Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, Mehrbedarfe entsprechend § 30 SGB XII sowie die einmaligen Bedarfe; Kranken- und Pflegeversicherung,

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Ghostwriter
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Re: Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Ungelesener Beitragvon Ghostwriter » 04.11.2018, 07:59

Guten Morgen MarianneX,
guten Morgen Cutty Sark,

bereits im vorigen Jahr gab es eine Vielzahl von Antworten (insgesamt 10 Seiten) und Ratschlägen, weil Marianne Angst hatte, die NK-Nachzahlung würde nicht übernommen werden. Dieses Jahr ist die NK-Nachzahlung noch viel höher und Marianne hat noch mehr Angst, auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Aber solange Marianne die NK-Nachzahlung nicht einreicht und das Sozialamt diese (unwahrscheinlich) ablehnt, wird hier viel "heiße Luft" geschrieben.

Letztes Jahr, so auf "Seite 7" hat Marianne kundgetan, dass das Sozialamt die NKA bezahlt hat. Hier sind wir jetzt schon auf "Seite 3" angekommen und das Sozialamt hat die Rechnung noch nicht vorliegen. Also ???? worüber reden wir hier?

Zum Thema Lebensabend:

Bevor ich mir Jahr für Jahr Kopfschmerzen um die NKA´s mache, oder um ggf. Kostensenkung, erneute Wohnungssuche, würde ich von mir aus schon die - wie sagt man volksmundig - innere Kündigung vollziehen und ganz entspannt nach einer geeigneten Wohnung suchen.

Gruß GW
(...und mit dieser Antwort bin ich raus aus diesem Thema)

MarianneX

Re: Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Ungelesener Beitragvon MarianneX » 04.11.2018, 08:07

Moin Cutty Sark,

Die BK-Abrechnung voriges Jahr war nur für ein halbes Jahr, sie betrug 450 Euro.

Dieses Jahr also, für den doppelten Zeitraum, ist es mehr als das Doppelte.

Er legt doch nur Kosten um, wozu er berechtigt ist.


Ja aber die entstehenden Kosten hätte er vorher, bevor ich in Erwägung zog, hier einzuziehen, deutlich machen sollen. Dann wäre ich nämlich hier n ie eingezogen.

Bevor ich einen Anwalt einschalten würde, brächte ich erst einmal Licht ins Dunkel bringen, was die Abrechnung angeht.


Was soll "licht ins Dunkel" heißen? Ich kann mir nur die Zahlen auf der Abrechnung angucken, und sagen: Ja, die stehen da jetzt. Ich kann sehen, die Gebäudeversicherung ist zu teuer, einige andere Posten sind zu teuer, das Gebäude ist nicht isoliert, es gibt einen hohen Leerstand und deshalb ist die Heizung teuer.

Mehr kann ich nicht sehen.

Ich kann auch sehen. daß die Betriebskosten viel zu hoch sind, im Bundesdurchschnitt. Und hier für den Kreis, sowieso. Das sind die Fakten.

Natürlich hat der Vermieter das Recht, seine horrenden Kosten für seine Uralthäuser auf die Mieter abzuwälzen. Nur sollte er das, VORHER, tut mir leid, daß ich das nochmal wiederholen muß, er sollte das VOR dem Einzug klar machen. Macht er das nicht, dann besteht die berechtigte Vermutung, daß´es sich um einen Betrug handelt. Um überhaupt irgendwelche Mieter in diese Wohnungen zu bekommen.

Ich verstehe jetzt auch den hohen Leerstand. Und ich verstehe, daß die, die hier wohnen, sich lieber woanders aufhalten,das spart Heizkosten. Ich werde das demnächst auch tun, dann ziehe ich in mein Gartenhäuschen und heize mit Kohle. Dann schalte ich hier alles aus und der Rest ist mir egal.

Ich brauche keine Pflege. Noch komme ich gut alleine klar.

MarianneX

MarianneX

Re: Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Ungelesener Beitragvon MarianneX » 04.11.2018, 08:12

Zum Thema Lebensabend:

Bevor ich mir Jahr für Jahr Kopfschmerzen um die NKA´s mache, oder um ggf. Kostensenkung, erneute Wohnungssuche, würde ich von mir aus schon die - wie sagt man volksmundig - innere Kündigung vollziehen und ganz entspannt nach einer geeigneten Wohnung suchen.

Gruß GW
(...und mit dieser Antwort bin ich raus aus diesem Thema)


hallo Ghostwriter,

Schön, daß Du entspannt bist.
Ich bin es nicht.

Ich werde die Rechnung natürlich in der nächsten Woche einreichen. Dann heißt es warten. Einen ganzen Monat. Keine Entspannung, sondern warten auf die Entscheidung des Amtes.

Ich schrieb schon oben irgendwo, es gibt hier kaum Wohnungen. Ich habe jahrelang nach einer geeigneten Wohnung gesucht. Wer schreibt, er würde entspannt suchen, hat das nicht verstanden. So jemand hat auch noch nie nach einer Wohnung gesucht.

Aber das ist ja völlig egal, daß es kaum geeignete Wohnungen gibt. Es ist auch völlig ega,l daß ich keine Lust habe, mit 57 nochmal umzuziehen.
In dem Sinne: Viel Spaß noch im Leben.

MarianneX
Zuletzt geändert von MarianneX am 04.11.2018, 08:13, insgesamt 1-mal geändert.

CuttySark
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Re: Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 04.11.2018, 10:42

Moin MarianneX,

in dem Fall hat Ghostwriter völlig recht, auch wenn Du das jetzt anders siehst.

LG Rolf
Ich bin Laie.
Die von mir gemachten Äußerungen und Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider und stellen auch keine Rechtsberatung dar oder ersetzen eine solche.

CuttySark
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Re: Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 04.11.2018, 10:59

Moin Marianne,

man kann die Sache auch sehr kompliziert machen. Leerstände haben nichts mit den Heizkosten zu tun, da diese auf die leerstehenden Wohnungen umgelegt werden.

Meine Heiz- und Betriebskosten beliefen sich im Jahr 2017 auf 1.824,51 € für meine 58 qm Wohnfläche, meine Vorauszahlung belief sich aber auf 2.720,40 € = 877,89 € Guthaben. Pro Quadratmeter im Jahr 32 €.

Wie hoch wäre dann Dein Anteil?


Diese Abrechnung bezieht sich auf ein 9 Familienhaus, dass Bestandteil einer Wohnanlage von vielleicht 60 Häusern an diesem Standort ist.

LG Rolf
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MarianneX

Re: Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Ungelesener Beitragvon MarianneX » 04.11.2018, 14:21

in dem Fall hat Ghostwriter völlig recht, auch wenn Du das jetzt anders siehst.


Ghostwriter hat anscheinend Null Ahnung von Wohnungssuche im Sozialwohnungsbereich. Sonst würde er nicht so etwas schreiben. Ich stehe aber mental über solchen Aussagen, wie sie von Ghostwriter getätigt wurden. Weil ich weiß, daß solch eine Suche niemals entspannt sein kann,aufgrund eigener Erfahrung. Wenn jemand kommt und sagt: "such doch ganz entspannt", dann kann derjenige einfach keine Ahnung haben vom Wohnungsmarkt.

Des weiteren werde ich hier nicht mehr weg ziehen. Grund: Krankheit. 2 Grund: Ein Fernumzug reicht im Leben. Falls du also auf die Idee kommen solltest, mir eine Wohnung in Schleswig-Holstein oder sonst irgendwo schmackhaft zu machen, muß ich das ablehnen.
Deiner Idee aus dem Thread von vorigem Jahr, doch "einfach die Haustiere abzuschaffen", kann ich leider auch nicht entsprechen.

Falls du also später nochmal auf den Gedanken kommen solltest, die "MarianneX hat ja alle unsere VOR_SCHLÄGE abgelehnt, also kann man ihr nicht helfen", muß ich das leider von mir weisen; man kann mir sehr wohl helfen, aber nicht um jeden Preis. Zum Beispiel nicht um den Preis des Aufgebens der eigenen Anonymität, die ein gewisser "Ghostwriter" per Mail von mir gefordert hat. Nein danke, dann gehe ich lieber zum Anwalt. Die 15 Euro werden schon noch irgendwie diesen Monat drin sein.

Meine Heiz- und Betriebskosten beliefen sich im Jahr 2017 auf 1.824,51 € für meine 58 qm Wohnfläche, meine Vorauszahlung belief sich aber auf 2.720,40 € = 877,89 € Guthaben. Pro Quadratmeter im Jahr 32 €.

Wie hoch wäre dann Dein Anteil?


deine Betriebskosten interessieren hier überhaupt nicht.

Wie viel meine waren, könnte ich jetzt nachsehen, die Abrechnung liegt 2 Meter von mir entfernt auf meinem Wohnzimmertisch, aber irgendwie sehe ich das, aufgrund deines Tonfalls, nicht so richtig ein.

MarianneX
Zuletzt geändert von MarianneX am 04.11.2018, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.

MarianneX

Re: Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Ungelesener Beitragvon MarianneX » 04.11.2018, 19:46

Wie viel darf der Vermieter die Nebenkostenvorauszahlungen erhöhen?

Stellt sich heraus, dass die Summe der monatlichen Vorauszahlungen nicht ausreichend ist und zu einer Nachzahlung des Mieters führt, kann der Vermieter die monatlichen Vorauszahlungen um 1/12 des Nachzahlungsbetrags aus der letzten Nebenkostenabrechnung erhöhen.

Müssen bestimmte Voraussetzungen für eine Erhöhung vorliegen?

Ja, um die Nebenkosten erhöhen zu dürfen, muss der Vermieter zuvor eine ordnungsgemäße Nebenkostenabrechnung erstellen und an den Mieter versenden. Der Vermieter ist aber auch berechtigt, die Erhöhung gleichzeitig mit der Zusendung der Nebenkostenabrechnung an den Mieter zu überreichen. Die Anpassung der Nebenkostenvorauszahlung selbst erfolgt mittels einfachem Schreiben an den Mieter. Eine Begründung der Erhöhung ist nicht vorgeschrieben und daher auch nicht notwendig. Auch einer Zustimmung des Mieters bedarf es für die Wirksamkeit der Erhöhung nicht.
Die Änderung der Vorauszahlung wird zwei Monate nach Zugang der Erklärung wirksam.

***
Quelle: https://www.anwalt.de/rechtstipps/darf- ... 05430.html

***

12 Prozent des Nachzahlungsbetrages aus der letzten Abrechnung. Bei mir 450 Euro geteilt durch 100 x 12 : 54 Euro.

Das ist über der Grenze für den Landkreis wo ich wohne. Dh. der Vermieter kann lustig und lange erhöhen und ich muß das bezahlen. Das zahlt kein Amt.
Bei 54 Euro Erhöhung müßte ich bereits 25 Euro monatlich aus meiner Grundsicherung dazu zahlen.

Bestünde dieses Mietverhältnis noch länger fort, könnte der Vermieter um ein Zwölftel meiner neuesten Nebenkostenabrechnung erhöhen, da sind wir dann leicht bei 100 Euro Mieterhöhung.Wogegen ich mich nicht wehren kann.

So kann man auch Menschen zerstören. Am Besten ziehe ich direkt in meine Gartenhütte.

MarianneX
Zuletzt geändert von MarianneX am 04.11.2018, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.

Harry
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Re: Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Ungelesener Beitragvon Harry » 04.11.2018, 23:44

Hallo,

12 Prozent des Nachzahlungsbetrages aus der letzten Abrechnung. Bei mir 450 Euro geteilt durch 100 x 12 : 54 Euro.

Das ist über der Grenze für den Landkreis wo ich wohne.Dh. der Vermieter kann lustig und lange erhöhen und ich muß das bezahlen.
Welche Grenze ?
Für Nebenkosten gibt es nur eines und zwar die tatsächlichen Kosten.

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Re: Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 05.11.2018, 07:14

Moin, Moin MarianneX,

auch ich bin raus. Muss mir Dir nicht antun.

LG Rolf
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Re: Erneut hohe NK-Abrechnung und Mieterhöhung 87 Prozent

Ungelesener Beitragvon Ghostwriter » 05.11.2018, 07:26

Hallo Themenerstellerin,

auch wenn ich deiner Meinung nach "keine Ahnung" habe:

MarianneX hat geschrieben:12 Prozent des Nachzahlungsbetrages aus der letzten Abrechnung. Bei mir 450 Euro geteilt durch 100 x 12 : 54 Euro.


1. ...nicht 12%, sondern 1/12 des Nachzahlungsbetrag ..... und 1/12 sind = 8,333% (Wer richtig rechnen kann, ist klar im Vorteil!)

2. In deinem Fall (du hast 2016 nur 6 Monate in der Whg. gewohnt) hätte die NKA- Erhöhung 1/6 des Nachzahlungsbetrages ausmachen dürfen.

Gruß GW


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