Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Wohngeld, BAFÖG, Unterhalt, usw...

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Male4
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Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Ungelesener Beitragvon Male4 » 19.11.2017, 17:07

Hallo, ich hoffe so sehr auf eure Erfahrung und Ratschläge..

Und zwar geht es um folgendes, wobei ich dringend Hilfe brauche:

Meine Töchter Lena 25 Jahre und Marie 18 Jahre alt, wohnen beide bei uns, den Eltern im eigenen Haus.

Lena hat lediglich den Hauptschulabschluss.
Sie wurde viel und schlimm gemobbt während der Schulzeit und seitdem leidet ihr Selbstbewusstsein, so schlimm, dass sie kaum noch das Haus verlässt.
Und das, obwohl das ja schon ewig und viele Jahre her ist.
Sie hat kein Einkommen und Kindergeld bekommen wir auch nicht mehr.

Marie leidet seit der Grundschulzeit unter einer sozialen Phobie.
Seit 6 Jahren befindet sie sich in Therapie.
Leider ist es ihr nicht möglich eine Ausbildung zu machen, oder eine Schule zu besuchen.
Mit Hilfe von Privatlehrer, hat sie es an einer Prüfungsschule geschafft, ihren Hauptschulabschluss zu machen.
Sie fängt jetzt an einer Fernschule einen Fernkurs an, welcher hoffentlich mit Bildungsgutscheinen die Agentur für Arbeit übernimmt.

Meine Fragen sind folgende:
Können meine Töchter einen Antrag auf (ich nenne es jetzt mal) Lebensunterhalt stellen? Gibt es so etwas?
Oder einen Antrag auf ALG 2?
Wenn ja, was muss man angeben, damit wir, die Eltern nicht unsere finanzielle Situation offen legen müssen?
Oder muss man das immer?
Ich lese immer von Bedarfsgemeinschaft, oder Hausgemeinschaft.

Oder meine Frage im Allgemeinen..
Steht den beiden überhaupt eine finanzielle Unterstützung zu? Vor allem auch Marie, bei der man jahrelang belegen kann, dass sie sich in einer Therapie befindet!?

Die Kindergeldstelle macht mir auch immer Stress bezüglich Marie, denn immer wieder streichen die das Kindergeld für sie, weil sie Nachweise bezüglich Bewerbungen einer Ausbildung bringen soll. Die kapieren einfach nicht, dass sie krank ist und sie nichts machen kann!
Immer wieder muss ich neue Anträge stellen, die abgelehnt werden, dann lege ich Widerspruch ein, dann bezahlen sie wieder 2-3 Monate und dann geht das ganze wieder von vorne los.

Ich will hier noch mal verdeutlichen, dass beide Töchter nicht faul sind, oder eine „kein Bock“ Einstellung haben!
Beide haben definitiv Ziele und Träume, was sie in ihrem Leben gerne erreichen würden, wenn es Ihnen möglich ist.

Kann mir jemand weiterhelfen, denn ich bin wirklich überfordert.

Ich hoffe auf keine unnötigen Kommentare, was der seelische Zustand beider Kinder betrifft, denn die ganze Familie leidet schon genug!


Bedanke mich vorab für hilfreiche Antworten und verbleibe mit lieben Grüßen.

CuttySark
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Re: Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 19.11.2017, 21:53

Moin, Moin Male4,

ich sehe nur einen Weg, und zwar gemeinsam mit Euren Töchtern professionelle Hilfe zu suchen. Ihr seid als Elternteil zu sehr in die Dinge verstrickt,
dass Euch eine eigenständige Lösung in meinen Augen nicht zuzutrauen ist. Deshalb wäre mein Rat:

Termin mit dem Jugendamt der Stadt machen, dass zumindest noch für Marie zuständig ist aber Lena sicherlich "mitbehandeln" kann.
Dann muss in meinen Augen die Agentur für Arbeit eingeschaltet werden, die Gespräche mit den Mädels führt.
Beide Mädels gehören dringendst in die Hand von Neurologen/Psychologen, die sie behandeln, denn diese Zustände sind nicht hinnehmbar. Die Mädels
zerstören ihr Leben, wenn sie nicht konsequent therapiert werden.

Lena hätte in jedem Fall schon seit Jahren Ansprüche auf staatliche Unterstützung. Ob das ALG II oder Sozialhilfe ist, sei dahin gestellt. Das kann ich
zu diesem Zeitpunkt nicht beurteilen.

Ich würde mir eine der beiden Kirchen ins Boot holen. Evangelische Kirche = Innere Mission und katholische Kirche = Caritas, die Fachleute beschäftigen, um solche Problematiken zu lösen.

Ich wünsche Euch viel Erfolg!
Rolf
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Heinrich
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Re: Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 20.11.2017, 06:38

Hallo Male4,

die beiden Damen haben je entweder Anspruch auf ALG 2 oder auf Hilfe zum Lebensunterhalt (zeitlich befristete Sozialhilfe) bzw. auf Grundsicherung für Erwerbsgeminderte (dauerhafte Sozialhilfe).

ALG 2 bekommt man, wenn man mindestens 3 Stunden täglich arbeiten kann. Andernfalls gibt es Sozialhilfe. Im Zweifel muß ein Amtsarzt über die jeweilige Arbeitsfähigkeit entscheiden.

Bei ALG 2- Bezug bildet die 25-jährige ihre eigene Bedarfsgemeinschaft, die 18-jährige meines Wissens nach auch.

Finanzielle Verhältnisse offenlegen müssen die Eltern bei Bezug von Sozialhilfe in jedem Fall. Bei ALG 2 - Bezug möglicherweise, da alle betroffenen Personen in einem Haus leben.

Normalerweise würde ich jetzt vorschlagen, Arbeitsfähigkeit wie beschrieben vorausgesetzt, je einen Antrag auf ALG 2 zu stellen, ggf. vorhandene medizinische Unterlagen mit einzureichen und dann abzuwarten, wie die Behörde entscheidet.

Da die Jobcenter jedoch dafür bekannt sind, nicht immer "freundlich" mit ihren Kunden umzugehen, stellt sich die Frage ob das in diesem Fall die optimale Lösung für die beiden jungen Damen ist. Vorausgesetzt, daß sie überhaupt arbeitsfähig = anspruchsberechtigt sind.

Ich würde mir an Eurer Stelle eine Beratung vor Ort suchen. Arbeitsloseninitiativen, Caritas, Diakonie oder ein anderer Sozialverband sollten hier weiter wissen.

H.
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Male4
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Re: Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Ungelesener Beitragvon Male4 » 20.11.2017, 13:05

Hallo, ganz herzlichen Dank für eure Hilfe.
Alleine wäre ich echt verloren..
Ich Informiere ich mich und informiere mich, aber selbst die Ämter, können mir keine richtige Auskunft geben und fühlen sich nicht angesprochen. Ich werde von einer Stelle zur nächsten weitergeleitet. Antworten bekomme ich eigentlich auch nicht wirklich, weil die Töchter schon über 18 Jahre alt sind.
Beiden ist es nicht möglich 3 Stunden täglich zu arbeiten.
Marie ist seit 6 Jahren in psychologischer Behandlung.
Lena weigerte sich bisher, weil sie es sich anscheinend nicht eingestehen kann, oder will, dass Sie Hilfe braucht.
Aber wir sind näher, dass Sie sich Hilfe holt, als bisher.
Gott seindank!
Leider ist es Beiden wie erwähnt nicht möglich 3 Stunden zu arbeiten.
Der Schritt durch die Tür ins Gebäude ist ein ganz ganz großes Hindernis.
Ein Hindernis, welches Todesangst hervorruft.

Also müssten Beide einen Antrag beim Sozialamt stellen?
Was ist das für ein Antrag?

Marie kann über Jahre belegen, dass Sie in Therapie ist. Lena leider nicht, das wird wohl ein Problem!
Steht ihr dennoch etwas zu, oder müssen wir das übernehmen?

Agentur für Arbeit fällt dann für Beide ganz weg?

Bei Marie ist es so, dass die Agentur für Arbeit die Bildungsgutscheine für die Fernschule übernehmen sollen.
Einen Antrag dafür wird gestellt.


Ohjeh, das ist alles so kompliziert.


Vielen Dank für eure Hilfe

Heinrich
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Re: Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 20.11.2017, 14:07

Hallo Male4,

Male4 hat geschrieben:Beiden ist es nicht möglich 3 Stunden täglich zu arbeiten.

es ist theoretisch möglich, daß ein Gutachter das noch anders sieht aber insgesamt wäre das Jobcenter dann nicht zuständig.


Male4 hat geschrieben:Also müssten Beide einen Antrag beim Sozialamt stellen?
Was ist das für ein Antrag?

Entweder ein Antrag auf zeitlich befristete Sozialhilfe ("Hilfe zum Lebensunterhalt") oder auf dauerhafte Sozialhilfe ("Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung"). Aussuchen kann man sich das meiner Einschätzung nach nicht. Ich gehe davon aus, daß das Sozialamt nach der Vorsprache der beiden je eine amtsärztliche Begutachtung in Auftrag geben wird. Das Ergebnis muß man dann abwarten.


Male4 hat geschrieben:Marie kann über Jahre belegen, dass Sie in Therapie ist. Lena leider nicht, das wird wohl ein Problem!
Steht ihr dennoch etwas zu, oder müssen wir das übernehmen?

Ob Lena Ereignisse aus der Vergangenheit belegen kann, spielt für die Antragsstellung m.M.n. keine Rolle. Ausschlaggebend ist ihr aktueller und künftig anzunehmender gesundheitlicher Zustand. Allerdings wäre es dennoch gut, wenn Lena zur Antragstellung irgendwas Schriftliches von einem Arzt dabei hat. Notfalls muß sie sich zuvor bei einem Psychiater vorstellen und sich ihre Beschwerden attestieren lassen. Oder zumindest ein simples Attest vom Hausarzt mitbringen.


Male4 hat geschrieben:Agentur für Arbeit fällt dann für Beide ganz weg?

Ich persönlich wüßte nicht, was die Agentur für Arbeit für die beiden tun könnte. Allerdings bn ich kein 'Experte' für Behindertenproblematik.

Und - wie schon erwähnt - würde ich mir vorher eine fachliche Beratung vor Ort einholen, damit alle Aspekte der Situation beleuchtet werden können, und damit man/frau ein wenig 'vorbereitet' zum Sozialamt gehen kann und auch geklärt ist, inwieweit die Eltern hier ggf. unterhaltspflichtig sind.

Viel Erfolg

H.
Zuletzt geändert von Heinrich am 20.11.2017, 14:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Ungelesener Beitragvon w12 » 20.11.2017, 14:54

Hallo Male4

Ein Forum kann dir bei deinen Problemen nur bedingt helfen.
Wie bereits erwähnt, muss man Beratungsstellen in Anspruch nehmen.

Es gibt verschiedene Hilfen im Bereich der Eingliederungshilfe, entweder SGB VIII – auch für junge Volljährige - oder über das SGB XII.

Natürlich könnte der erste Schritt sein, einen Antrag beim Jobcenter auf ALG II zu stellen.
Damit wird dann das Verfahren zur Feststellung der Erwerbsfähigkeit eröffnet.

Eine eigene BG bildet man erst mit 25 Jahren. Vorher gehört das Kind zu eurer BG mit den entsprechenden Auskunftspflichten.

Das ein Bildungsgutschein gewährt wird, wage ich stark zu bezweifeln.
Es ist eine Kann-Leistung und bei den gegebenen Umständen wird das Amt ablehnen.

Gruß
w12
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Re: Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 20.11.2017, 16:15

Hallo Male4,

sei mir bitte nicht böse, wenn ich Dir den eigenen Text zur Prüfung an die Hand gebe und dich bitte Ihn so zu lesen, wie wir als Unbeteiligte ihn lesen:

[color=#FF0000]beiden ist es nicht möglich 3 Stunden täglich zu arbeiten.
Marie ist seit 6 Jahren in psychologischer Behandlung.
Lena weigerte sich bisher, weil sie es sich anscheinend nicht eingestehen kann, oder will, dass Sie Hilfe braucht.
Aber wir sind näher, dass Sie sich Hilfe holt, als bisher.
Gott seindank!
Leider ist es beiden wie erwähnt nicht möglich 3 Stunden zu arbeiten.
Der Schritt durch die Tür ins Gebäude ist ein ganz ganz großes Hindernis.
Ein Hindernis, welches Todesangst hervorruft.
[/color]

Lena ist 25 Jahre alt und hat ihr Leben seit dem 16. Lebensjahr schlicht verbaselt. Hier ist die Aufgabe massiv auf sie einzuwirken um etwas zu erreichen. Jeder andere Mensch arbeitet mit dem 16. Lebensjahr nach dem Hauptschulabschluss oder geht weiter zur Schule oder zum Studium. Das muss einer Frau mit 25 Jahren klar sein, ihren Teil zum Leben einzubringen. Ohne Geld hat niemand etwas zu beißen.

Marie befindet sich ja bereits in Behandlung. Trotz allem würde ich mit den neuen "Fachleuten" auch ihre Problematik besprechen. Vor Angst ist noch niemand gestorben, sagt meine Psychiaterin, die als Angestellte der DIAKO Klinik, Breklum arbeitet.

Mir scheint mir, dass Du und Dein Mann mit der Situation völlig überfordert seid und mit Eurer Haltung Eure Kinder schädigt. Ihr wisst nicht, was zu tun ist. Nur muss etwas getan werden.

Liebe Grüße
Rolf
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Re: Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Ungelesener Beitragvon Male4 » 20.11.2017, 17:09

Ich danke euch Allen sehr.

Wir hatten schon Familientherapien..
Marie war in einer Klinik und durchweg ist sie in einer Therapie.
Wir sind als Eltern nicht überfordert, ganz im Gegenteil.
Wir informieren uns und versuchen alles mögliche, damit unsere Kinder irgendwann ganz normal ihr Leben leben können. Unsere Kinder, vor allem Marie.
unterstützt uns und sich natürlich selbst sehr damit. Lena ist mittlerweile auch auf einem guten Weg, dass sie wenigstens mal akzeptiert, dass es so nicht weitergehen kann.
Natürlich wären wir unbeschreiblich froh, wenn es unseren Kindern besser gehen würde und sie ganz normal ihr Leben leben könnten!

Eigentlich ist das Allerschlimmste für uns Eltern dass unsere Kinder noch nicht das erreicht haben, was sie sich selbst Als Ziel gesetzt haben.
Die zwei sind sehr intelligent und überdurchschnittlich klug, das macht das ganze noch etwas trauriger als es eh schon ist.

Wir haben viele Jahre damit vergeudet, Therapeuten zu finden die das Problem, oder besser gesagt die Krankheit von Marie zu erkennen.
Es wurden immer wieder Fehldiagnosen gestellt!
Eigentlich müsste ich das in einem extra Forum mal beschreiben, da kann man nur den Kopf schütteln!

In diesem Forum geht es mir wirklich nur darum, ob den Zweien finanzielle Unterstützung in irgend einer Art und Weise zu stehen.
Eine Art Grundsicherung.
Oder müssen wir die Eltern für ALLES , auch Kleidung, Taschengeld und und und aufkommen?
Wohnen tun beide in den eigenen Zimmern in unserem Haus.

Für Marie haben wir vor einem guten halben Jahr einen Antrag beim Versorgungsamt gestellt.
Bisher erhielten wir keinerlei Post von Denen.
Heute habe ich mal angerufen und nachgefragt und man sagte man mir, dass eventuell sogar das Jugendamt zuständig sei, wenn es um psychische Probleme geht.
Vor einem guten halben Jahr sagte mir das Jugendamt, dass sie für solche Fälle nicht zuständig sind!!!
So geht es mir halt andauernd und langsam brauche ich bald eine Therapie glaube ich :( .


Wieso muss es einem so schwer gemacht werden..
Ich verstehe es nicht!

TGT
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Re: Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Ungelesener Beitragvon TGT » 20.11.2017, 20:42

Hallo
Male4 hat geschrieben:
Für Marie haben wir vor einem guten halben Jahr einen Antrag beim Versorgungsamt gestellt.



Habt ihr einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt? Damit hat das Jugendamt in der Tat nichts zu tun. Wenn beide Kinder, wie es scheint, psychisch seit Jahren in Behandlung sind, frage ich mich, warum nicht schon lange eine Antrag auf Feststellung von Behinderung gestellt wurde.
Gruß

Male4
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Re: Wer leistet eine finanzielle Unterstützung wenn die Kinder psychisch krank sind?

Ungelesener Beitragvon Male4 » 20.11.2017, 22:03

Hallo,


wir haben vor einem guten halben Jahr für Marie einen Antrag bei dem Versorgungsamt für Soziales gestellt. Einen Antrag auf Feststellung einer Behinderung.
Leider haben wir das erst so spät gemacht, weil wir keine Ahnung hatten das wir solch einen Antrag stellen können. Wir müssen uns komplett alleine durch diese ganze Situation boxen.
Egal wo ich nachfrage, keiner hat eine Ahnung und da wir auf uns alleine gestellt sind, versuche ich als Mutter über verschiedene Selbsthilfegruppen, oder Foren Hilfe zu bekommen, was denn überhaupt alles möglich ist.

Gottseidank bin ich hier gelandet.

Lieben Dank und viele Grüße


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