Sozialhilfe und Berufsausbildung online

Notwendiger Lebensunterhalt, Regelbedarf, Inhalt der Regelsätze (§§ 27, 28 SGB XII)

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Klebefläche
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Sozialhilfe und Berufsausbildung online

Ungelesener Beitragvon Klebefläche » 10.06.2018, 23:45

Hallo Forum,

kann man eine online Ausbildung bei ILS oder SGD machen wenn man Hilfe zum Lebensunterhalt bekommt?
Würde während der online Ausbildung weiterhin Sozialhilfe gezahlt?
Bei ILS oder SGD steht nach meiner Auffassung nur, das Schüler-Bafög oder das Aufstiegs-BAföG als Förderung zur Verfügung. In manchen Kursen wie beim Informatiker von SGD z.B. steht nicht mal etwas von diesen zwei Förderungsmöglichkeiten, nur der Bildungsgutschein (abgesehen von Bildungschecks usw.). Dass hieße doch das der Kurs Informatiker nicht durch BAföG oder Berufsausbildungsbeihilfe förderungsfähig ist.

Auszubildende, die über die Bundesausbildungsförderung (BAföG) oder die Berufsausbildungsbeihilfe der Agentur für Arbeit dem Grunde nach gefördert werden können, haben keinen Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt.

Es kommt nicht darauf an, ob jemand tatsächlich eine solche Förderung erhält, sondern darauf, ob die Ausbildung als solche gefördert werden kann.

Also hätte man als Sozialhilfeempfänger, die Möglichkeit einen Abschluss an der SGD (nicht alle, weil manche sind wohl förderungsfähig) zu machen und man könnte weiterhin Hilfe zum Lebensunterhalt bekommen?

Ich hoffe ich habe recht.

Gruß
Klebefläche

CuttySark
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Re: Sozialhilfe und Berufsausbildung online

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 11.06.2018, 13:31

Moin, Moin Klebefläche,

denke Du musst auf die Sozialberatung vor Ort ausweichen, denn wir haben weder Unterlagen zu der Ausbildung noch Unterlagen zu Dir als Person und Deiner Erkrankung.

Wer auch die Antwort kennen könnte, wäre die Ausbildungsstelle. Sprich in Ruhe mit denen oder besorge die Ausbildungsunterlagen und reiche einen Antrag auf Kostenübernahme ein.

LG Rolf
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Angela1968
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Re: Sozialhilfe und Berufsausbildung online

Ungelesener Beitragvon Angela1968 » 11.06.2018, 16:48

Hallo,

wenn ich was lese oder höre das sich Menschen die per Gutachten eigentc für arbeitsunfähig eigestuft werden, sich auf einmaö doch eine Arbeit/Asubildung zutrauen frage ich mich , war das Gutachten falsch, ist die Errankung Schuld das sich diese Menschen mehr zutrauen als man ihnen das vorgibt oder weil sie nun erst mal wenigr leisten mussten sind diese Leute erstmal ausgeruht und stellen dann erst nach der ersten Antrengung fest das sie doch nicht so bleastbar sind?

Ich weis nur das ich trotz merherer chronischer Erkrankungen für Vollzeit arbeitsfähig begutachtet wurde. Trotzdem bin ich dankbar das meine AGín mir einen so flexiblen AV gegeben hat das ich normal nur 25 Wochenstuen leisten muss und wenn ich es mr zutraue auch mehr leisten darf wenn ich das will.Selbst das JC akzeptiert durch meine nachgewiesene Schwerbehinderung nun meine Teilzietarbeit. Ich muss mich nicht mehr nach einem besseren Job usehen, obwohl das Gutachten vom ÄD des JC kam

In meinem Leben kenne ich 2 Fälle die auch für arbeitsunfähig eingestuft wurden.Diese arbeiteten dann sogar mehr als ich und das Ende vom Lied ist das ssie nun gar nichts mehr leisten können, weil sie sich völlig überschätzt haben.

Viel leber würde ich soclehn Menschen zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit bzw. einem 450 Euo Job raten. Da können sie dann entsprechend ihrer Gesundheit sich ihre Arbeitszeit einteilen.

Angela
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CuttySark
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Re: Sozialhilfe und Berufsausbildung online

Ungelesener Beitragvon CuttySark » 12.06.2018, 07:00

Guten Morgen Angie,

es sollte jedem Menschen selbst überlassen werden, welcher Lebensweg eingeschlagen werden soll. Verzeih mir aber Du bist hier nicht das Maß aller Dinge. Du bist Deinen Weg gegangen und anderen Menschen schweben andere Wege vor. Ich würde auch heute noch eine Ausbildung machen, die mich interessiert. Beispielsweise als Holzbootsbauer.

Ob dieser Wunsch eine Ausbildung zu machen umsetzbar ist, steht auf einem völlig anderen Blatt. Ausbildung wäre auch statt einem Hauptschulabschluss das Abitur anzustreben und im Anschluss daran zu studieren.

Einfach mal machen lassen.

LG Rolf
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Re: Sozialhilfe und Berufsausbildung online

Ungelesener Beitragvon Nash-Bleichgesicht » 23.07.2018, 06:00

@all

Darf man denn mit Sozialhilfe bei Erwerbsminderung (versuchen zu) studieren? Oder ist das nicht gestattet und kollidiert u.a. aufgrund des (gesetzlichen) Krankenversicherungsschutzes? :denk:

Es geht (mir) lediglich darum, die Zeit der Beschäftigungslosigkeit so sinnvoll wie möglich zu gestalten zu versuchen - also nur ne Frage. :weg:
ich selbst beziehe (noch) keine Grundsicherung und werde das wohl auf absehbare Zeit auch nicht tun, u.a. weil sich die für ein entsprechendes Gutachten zuständige Agentur für Arbeit nicht rührt.


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