Darf eine Behörde so vorgehen

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Pietro Cusenza

Darf eine Behörde so vorgehen

Ungelesener Beitragvon Pietro Cusenza » 10.08.2005, 13:57

Hallo ich hoffe das mir jemand weiter helfen kann,

ich bin nach 10 jahren taetig im ausland im Juni 2004 mit meiner Frau und Kind wieder nach deutschland zurueckgegehrt, ich konnte sofort keine arbeit finden und musste am 12 July 04 einen antrag auf Sozialhilfe stellen. Ich muss dazu sagen das ich zuvor in thailand als selbständiger taucher und unterwasserkameraman taetig war und ich meinen lebensunterhalt nach 10 jahren selbstständiger arbeit nicht mehr bestreiten konnte, grund meiner rückkehr nach deutschland. Nach fast drei monaten wurde der bescheid unter vorbehalt bewilligt, ich muesse nach P92a krankenhilfe zurückzahlen da ich meinen sozialversicherungspflichtige arbeit in thailand aufgegeben hätte (quatsch hoch 10). Seit 1 dez. 2004 arbeitete ich wieder und ich habe vor 2 monaten einen bescheid erhalten mit rückzahlungsforderung ich habe mitlerweile meinen Wiederspruch eingelegt, mit begruendung das ich in thailand selbstaendig war und einfach mein geschäft nicht mehr lief, ich glaube man nennt so etwas geschäftsaufgabe (insolvenz), nachdem ich meinem wiederspruch eingelegt habe hat sich die leitung das amtes bei mir gemeldet und wünscht ein treffen, das ich aufgrund der diktierten bedingungen ablehnte, (nur ein rechtsanwalt komme als mein beistand bei einem solchem treffen in frage)

Das ist ein teil des sachverhalts, wie ich sagte fand ich einen job den ich am 1 dez.2004 anfangen konnte, man war ich froh, aber das war der anfang von einem albtraum, ich meldete selbstverständlich meine beschäftigung. Nun kam eine zahlungsaufforderung die erhaltenen stütze für den monat dez. (überwiesen auf mein konto im Nov. 04) meinen ersten lohn für meine neue Arbeit erhielt ich im Januar 05, nachdem ich einspruch erhob wurde die rückforderung am 11 april sozialamt schriftlich züruckgenommen da ein anspruch auf leistungen bestand (übergangsgeld).

Allerdings flattert letzte woche ein strafbefehl ins haus wo ich beschuldigt werde Betrug begangen zu haben und mir die leistungen für dez. 04 erschlichen zu haben, wie gesagt laut sozi schreiben vom 11 April werden die leistungen nicht zurückgefordert, allerdings leitenden sie denoch ein betrugsverfahren ein.

ich muss dazu sagen dass das verhältnis mit der behörde dem sachbearbeiter sehr gestört ist, ich habe eine strafanzeige gegen den beamten gemacht wegen beleidung allerdings wurde das verfahren eingestellt, habe auch eine dienstaufsichtsbeschwerde gemacht

Natürlich habe ich wiederspruch gegen den strafbefehl eingereicht, allerdings ist diese angelegenheit ausser kontrolle, ich kann nicht mehr nachvollziehen was hier rechtlich los ist, ich werde zermürbt

ich weiss mir nicht mehr zu helfen, einen rechtsanwalt obwohl ich arbeite kann ich mir nicht leisten, ich habe 2 kinder. es würde mich freuen falls ich etwas unterstützung von euch bekommen könnte und welche möglichkeiten es gegen solche willkür vorzugehen.

w12
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Re: Darf eine Behörde so vorgehen

Ungelesener Beitragvon w12 » 20.09.2012, 10:56

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