meine Frau behalten auto ebenso.
das einzige was mir zugesprochen wurde war ein teil ihrer rente.
ich musste für ein jahr ausziehen in ein miniappartment (nach einem jahr kannst du wiederkommen) in der zeit hatte sie mein ganzes gehalt,ich hatte auch da 300 eur zum leben,hab es aber so hingenommen und nach einem jahr sagte sie dann das sie die scheidung eingereicht hat.

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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon bnl6666 » 17.03.2018, 09:18

achja es ist kindesunterhalt für 4 kinder,die frau arbeitet auch und verdient ca 1200 EUR

Heinrich
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 17.03.2018, 09:27

Hallo bnl6666,

ich bin zwar kein Scheidungsexperte :mrgreen: aber bei Dir scheint einiges schief gelaufen zu sein.

Laß' Dich mal dringend vor Ort rechtlich beraten!

Ich bin ziemlich sicher, daß Du von 1.400 € keine 1.000 € abgeben mußt. Vielleicht formell (anspruchsmäßig), praktisch jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht ...

Viel Erfolg

H.
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 17.03.2018, 11:02

Hallo bnl6666,

das hast Du uns aber einiges verschwiegen vermutlich aus Unwissenheit. Will Dir keine böse Absicht unterstellen. Nun sofort zum Anwalt und den Vertrag prüfen lassen. Geht die Prüfung nach hinten los, was in meinen Augen nicht nicht passieren kann, dann gehst Du folgenden Weg:

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Lösungen!

Du bereicherst sich an der Firmenkasse, meldest das Deinem Chef und bittest um harte Bestrafung und weil Du nicht die Einschaltung der Polizei willst unterschreibst Du den Aufhebungsvertrag. Das bringt Dir 3 Monate Sperre über die Du Dich amüsieren kannst, denn im Monat Nr. 4 erhältst Du 416 € Regelsatz plus KDU. Ausrechnen musst Du das selber, da mir keine Angaben über Deine Warmmiete vorliegen. Du lässt Dir ein gutes Arbeitszeugnis ausstellen und fertig............. so ist Dir ein normales Leben möglich, bei dem Du den Gürtel zwar enger schnallen musst, aber ein Krösus im Vergleich zu jetzt bist und Deine Eltern nicht mehr in Anspruch nehmen musst.

GANZ, GANZ, GANZ WICHTIG

Zuerst Weg Nummer 1 gehen und Dich anwaltlich beraten lasse und nur dann handeln, wie ich es beschrieb. Du musst Dir keine Sorgen machen wegen des Diebstahl. Du zeigtest sofort Reue, das haben noch nicht einmal kriminelle wie Graf Lambsdorff, Walter Laisler-Kiep gemacht oder die ganzen Betrüger mit den Doktortiteln gemacht.

Ich habe nur eine persönliche Bitte an Dich. Nimm eine Kamera mit zum Besuch Deiner Gattin um ein neues schönes Bild von ihr zu bekommen, wenn Du ihr die Mitteilung machst. Was wird die sich freuen.................. und diesen Augenblick solltest Du festhalten. Auch Du bist noch heute in der Lage Deine Gattin zu überraschen, dass mein Lieber versichere ich Dir.

LG Rolf
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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon Elfriede » 17.03.2018, 11:47

Ja Hallo bni.
Na. Ja. Da. wirst du aber tüchtig abgezockt. Ja Rache ist sehr bitter
Hier hilft nurnoch nicht mehr arbeiten gehen,und von Sozialhilfe leben
Das würde ich Ganz. Hart
durch ziehen.
Rolf hat da vollkommen recht.
Gruss Elfriede

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Re: sozialfall nach sscheidung

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 17.03.2018, 12:08

Hallo Leute,

nicht mehr arbeiten gehen wäre in meinen Augen erst mal keine Lösung. Hier hilft nur ein Anwalt der das Ganze (noch mal) auf Richtigkeit überprüt. Denn nach seinen Angaben vrdient die Frau 1200 Euro und er 1400 Euro. Also wo soll da noch Trennungsunterhalt in der Höhe herommen. Kndesunterhalt wird nach der Düsseldorfer Tabele berechnet. Aber das dürfte auch keine 1.000 Euro ausmachen.

Gut, sollte der Anwalt das selbe feststellen, könnte ich mir durchaus vorstellen das sich der TE erstmal sehr lange wegen seiner angeschlagenen Psyche krankschreiben lassen muss. Sollte der AG ihn dann deshalb kündigen bekommt der TE sofort ALG I ohne Sperre. Denn er kann ja nichts dafür wenn der AG ihn kündigt. Anders ist das beim Aufhebungsvertrag.

Angela
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