Schwanger, Schulden, keine Wohnung

§§ 68 ff SGB XII Umfang der Leistungen, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, Altenhilfe, Blindenhilfe, Hilfe in sonstigen Lebenslagen, Bestattungskosten...

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MDC
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Schwanger, Schulden, keine Wohnung

Ungelesener Beitragvon MDC » 26.04.2019, 01:45

Guten Abend,
wir sind im 8. Monat schwanger und haben derzeit noch zwei Wohnsitze. Einmal die 1-Raum Wohnung meines Mannes, die er zum 01.06. gekündigt hat und einmal ein Durchgangszimmer mit ca 12m² bei meiner Mutter. Wir sind seit Kenntnis der Schwangerschaft auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung, was sich als sehr schwierig erweist. Wir arbeiten beide für den Mindestlohn, für einen WBS hat es laut Amt aber nicht gereicht. Mein Arbeitsvertrag läuft zum Ende des Monats aus, der meines Mannes zum 15.05.2019. Wir hatten die Möglichkeit diesen zu verlängern, da aber die versprochenen Leistungen nach der Verlängerung nicht wie nach vorheriger Absprache garantiert werden können (Aufstieg zum Teamleiter für meinen Mann und Senior Agent für mich + Gehaltserhöhung auf 10,50€ pro Stunde), haben wir die Verlängerung dankend abgelehnt.

Der voraussichtliche Geburtstermin ist der 18.07.2019. Im November hat mein Mann einen Brief von seiner Krankenkasse erhalten, dass er Schulden über 3000€ hat. Woher diese kommen, wissen wir nicht. Und die Krankenkasse ist da keine Hilfe. Vermutlich ist das der Grund, weswegen wir keine Wohnung erhalten.
Es gibt in unserer Nähe zwar freie Wohnungen, diese müssten aber aufwendig auf eigene Kosten saniert werden, um diese bewohnbar zu machen, da der Vermieter dies nicht übernimmt ohne die Miete um bis zu 200€ zu erhöhen oder es wird vom Vormieter eine Abschlagszahlung im 4-stelligen Bereich verlangt, welche wir uns ohne einen Kredit nicht leisten können. Alle anderen Wohnungen sind mit unserem niedrigen Gehalt bzw. mit ALG1 nicht bezahlbar (660€ kalt, 3 Räume). Bei Wohnungen mit 2 Räumen weisen uns die Vermieter sofort ab, da wir mit einem Kind nach ca 2 Jahren sowieso eine größere Wohnung brauchen.
Nun zur Frage: Welche Finanzierungsmöglichkeiten haben wir? Haben wir eventuell einen Anspruch auf einen WBS mit Dringlichkeit? Welche Leistungen können wir für die Wohnung und unser Kind in Anspruch nehmen?

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Re: Schwanger, Schulden, keine Wohnung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 26.04.2019, 06:37

Moin MDC,

ich erlebe zum allerersten Mal die Schwangerschaft eines Mannes, ein für mich großer Augenblick. Wer ist die Mutter, respektive der Vater? Lach!

Eine blöde Situation für Dich/Euch. Nachvollziehen kann ich die Situation nicht, da ich als werdender Vater mir sehr wohl überlegen würde, was ich tun würde. Sich aus der Arbeitslosigkeit zu bewerben ist immer schwieriger als aus einer Anstellung heraus. Zum anderen droht Wohnungslosigkeit. Die Frage ist, wie will er sich verhalten? War er bereits beim Arbeitsamt und hat sich beraten lassen?

Seit November ist ihm die Forderung der Krankenkasse bekannt. Mittlerweile hatte er genügend Zeit, die Sache geklärt zu haben.

Du solltest sofort zum Arbeitsamt, respektive JC gehen und dort Deine Ansprüche klären auch hinsichtlich der Wohnung.

Mir erschließt sich Deine Meinung nicht, warum Forderung der Krankenkasse an Deinen Mann jemanden daran hindert Euch eine Wohnung zu vermieten. Woher sollten die das wissen?

Liebe Grüße
Rolf
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Re: Schwanger, Schulden, keine Wohnung

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 26.04.2019, 07:46

Halo "MDC",

zum Thema WBS kann ich leider nichts sagen.


MDC hat geschrieben:Im November hat mein Mann einen Brief von seiner Krankenkasse erhalten, dass er Schulden über 3000€ hat. Woher diese kommen, wissen wir nicht.

dann solltet Ihr versuchen, das herauszubekommen ;-)


MDC hat geschrieben:Vermutlich ist das der Grund, weswegen wir keine Wohnung erhalten.

Mit der Vermutung wäre ich vorsichtig. Abwegig ist sie allerdings nicht, sofern Ihr entsprechende Einträge in den gängigen Auskunfteien wie Schufa, Creditreform, etc. habt. Daß Krankenkassen Beitragsschulden der Schufa melden, wäre mir jedoch neu.

Vielleicht aber auch hier mal ansetzen und um Selbstausünfte ersuchen.

H.
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Re: Schwanger, Schulden, keine Wohnung

Ungelesener Beitragvon MDC » 26.04.2019, 07:59

Guten Morgen,
na ja, Schwanger bin nur ich, sehe uns aber als Team. Daher wir :) (und sein Papabäuchlein wächst auch).

Wir hatten einen guten Plan, haben wöchentlich bei der Arbeit Meetings gehalten. Er war oft den ganzen Tag dort, damit er die Stelle sicher hat. Da er nun aber trotz der Anstrengung auf der gleichen Position bleibt, ist es für uns einfach nicht sinnvoll. Wir übernehmen zwar fast alle Aufgaben einer Teamleitung, bekommen aber nur unser normales Gehalt.

Bei der Agentur für Arbeit war er schon. Einen anderen Job hat er in Aussicht, muss dazu aber noch seinen Führerschein fertigstellen, was noch bis zur Geburt dauern kann.
Im schlimmsten Fall packt er in der Firma meines Vaters (oder meiner Tante, kommt darauf an, wofür er sich entscheidet) an, wenn er ab Juni wieder freie Plätze hat und sich meldet. Ein Job ist daher unsere kleinste Sorge.

Sollte man meinen. Aber nein, tatsächlich nicht. Er bekommt nur schwammige Aussagen, dass seine Beiträge nicht gezahlt wurden (was sie von seinem damaligen Arbeitgeber aber wurden), alles noch einmal geprüft wird und sie sich melden. Außer Zahlungserinnerungen kommt aber nichts rein. Und natürlich sagt jeder Mitarbeiter etwas anderes.

Ich hatte, lange bevor ich ihn kennengelernt habe, einen ähnlichen Fall. Ich sollte knapp 500€ Krankengeld zurückzahlen, da mir diese laut der KK nicht zugestanden haben. Bei mir ergab sich ein Schufaeintrag, welcher aber schnell geklärt wurde, da die Forderung der Krankenkasse falsch war. Die Bearbeitung hierfür hat mich über ein Jahr gekostet.

Heinrich
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Re: Schwanger, Schulden, keine Wohnung

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 26.04.2019, 08:19

Hallo "MDC",

MDC hat geschrieben:Sollte man meinen. Aber nein, tatsächlich nicht. Er bekommt nur schwammige Aussagen, dass seine Beiträge nicht gezahlt wurden (was sie von seinem damaligen Arbeitgeber aber wurden)

sicher?


MDC hat geschrieben:, alles noch einmal geprüft wird und sie sich melden. Außer Zahlungserinnerungen kommt aber nichts rein. Und natürlich sagt jeder Mitarbeiter etwas anderes.

Telefonieren oder Hingehen reicht da nicht.

Bei einer derartigen Schuldensumme würde ich Euch empfehlen, einen Fachanwalt für Sozialrecht einzuschalten, da "Krankenkassenrecht" im SGB V geregelt ist.

Vielleicht kann ein Anwalt ein bißchen Druck machen, was sicherlich nicht schadet.

Evtl. https://de.wikipedia.org/wiki/Beratungshilfe

Und die Selbstauskünfte von Schufa, Creditreform, etc. nicht vergessen!

H.
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Re: Schwanger, Schulden, keine Wohnung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 26.04.2019, 10:56

Moin Heinrich,

glaubst Du m Ernst, was Du schreibst? Im November erhält der Ehemann einen Brief von seiner Krankenkasse mit einer Forderung über 3.000 €. Dann wäre es für jeden intelligenten Menschen klar, dass er die Krankenkasse anschreibt und sich eine Forderungsaufstellung schicken lässt und der Forderung widerspricht. Macht er das nicht, so wird gemahnt, ein zweites Mal gemahnt und dann wird die Forderung dem Hauptzollamt zum Beitragseinzug übergeben.

Was soll der Mann einen Anwalt beauftragen, der ihn zusätzlich Geld kostet und ihm nichts bringt. Wie oft hast Du bereits eine Rechnung Deiner Krankenkasse bekommen? Ich bin mittlerweile 69 Jahre alt und habe noch niemals eine Rechnung bekommen.

Dann frage ich mich, was die Schufa mit der Sache zu tun hat und welche Auskünfte der Versicherte von der Schufa bekommen sollte? Die Bonität der Krankenkasse dürfte ohne Kontrolle in jedem Fall besser sein als die Bonität Ihres Mitgliedes. Lach!

Liebe Grüße
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Re: Schwanger, Schulden, keine Wohnung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 26.04.2019, 11:22

Moin MDC,

jetzt bin ich aber froh, dass er doch nicht schwanger ist, weil das große Probleme mit sich gebracht hätte. Lach!

Mir kommt die Geschichte mit der Forderung der Krankenkasse nicht koscher vor. Die Krankenkasse schreibt niemandem einen Brief, ohne die Forderung zu begründen. Du wusstest es ging um Krankengeld, dass die Kasse unberechtigt zurückforderte. Ist Dir denn jemals eine andere Rechnung der Kasse zugestellt worden? Mir noch niemals. Und die Kasse hat sich bis jetzt nicht einmal gemeldet. Das erscheint mir sehr seltsam zu sein, denn Dein Mann müsste wissen, ob er beispielsweise krank war, weil es können von der Summer her nur Krankengeld oder Beitragsrückstände sein.

Liebe Grüße
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Re: Schwanger, Schulden, keine Wohnung

Ungelesener Beitragvon MDC » 26.04.2019, 13:19

Vielen Dank für die zahlreiche Hilfe! Damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.

Rolf: na ja, er wäre auf jeden Fall ein Weltwunder.

Soweit ich das richtig verstanden habe, war er ursprünglich in einer anderen Krankenkasse (ich komme jetzt aber ehrlich gesagt nicht auf den Namen, da müsste ich ihn noch einmal fragen). Diese hat sich mit einer großen, bekannten zusammengefügt. Vielleicht gingen dort Daten verloren, das könnte ich mir gut vorstellen. Aber diese Daten können wir nicht mehr zurückholen, das soll laut der KK 2013/14 gewesen sein.
Ungefähr zu der Zeit war er aber auch arbeitslos, bei der Agentur aber nicht gemeldet. Kann es daher kommen? In der Zeit war er weder beim Arzt, noch hat er Leistungen der KK bezogen.
Die Kostenaufstellung hat er bekommen, als er mich noch nicht kannte. Gekümmert hat er sich darum nicht, da er damals unter starken Depressionen gelitten hat und ihm das zu viel wurde. Wir haben sie jetzt aber erneut beantragt und warten darauf, bis sie kommt.

Bei meiner Forderung lief es so ab: ich bekam Zahlungsaufforderungen und Mahnungen, aber keine Rechtsgrundlage genannt. Nach jeder Prüfung wurde mir ein anderer, nicht zutreffender Paragraph genannt, aber nie schriftlich bestätigt. Das soll scheinbar öfter vorkommen, zumindest wurde mir das bei meiner damaligen Krisenberatung erzählt.

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Re: Schwanger, Schulden, keine Wohnung

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 26.04.2019, 14:36

Hallo "MDC",

seit ein paar Jahren, ich glaube seit 2007, besteht in Deutschland Krankenversicherungspflicht.

Wenn der Mann arbeitslos war, ohne Sozialleistungen (ALG 1, 2, Rente, etc.) zu beziehen, dann vermute ich da einen starken Zusammenhang mit den Schulden, bei denen es sich meiner Vermutung nach um Beitragsschulden handelt.

Diese werden durch rückwirkende Krankenversicherung entstanden sein, als er wieder Arbeit hatte. Wäre zumindest möglich.

Aber lange Rede, kurzer Sinn: der Mann sollte dringend versuchen, das Problem zu klären um Folgendes zu vermeiden:

1. Besuch eines Vollzugsbeamten, der die Kohle beitreiben will und 2. etwaige Reduktion der KK-Leistung auf Notversorgung

und natürlich generell, um die Sache von der Backe zu haben.

Das Einschalten eines Anwalts hatte ich bereits empfohlen, was ich hiermit wiederhole.

H.
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Re: Schwanger, Schulden, keine Wohnung

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 26.04.2019, 15:39

Moin MDC,

obwohl: Wunder gibt es immer wieder (Katja Ebstein 1970) https://www.youtube.com/watch?v=JsPiUDBbluQ
Jetzt wird so langsam aber sicher ein Schuh daraus.

Das Unterlagen der Krankenkasse verloren gegangen sind ist rein theoretisch möglich, obwohl die Kasse buchhalterisch 10 Jahre archivieren muss. Da Dein werdender Vater nicht genauso schlampig, wie die Krankenkasse ist, soll er einfach seine Beitragszahlung aus der Zeit der Arbeitslosigkeit belegen, was ihm sicherlich leichter fallen dürfte als der Krankenkasse, denn die haben sicherlich Hunderttausende an Kunden, wogegen er nur auf seinem Konto suchen muss.

Noch einfacher ist der Weg über die Anmeldung bei der Krankenkasse, die er tätigte und seine Beitragseinstufung.

Ich befürchte nur, dass der Göttergatte schlechte Karten hat. Von einem Gang zum Anwalt rate ich zu diesem Zeitpunkt ab, denn der Anwalt kostet Euer Geld und bringt absolut nichts. Wenn die Ursache klar ist und ich behaupte, dass die Deinem Mann bereits sehr klar ist, würde ich an Deiner Stelle mit seiner Vollmacht und dem Personalausweis bei der Krankenkasse einen Termin machen und besprechen, wie die Schuld getilgt werden kann. Sind die Gespräche nicht zufriedenstellend, dann müsst Ihr einen Anwalt einschalten.

Ich hatte bereits heute Morgen mit der Beitragsabteilung meiner Krankenkasse gesprochen, weil ich wissen wollte, wie man dort mit säumigen Zahlern umgeht.

Liebe Grüße
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