Neuer Grundsicherungsbescheid mit Zusatzformulierung

Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, Mehrbedarfe entsprechend § 30 SGB XII sowie die einmaligen Bedarfe; Kranken- und Pflegeversicherung,

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Painkiller
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Neuer Grundsicherungsbescheid mit Zusatzformulierung

Ungelesener Beitragvon Painkiller » 16.08.2018, 09:45

Liebe Forumsmitglieder,

ich möchte Euch gerne um Eure Meinung bitten.

Ich habe diese Woche wieder meinen Bewilligungsbescheid für die Grundsicherung bis September 2019 erhalten. Nach Aufführung der Betragshöhe wurde folgender Text erstmalig formuliert:
…......................................................................................................................................
Bitte teilen Sie uns schriftlich mit, ob Sie mit Ihren monatlichen Barauszahlungen Ihren Lebensunterhalt bestreiten.
…......................................................................................................................................
Ich war ziemlich erstaunt. Von welchem Geldbetrag soll ich denn sonst leben?

Meine Daten: mehrere schwere chronische Erkrankungen, Schmerzpatient, 80% Schwerbehinderung mit Merkmal a.G. , nicht erwerbsfähig.
Habt Ihr eine Ahnung, was der Zweck dieser Frage sein soll?

Vielen herzlichen Dank im Voraus für Eure Antwort.

Viele Grüße
Painkiller

Heinrich
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Re: Neuer Grundsicherungsbescheid mit Zusatzformulierung

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 16.08.2018, 09:57

Hallo Painkiller,

den Grund für das Mitteilungsersuchen kann ich nur erahnen: vielleicht glaubt man, daß bei Dir finanziell irgendwas nicht ganz "koscher" ist. Hebst Du evtl. zu wenig Geld bar ab? Daraus könnte man schließen, daß Du (finanziell) noch irgendwie anders versorgt wirst ...

Wenn Du jedoch mit "genug" Geld aus den Barauszahlungen Lebensmittel, etc. kaufst - also Deinen Lebensunterhalt daraus bestreitest -, dann teile denen das wie gewünscht schriftlich genau so mit.

Auch, wenn's merkwürdig anmuten mag.

H.
Ich bin La-la-laie, und meine Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung und/oder Einschätzung zur jeweiligen Situation dar, bzw. schildere ich, was ich selbst in der jeweiligen Situation tun würde.

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Re: Neuer Grundsicherungsbescheid mit Zusatzformulierung

Ungelesener Beitragvon Painkiller » 16.08.2018, 10:10

Heinrich hat geschrieben:Hallo Painkiller,

den Grund für das Mitteilungsersuchen kann ich nur erahnen: vielleicht glaubt man, daß bei Dir finanziell irgendwas nicht ganz "koscher" ist. Hebst Du evtl. zu wenig Geld bar ab? Daraus könnte man schließen, daß Du (finanziell) noch irgendwie anders versorgt wirst ...

Wenn Du jedoch mit "genug" Geld aus den Barauszahlungen Lebensmittel, etc. kaufst - also Deinen Lebensunterhalt daraus bestreitest -, dann teile denen das wie gewünscht schriftlich genau so mit.

Auch, wenn's merkwürdig anmuten mag.


H.



Hallo,
Danke für die Antwort.
Ich hebe grundsätzlich den ganzen Betrag abzüglich Internet - und Telefoniekosten ab. Andere Kontobewegungen sind nicht vorhanden.

Neu an meiner Situation:
Meine Mutter bekommt Pflegegeld, das nur für Sie verwendet wird.

Gruß Painkiller

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Ungelesener Beitragvon CuttySark » 16.08.2018, 11:06

An die Mitglieder und Besucher des Forums,

wir haben den Text dieses Beitrags durch diesen Informationstext ersetzt. Dafür kann es verschiedene Gründe geben:

Wir entfernen Texte vorübergehend, wenn wir sie auf Regelverletzungen prüfen. Wir entfernen Texte dauerhaft, wenn wir Regelverletzungen feststellen. Wir ersetzen Texte, wenn uns Autoren mit nachvollziehbaren Gründen darum bitten.

Wenn ihr Fragen zu diesem Vorgang habt, schreibt bitte eine E-Mail an die Adresse regeln@forum-sozialhilfe.de oder hinterlasst eine Nachricht im "Forum zum Forum".

Freundliche Grüße

Das Regelteam
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Die von mir gemachten Äußerungen und Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider und stellen auch keine Rechtsberatung dar oder ersetzen eine solche.

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Re: Neuer Grundsicherungsbescheid mit Zusatzformulierung

Ungelesener Beitragvon Painkiller » 16.08.2018, 13:51

Servus,

freut mich, das Du Deinen Humor nicht verloren hast.

Zwischenzeitlich habe ich mich mit einem Anwalt kurzgeschaltet und erfahren, das für mich keine Antwortpflicht besteht ,da ich den Einkommensfragebogen korrekt ausgefüllt habe und der Bewilligungsbescheid dies beweist. Überhaupt die Nachfrage des LRA ist unüblich.

Dennoch ist es diplomatischer zu antworten.

Es kann dem LRA auch nicht um die Bedarfsgemeinschaft gehen, da hierfür 100.000,- € als Grenze angesetzt ist - erst ab mehr darf das Amt zugreifen (Anwalt) . Das Pflegegeld ist zudem dem Einkommen nicht anrechenbar.

Mir kommt die Nachfrage vom Amt ziemlich seltsam vor?

Liebe Grüße
Painkiller

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Re: Neuer Grundsicherungsbescheid mit Zusatzformulierung

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 17.08.2018, 06:31

Hallo Painkiller,

Painkiller hat geschrieben:Ich hebe grundsätzlich den ganzen Betrag abzüglich Internet - und Telefoniekosten ab. Andere Kontobewegungen sind nicht vorhanden.

das hast Du hierin sehr wahrscheinlich den Grund für die Nachfrage. Insbesondere, falls Du Deine Miete in bar zahlst.

H.
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Re: Neuer Grundsicherungsbescheid mit Zusatzformulierung

Ungelesener Beitragvon Painkiller » 17.08.2018, 07:17

Guten Morgen H.,

Danke für Deine Antwort. Passt leider auch nicht.
Ich darf Miet- und Nebenkostenfrei bei meiner Mutter wohnen; (konnte sich das LRA. zunãchst nicht vorstellen/ 1. Sacbearbeiterin, danach gab's keine Probleme mehr; mittlerweile Nr. 5).

Ich habe gestern den Brief an das LRA mit detaillerten Angaben über die Verwendung des Geldes abgeschickt.

Gruß Painkiller

Heinrich
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Re: Neuer Grundsicherungsbescheid mit Zusatzformulierung

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 17.08.2018, 07:31

Hallo Painkiller,

Painkiller hat geschrieben:Passt leider auch nicht.

doch, das paßt aus meiner Sicht sehr gut. Du hebst die ganze Kohle in einem Rutsch ab und Dein LRA wundert sich halt, was damit geschieht. Kann ich nachvollziehen.


Painkiller hat geschrieben:Ich darf Miet- und Nebenkostenfrei bei meiner Mutter wohnen

Das paßt aus meiner Sicht nicht. Mietfrei ist natürlich vollstellbar, nebenkostenfrei jedoch eher nicht. Dann schenkt Dir Deine Mutter offensichtlich die Strom-, Wasser-, Gas- und sonstigen Kosten, die durch Deinen Verbrauch anfallen. Meiner Meinung nach könnte man das - aus Sicht des LRA - als Schenkung, und somit als Einnahme, werten.


Painkiller hat geschrieben:Ich habe gestern den Brief an das LRA mit detaillerten Angaben über die Verwendung des Geldes abgeschickt.

Dann würde ich jetzt mal abwarten.

H.
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Re: Neuer Grundsicherungsbescheid mit Zusatzformulierung

Ungelesener Beitragvon Painkiller » 20.08.2018, 18:26

Hallo H.,

ich konnte leider nicht früher antworten - unsere Reihe hatte einen Rückstau durch Verstopfung der Grundleitung mit massivem Schaden. Die Grundleitung ist dringend sanierungsbedürftig.

Danke für Deine Antwort. Sofern Du recht hast, verstehe ich nicht warum das LRA nach so vielen Jahren jetzt erst moniert? Dem LRA ist bekannt, das im Anrechnungsfall, Miete + Nebenkosten über einen Mietvertrag erfolgen.
Deshalb gab es bisher keine Probleme.
Wenn ich den ganzen Betrag abhebe, sah ich bisher keinen Grund, das dies Anlass zu irgendwelchen Vermutungen geben könnte. Ganz ehrlich, ich fühle mich ziemlich bescheiden, das mir irgendwelche Dinge evtl. unterstellt werden.
Ich hin heilfroh, das ich morgens noch aufstehen kann und einen Rest Selbständigkeit noch habe. Meine Sorge gilt meiner Mutter, denn mein nächster Krankenhausaufenthalt mit 3. WS OP steht an .

Sowie ich Neuigkeiten vom LRA habe, melde ich mich.

Gruß Painkiller


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