Urlaub bei Grundsicherung und Schwerbehinderung

Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, Mehrbedarfe entsprechend § 30 SGB XII sowie die einmaligen Bedarfe; Kranken- und Pflegeversicherung,

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ebaby
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Urlaub bei Grundsicherung und Schwerbehinderung

Ungelesener Beitragvon ebaby » 25.07.2010, 17:27

Hi,

ich bin jetzt seit 10 jahren voll erwerbsgemindert. seit 2 jahren dauerhaft. ich erwähne es nebenbei, weil wohl unbedeutend: 90 prozent schwerbehindert bin ich auch.
ich würde gern wie früher mal lange im winter weg und den flug bezahlen meine eltern als weihnachtssgeschenk.
den rest kann ich sehr wohl zahlen, da ich weiß, wie ich in thailand für 5 dollar leben kann, früher waren es mal 2...
es können ja auch 10 dollar sein. mit allem - ich kriege ja den normalen satz, so 350 euro vom amt - minus das bischen strom, hab keine telefon-internet-verträge, nur ein farhrrad.
wie ist es bei mir: ich kann und darf ja nicht vermittelt werden. warum kann ich nicht weg? so 3 monate, die versicherung, ausland, kostet 10 euro für 3 monate mit überführung im notfall. ich falle niemand extra zur last.
was soll ich hier - im gegensatz zu hartz IV kann ich weder 1 eurojob angeboten bekommen noch sonst wie vermittelt werden oder zu weiterbildung herangezogen werden.
ich hab es versucht. fester wohnsitz in deutschland etc. hab ich ja.
kann ich 3 oder auch 5 monate einfach weg.
das amt frag ich lieber nicht, die fragen mich auch seit 2 jahren nach nix. und freundlich sind sie auch nicht.
im bescheid heißt es aber, daß ich mich quasi abmelden mu. auch wenn ich nur mal einen tag von münchen nach ingoldstadt fahre.
so steht es da. ist das so? une wenn ja, warum? ich bin hier für den arbeitsmarkt zu nix nutze und MUSS mal raus hier.
soll ich den unfreundlichen sachbearbeiter fragen - oder einfach ab???
Es sind so viele fast-treffer im netz, die ich fand. aber nei 100 prozent...
vielen dank schon mal!!!!

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Zuletzt geändert von Uwe Kruppa am 25.07.2010, 23:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Ralf1960
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Re: Urlaub bei Grundsicherung und Schwerbehinderung

Ungelesener Beitragvon Ralf1960 » 26.07.2010, 07:13

Hallo ebaby,

du wirst darüber auch keine allgemeingültige Antwort finden !

Zwar heisst es das es bei der Grundsicherungen auf den "überwiegenden" Wohnsitz ankommt, aber ein jeder SB hat dazu wohl seine eigene Meinung wenn es um eine längerfristige Abwesenheit geht.

Diese tägliche Erreichbarkeit ist allerdings etwas überzogen - gibts in dieser Grundsicherung nicht.

Die Zwickmühle ist einfach was deinem SB dazu einfällt, irgendwie über einen längeren Zeitraum nicht erreichbar zu sein könnte dem nicht schmecken, rein theoretisch müsstest du es ja auch einfach nur anmelden das du mal drei Monate fremdfinanzierten Urlaub machst... du stehst ja für nix zur Verfügung... und dein gewöhnlicher und überwiegender Aufenthalt wäre ja immer noch in Deutschland.

Meinen SB würde es nicht interessieren - Adresse Zeitraum Telefon... tschüss...

Ein anderer legt den überwiegenden Aufenthalt vielleicht wöchentlich aus... Ermessensfrage würde ich dazu sagen.

Gruß

Ralf1960
Ich schreibe über meine eigenen Erfahrungen mit Ämtern , ansonsten bin ich Laie und meine Beiträge und Kommentare stellen keine Rechtsberatung dar.


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