Umzugskostenübernahme

Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, Mehrbedarfe entsprechend § 30 SGB XII sowie die einmaligen Bedarfe; Kranken- und Pflegeversicherung,

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Peter71
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Umzugskostenübernahme

Ungelesener Beitragvon Peter71 » 12.05.2018, 17:26

Hallo zusammen,

meine Mutter hat ein Problem mit der Grundsicherung und ich hoffe, dass ihr mit vielleicht helfen könnt. Es geht um die Kostenübernahme ihres Umzugs. Die Grundsicherung wollte, dass meine Mutter umzieht, weil die Wohnung zu groß für sie ist und nachdem sie den neuen Mietvertrag zum 01.06.18 unterschrieben hat, hat Sie einen Antrag auf Umzugskostenübernahme gestellt. Sie hat Kostenvoranschläge von drei verschiedenen Umzugsunternehmen am 30.04.18 eingereicht. Erst am 11.05 kam eine Antwort, in der es aber nur um die weitere Gewährung der Leistungen geht. Das Problem ist jetzt, dass die Umzugsunternehmen für Ende Mai fast komplett ausgebucht sind und wir jetzt eigentlich keine Zeit mehr haben auf die Antwort von der Grundsicherung zu warten.

Was hat meine Mutter jetzt für Möglichkeiten? Umziehen muss sie, weil ihre jetzige Wohnung zum 01.06 gekündigt ist. Soll sie das günstigste Angebot nehmen und sich das Geld später von der Grundsicherung wieder holen? Oder die Antwort der Grundsicherung abwarten? Aber bis dahin sind schon alle Termine ausgebucht.

Vielen dank im Voraus

Peter

Heinrich
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Re: Umzugskostenübernahme

Ungelesener Beitragvon Heinrich » 13.05.2018, 05:14

Hallo Peter71,

Peter71 hat geschrieben:Soll sie das günstigste Angebot nehmen und sich das Geld später von der Grundsicherung wieder holen?

ich selber würde anstelle Deiner Mutter vermutlich Ersteres tun und anschließend Zweiteres versuchen. Wenn eine Kostensenkungsaufforderung vorliegt und die jetzige Wohnung zum 01.06. gekündigt ist, bleiben ja nicht mehr viele Möglichkeiten.

Theoretisch kann sie versuchen, die Kündigung der jetzigen Wohnung rückgängig zu machen bzw. zu verschieben und erst die Genehmigung des Sozialamts abzuwarten. Würde ich persönlich wahrscheinlich nicht machen. Zumal dann die neue Wohnung vielleicht "weg" ist.

H.
Ich bin La-la-laie, und meine Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung und/oder Einschätzung zur jeweiligen Situation dar, bzw. schildere ich, was ich selbst in der jeweiligen Situation tun würde.

Peter71
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Re: Umzugskostenübernahme

Ungelesener Beitragvon Peter71 » 13.05.2018, 08:07

Ich müsste ihr ein Darlehen gewähren und es dann später vom Amt wiederholen. Notfalls auch mit einem Anwalt.

TGT
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Re: Umzugskostenübernahme

Ungelesener Beitragvon TGT » 13.05.2018, 09:00

Hallo,
wenn das Amt eine Aufforderung zur Kostensenkung erstellt hat, ist es automatisch auch für die Umzugskosten verantwortlich. Ich würde Beschwerde einlegen und wegen Dringlichkeit eine Entscheidung einfordern und mit Anwalt drohen. Kosten dafür müßte im Endeffekt das Amt tragen. Vielleicht geht es mit der Drohung schneller. Beachten,:zu den Umzugskosten gehören auch Postnachsendeauftrag und Internet Umzug. auch diese Kosten muß das Amt tragen. Darüber gibt es Gerichtsurteile. Gerne wird aber abgeblockt. Ich habe das gerade durchgezogen, und alles wurde bewilligt.
MfG


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