Grundsicherung im Alter

Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, Mehrbedarfe entsprechend § 30 SGB XII sowie die einmaligen Bedarfe; Kranken- und Pflegeversicherung,

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CuttySark
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Re: Grundsicherung im Alter

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 16.11.2017, 21:39

Guten Abend Elfriede,

deswegen versuche ich auch nicht jemanden zu beeinflussen. Ich habe mich mein Leben lang darum bemüht, dass Optimum zu ergattern und deshalb volles Verständnis für Jeden der sich das Maximum holt, was unsere Gesetze zulassen. Ob das VW im Fall der Porsche Übernahme ist oder die legalen
Transaktionen, wie beispielsweise die Paradise Papers.

Liebe Grüße
Rolf
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Heinrich
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Re: Grundsicherung im Alter

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 17.11.2017, 06:32

Hallo DaniK,

DaniK hat geschrieben:Ja es sind tatsächlich NUR 35€ darum verstehe ich das Drama nicht.

das "Drama" entsteht, weil Dein Vater seit dem Tod seiner Frau aus sozialrechtlicher Sicht 'zu groß' und damit 'zu teuer' wohnt in einer Wohnung, die wohl für 2 Personen geeignet ist.


DaniK hat geschrieben:Aber ist Wohngeld nicht an Größe, Personenzahl gebunden?

Ist mir nicht bekannt. Ich meine, daß Wohngeld einkommensabhängig ist. Wer 'zuviel' verdient, wird keines bekommen. Wohl aber 'Normalverdiener', Rentner, etc.


DaniK hat geschrieben:Kenne mich mit dem Thema überhaupt nicht aus.

Das läßt sich ändern, indem Du Wohngeldrechner bemühst. Es gibt diverse im Internet.

Ansonsten wurde in diesem Thread schon gesagt: Einfach auf die 35 € verzichten und kein Ärger mehr mit dem Amt. Vor dem Verzicht allerdings einen etwaigen Mehrbedarf prüfen: wird nach meinem Wissen gewährt in Höhe von 17% vom Regelbedarf in Verbindung mit dem Vorhandensein eines Schwerbehindertenausweises.

H.
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Re: Grundsicherung im Alter

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 17.11.2017, 07:47

Guten Morgen Danik,

ich würde es auf die Spitze treiben und einen Fachmann/frau einschalten, der Deinem Vater alles abwickelt, denn Du bist selber nicht involviert und solltest Fachleuten die Aufgabe übertragen. Mehr ist in meinen Augen dazu nicht zu sagen. Was könnte der Sachbearbeiter bei der Ausgangslage denn erreichen? Der Typ macht sich lächerlich und dabei würde ich ihm helfen dies auch gut zu machen. Lade die Presse zu einem Termin ein und informiere objektiv zum Thema:

mein Vater sitzt seit 2014 nach einem Schlaganfall im Rollstuhl, durch einen Hypophysentumor (nicht zu entfernen) ist er als schwerbehindert eingetragen und hat Pflegegrad 3. Er wohnt schon über 40 Jahre in der Wohnung.

Dieser Umzug ist ein Ding aus dem Tollhaus. Die derzeitige Wohnung müsste renoviert werden, die neue Wohnung ebenfalls. Der Umzug müsste durch eine Umzugsfirma professionell gemacht werden. Möbel müssen auf und abgebaut werden ebenso die gesamte Elektrik. Küche, Bad, Pflegebett usw. Vorhänge, Gardinen angebracht werden und auf die neuen Fenster abgeändert werden. Dann müsste das Bad umgebaut werden damit Dein Vater es nutzen kann.

Mit einem Rollstuhl käme nur eine Erdgeschosswohnung barrierefrei oder ein Haus mit Fahrstuhl in Betracht, wobei in der Regel das Bad behindertengerecht umgebaut werden muss.

Ehrlich gesagt wäre so eine Aufgabe für mich der Job schlechthin. Ziehe dich zurück und lass Fachleuten ihren Job. Für einen eventuellen Umzug bist Du ungeeignet Deinem Vater zu helfen, weil Du........... hast.

Dann zum Thema Wohngeld. Bitte lies:

http://www.wohngeld.org/anspruch.html

Dann noch einmal zum Thema Fachleute: Melde Vater im SoVD oder VDK an dort stehen Fachleute zur Verfügung und Anwälte warten im Hintergrund auf die juristische Auseinandersetzung. Mit denen könntet ihr auch darüber diskutieren ob es für Deinen Vater nicht sinnvoller ist in ein Pflegeheim zu gehen. Da würde sich das Sozialamt vor Freude überschlagen.

Kopf hoch und durch.

LG Rolf
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Re: Grundsicherung im Alter

Ungelesener Beitragvon Elfriede » 17.11.2017, 07:57

Hallo Heinrich
Du hast vollkommen recht.wenn ein Mensch im Rollstuhl sitzt und genug
Probleme hat mit seiner Gesundheit.warum soll er sich den Ärger mit den Behörden aufladen.
Gruss Elfriede

Colloredo
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Re: Grundsicherung im Alter

Ungelesener Beitragvon Colloredo » 17.11.2017, 08:10

Hast du dem Grundsicherungsamt das alles schon geschildert? Rollstuhl, alt, krank... das sind alles Gründe, wegen denen auch eine höhere Miete anerkannt werden kann. Kommt aber natürlich auch darauf an, um wie viel die Miete zu teuer ist

Heinrich
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Re: Grundsicherung im Alter

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 17.11.2017, 08:12

Hallo Elfriede,

unabhängig vom Rollstuhl würde ich auf die 35 € verzichten, wenn ich damit nichts mit dem Amt zu tun habe.

Falls hier allerdings ein Schwerbehindertenausweis vorliegt, geht's um insgesamt rund 100 €. Das ist dann schon eine andere Hausnummer. Deshalb sollte m.M.n. geprüft werden, wie hoch der Wohngeldanspruch ist.

Ansonsten jedoch gebe ich Dir völlig Recht.

H.
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Re: Grundsicherung im Alter

Ungelesener Beitragvon Elfriede » 17.11.2017, 10:20

Ja Heinrich
Das muss geprüft werden meine Tochter hat auch Mehrbedarf.hat ein Anwalt geregelt.
Mehrbedarf von Regelsatz 409.-ist 69,53.- siehat alle zeichen im ausweis
Gruss elfriede.

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Re: Grundsicherung im Alter

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 18.11.2017, 08:04

Moin, Moin Elfriede,

dann ist ein Aspekt der Geschichte nicht bedacht worden, weil ihn niemand angesprochen hat. Nehmen von Vater Staat kann man nur das, was die Gesetze zulassen. In diesem Punkt ist aber der "Ahnungslose" schon kräftig angesch......en. Kein Finanzbeamter, der zur Beratung vom Gesetz her verpflichtet ist, hat VW in der Porsche Übernahme beraten, wie man entsprechend unserer Gesetze 1 Milliarde an Steuern spart. Kein Finanzbeamter hat die Investoren der Paradise Papers gelehrt, wie sie sich verhalten müssen, um Steuern in Millionenbeträgen zu sparen. Dafür müssten diese Firmen hochkarätige Fachleute verpflichten, die Ihnen die Erfolge brachten. Wenn ich dann das dümmliche Gerede unserer Politiker zu diesen Themen lese, dann überkommt es mich. Nicht die Unternehmen machten Fehler, sondern die Staaten.

Um wieder auf unsere Größenordnung zurückzukommen, solltest Du einen Aspekt nicht aus den Augen verlieren. Im Fall von Danik geht es um die "Lappalie" von 35 € vordergründig. Nehmen wir meinen Fall. Ich mache alles, um im SGB XII zu bleiben. Ich bekomme meine Diabetesschutzschuhe zu 100 % kostenfrei. In meinem Fall 4 Paar Schuhe mit einem Eigenanteil von 320 €. Spare ca. 20 € Rundfunk- und Fernsehgebühr, spare Medikamente von jährlich 800 € jährlich, die meine Krankenkasse nicht übernimmt. Ziehe ich um, müsste mir das Amt sämtliche Umzugskosten einschließlich der Renovierung beider Wohnungen, die Übernahme Ab- und Aufbau aller Möbel bezahlen. Das ist meine Art mit dem Amt umzugehen und sich langfristig
auf die Zukunft einzurichten. Logischerweise sind meine Dinge vom Gesetz her gedeckt. Wie andere in Kneipen oder zum Kegeln gehen ist es mein Hobby Geld durch Überlegungen zu verdienen. Das ist für mich wie "alle Kegel abräumen".

Liebe Grüße
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Re: Grundsicherung im Alter

Ungelesener Beitragvon Elfriede » 18.11.2017, 09:12

Lieber Rolf
Du brauchst das ja auch alles.
Also schöpfst du es Rechtlich auch alles aus.jedenfalls schau ich immer das ich was dazu lerne hier im Forum.
Und es hilft mir dann auch weiter.
Mag auch nicht unwissend bleiben.
Gruss Elfriede.

DaniK
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Re: Grundsicherung im Alter

Ungelesener Beitragvon DaniK » 18.11.2017, 09:24

Hallo zusammen,

Alle gesundheitlichen Probleme sind bekannt. Schwerbehinderten Ausweis hat mein Vater schon seit Jahren wegen eines Hypophysentumor.

Ich denke das beste ist unseren Anwalt aufzusuchen.

Danke Dani


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